Entdecken Sie Yahoo! mit Ihren Freunden

Entdecken Sie Nachrichten, Videos und andere Inhalte, die Ihre Freunde gelesen oder gesehen haben. Welche Ihrer Aktivitäten andere sehen, bestimmen Sie alleine.

Zuerst

WAS IHRE FREUNDE LESEN

    Dänen stimmen laut Prognosen für Regierungswechsel

    Sozialdemokrat erreichen knappe Mehrheit der Sitze

    Bei der Parlamentswahl in Dänemark haben die Wähler ersten Prognosen zufolge für einen Regierungswechsel gestimmt. Die Mitte-Links-Koalition unter Führung der sozialdemokratischen Parteivorsitzenden Helle Thorning-Schmidt habe eine knappe Mehrheit der 179 Parlamentssitze erhalten, berichteten Medien kurz nach Schließung der Wahllokale. Die 44-Jährige würde damit die erste Frau an der Spitze der dänischen Regierung.

    Die liberal-konservative Regierungskoalition von Ministerpräsident Lars Lökke Rasmussen kam einer Prognose des Fernsehsenders TV2 zufolge nur noch auf 86 Sitze im Folketing, dem dänischen Parlament. Rasmussen hatte das Königreich zehn Jahre lang mit Duldung der rechtspopulistischen Volkspartei von Pia Kjaersgaard regiert. Diese hatte im Gegenzug für ihre Unterstützung einige der schärfsten Einwanderungs- und Integrationsregeln in Europa durchgesetzt.

    Umfragen hatten bereits zuvor gezeigt, dass die Dänen unzufrieden waren mit dem übermäßigen Einfluss der Rechtspopulisten auf die Politik. Zuletzt lag das Bündnis aus Sozialdemokraten, Sozialliberalen, Sozialisten und Rot-Grünen deutlich vorn. Ersten Ergebnissen zufolge war die Wahlbeteiligung noch höher als bei der Parlamentswahl 2007, als 86,5 Prozent der Wahlberechtigten an die Urnen gingen.

    Der Wahlkampf konzentrierte sich vor allem auf Wirtschaftsthemen. Während sich Rasmussen dafür stark machte, die Staatsausgaben zu verringern, um einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen, plädierten die Sozialdemokraten dafür, die Wirtschaft mit zusätzlichen Ausgaben von rund 18 Milliarden Kronen (etwa 2,41 Milliarden Euro) anzukurbeln. Finanziert werden sollen die Mehrausgaben durch eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit um eine Stunde.

    Die große Gewinnerin der Wahl ist Thorning-Schmidt. Sie hatte vor sechs Jahren als erste Frau den Vorsitz der traditionsreichen Sozialdemokraten übernommen und kann nun damit rechnen, als erste Frau an die Spitze der dänischen Regierung zu rücken. Nach einem Studium der Politikwissenschaft in Kopenhagen arbeitete sie zunächst als Beraterin für die Gewerkschaft LO, bevor sie 1999 ins Europaparlament gewählt wurde. In der Debatte um Einwanderung sprach sich Thorning-Schmidt für eine harte, aber humane Politik aus.

    Quizaction

     

    15 Kommentare

    • Hartz5  •  vor 8 Monaten
      Die Dänen machen es uns vor. Auch bei uns ist ein Regierungswechsel schon l a n g überfällig.
    • Arent  •  vor 8 Monaten
      Jetzt musste ich lachen, hab mal die Stimmanteile gescheckt - die Stimmenanteile schreibt ihr natürlich nicht weil die Rechtspopulisten nur lächerliche 0.5% verloren hat. Offenbar ist eure Behauptung die Dänen hätten genug von Grenzkontrollen/Rechtspopulisten schlicht falsch. Das hätte man an den Zahlen auch sofort bemerkt. Ein
      Schelm wer Böses dabei denkt...
    • Arent  •  vor 8 Monaten
      OMG, dabei hatten sie es gerade Brüssel so richtig schön gezeigt (Grenzkontrollen). Das Problem ist dass zu viele Leute einfach alles glauben was in der Zeitung steht - sie nehmen nicht wahr dass Journalisten Menschen sind die abhängig sind & politische Meinungen haben...
    • Rainer  •  vor 8 Monaten
      Jetzt folgt auch das sonst doch so clevere Dänemark diesem seltsamen Trend -
      eine Frau soll es richten. Dabei läuft dort doch alles bestens...?
    • Florian G  •  vor 8 Monaten
      Gut so, wieder eine Konservative Regierung abgewählt. Man merkt das es den Menschen dort immer besser geht.
    • Yahoo! Benutzer  •  vor 8 Monaten
      Ich wohne nun sechs Jahre hier in Dänemark und ich kann euch sagen, den Dänen ist es aber sowas von scheißegal was die Deutschen oder andere Nationen über dänische Angelegenheit sagen oder denken. Finde ich auch gut so! Dieses kleine Land kriegt mehr gebacken als die grossen Nachbarstaaten.
    • SAT Roxana  •  vor 8 Monaten
      Dänemark hat weder Grenzkontrollen eingeführt noch Ausländer grundsätzlich abgewiesen.
      Es wurden lediglich Stichprobenkontrollen erhöht, da von Schweden und Polen zunehmend (Ausländer)kriminalität ins Land geschwappt ist (Moslemische Migranten aus Schweden).

