Auch in der Krise schreibt der französische Luxusgüter-Konzern LVMH Rekordzahlen. Der Reingewinnn lag im vergangenen Jahr bei mehr als drei Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilte. "2011 war erneut ein guter Jahrgang", erklärte LVMH-Chef Bernard Arnault. Der Umsatz belief sich auf 23,6 Milliarden Euro, ein Zuwachs um 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zugpferd war auch im vergangenen Jahr die Lederwaren-Marke Vuitton mit einem zweistelligen Wachstum.
LVMH profitierte vor allem von der großen Nachfrage in Asien, wo inzwischen gut ein Drittel des Umsatzes gemacht wird. Zu LVMH gehören dutzende Nobelmarken wie die Modelabels Fendi, Kenzo und Givenchy, die Champagnermarken Moët et Chandon, Dom Pérignon, Veuve Cliquot und Krug sowie der Uhrmacher TagHeuer, die Kosmetikkette Sephora und das Pariser Nobelkaufhaus Le Bon Marché. Im Frühjahr hatte LVMH auch den italienischen Juwelier Bulgari übernommen.


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