WAS IHRE FREUNDE LESEN

    Republikaner Romney umwirbt evangelikale Christen

    Präsidentschaftsbewerber betont Nein zur Homo-Ehe

    Der wahrscheinliche republikanische Herausforderer von US-Präsident Barack Obama, Mitt Romney, hat um Stimmen bei den evangelikalen Christen geworben. Wenige Tage nach dem offenen Bekenntnis Obamas zur Homo-Ehe bekräftigte Romney in der christlich-konservativen Liberty-Universität in Lynchburg im Bundesstaat Virginia erneut seine Ablehnung gleichgeschlechtlicher Ehen. "Die Ehe ist eine Beziehung zwischen einem Mann und einer Frau", sagte Romney unter stürmischem Applaus der 26.000 Zuhörer. Zugleich hob er die Bedeutung der christlichen Werte hervor.

    Romney ist die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner nach zahlreichen Siegen bei den Vorwahlen bereits so gut wie sicher. Bei der Präsidentschaftwahl am 6. November will er dann den US-Bundesstaat Virginia zurückerobern, in dem Obama bei seiner Wahl im Jahr 2008 einen historischen Sieg gefeiert hatte. Die Liberty-Universität in Virginia gilt im Wahlkampf als wichtige Station für republikanische Präsidentschaftskandidaten. Dort waren bereits Ronald Reagan und George Bush senior empfangen worden. Die Einladung Romneys stieß bei einigen Evangelikalen wegen seines mormonischen Glaubens allerdings auf Widerstand.

    Quizaction