      Dänemark lebt vom Tourismus. Kriminalität ist da tödlich fürs Geschäft. Und die ländliche Bevölkerung hat auch kein Verständnis für importierte Kriminelle.

      Wenn jetzt schon ein Wahlsieg derer herbeigeredet werden soll, denen "Multikulti" über alles geht, ist das bedenklich.

      Bedenklich ist in diesem Zusammenhang auch die Geheimhaltung und Isolation des Attentäters von Norwegen. Soll hier verhindert werden, daß er über tatsächliche mögliche Auftraggeber spricht und das an die Öffentlichkeit kommt? Gerichtsverfahren sind doch sonst immer öffentlich!? Ein skandinavisches 9/11?

      Fakt ist, daß das Attentat in Norwegen in den skandinavischen Ländern die politische Meinung der Wähler manipuliert hat. Man möchte sich nicht als "ausländerfeindlich" sehen und wählt wieder links. Mit allen Konsequenzen für die Problematik der Zuwanderung.
    • Alex21  •  vor 8 Monaten
      Die Dänen haben alles bisher richtig gemacht. Europa ist eine geographische Utopie (westlichster Ausläufer des asiatischen Kontinents) und die EU sowieso. Ich habe auch eine Tür und möchte selbst bestimmen wer bei mir reinspazieren darf und wer nicht ... und wer bei mir bleiben möchte MUSS MEINE REGELN AUCH AKZEPTIEREN.
    • Onkel Tom  •  vor 8 Monaten
      grenzkontrollen ??????????? wir haben davon nichts bemerkt !!!!!!!!!!
      fühlen uns im urlaub immer sehr wohl. ein freundliches volk. keine jugendlichen die auf der strasse herumhängen. keine bettler und anderes gesindel.........!!!!!!!!!!! war bisher vieles richtig bei unserem nördlichen nachbarn !!!!!!!! mal schauen was draus wird.
    • Frisch  •  vor 8 Monaten
      Endlich! Das eine wie die bisherige Regierung überhaupt in Europa an der Macht sein kann. Ich hoffe die neue Regierung wird europäisch denken und die Grenzen wieder öffnen. NO BORDER NO NATION!!!
    • Andreas  •  vor 8 Monaten
      Freut mich für die Dänen, dass sie aus ihren Fehlern lernen!
    • Karl  •  vor 8 Monaten
      Wenn eine Frau die Dinge in die Hand nimmt, wird alles gut. Männer denken ja sowieso nur
      an das eine..., oder ?
      Frauen an die Macht, und, wenn das auch nicht klappt, die Kinder - frei nach Grönemeyer..?
    • Sam_Spade  •  vor 8 Monaten
      Nun hat es endlich mal ein Land gewagt den ungehinderten Zustrom von Ausländern zu unterbinden und jetzt fallen sie wieder ins Mittelalter zurück. Denn die, die da kommen werden, kommen von da...
      • Andreas vor 8 Monaten
        Im Mittelalter herrschte in Europa die Kleinstaaterei mit unendlich vielen Grenzen. Insofern geht DK den Weg vom Mittelalter zum Zeitalter der Aufklärung, also vorwärts.
      • Three-Steps-to-Abyss vor 8 Monaten
        Nicht kapiert? Der Zustrom aus bestimmten Ländern, mit ihrer kulturellen Einstellung wird Dänemark ions Mittelalter bringen, dagegen können die sich dann nicht mehr wehren....
      • Andreas vor 8 Monaten
        Durchaus kapiert, allerdings bin ich diese ausländerfeindliche Polemik leid.
    • flummi  •  vor 8 Monaten
      Kleines Land, grosse Politik, erstaunlich diese Daenen.......
    • hlgr  •  vor 8 Monaten
      Die Dänen habenn aus dem 30jährigen Krieg gelernt,die deutschen eher nicht
    Suchen
    UMFRAGE

    Ist Gauck der richtige Mann für das Amt des Bundespräsidenten?

    Laden...
    Auswahloptionen bei der Umfrage