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    Rechtsextremismus Schwerpunkt auf diesjähriger Berlinale

    Auch Verhalten von Staat spielt in Filmen eine Rolle

    Das Thema Rechtsextremismus wird eine zentrale Rolle auf der diesjährigen Berlinale spielen. Der Chef des Filmfestivals, Dieter Kosslick, sagte den "Stuttgarter Nachrichten", es gebe in diesem Jahr eine hohe Zahl an Filmen aus verschiedenen Ländern zum Thema Rechtsradikalismus und Neonazis. Sie beschäftigten sich auch damit, "wie rechte Organisationen von staatlichen Stellen gedeckt werden" oder etwa in Ungarn Sinti und Roma von Rechtsradikalen bedroht würden. Auch Migration sei "nach wie vor ein brennendes Thema für viele Regisseure".

    Die 62. Berlinale beginnt am 9. Februar in der deutschen Hauptstadt und dauert bis zum 19. Februar. Das Programm der Internationalen Filmfestspiele zeigt jedes Jahr rund 400 Filme, überwiegend Welt- oder Europapremieren. Kosslick leitet das Festival seit 2001.

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