Budapest (dapd). Rund 2.500 Anhänger der rechtsgerichteten Partei Jobbik haben in Budapest gegen die Wirtschaftspolitik der ungarischen Regierung protestiert. Der Parteivorsitzende Gabor Vona erklärte am Samstag, die bürgerliche Regierung unter Ministerpräsident Viktor Orban und zuvor die Sozialisten hätten das Land seit dem Fall des Kommunismus' vor 22 Jahren ruiniert.
Sie hätten einen Ausverkauf Ungarns an ausländische Banken und Großkonzerne betrieben und so die "wirtschaftliche und politische Mafia" finanziert. Vona griff außerdem die ungarischen Juden, Homosexuelle und die Minderheit der Roma an. Die Jobbik ist die zweitgrößte Oppositionspartei im ungarischen Parlament. Sie gewann bei der Parlamentswahl 2010 fast 17 Prozent der Stimmen.
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