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    Richtig oder falsch? Facebook kommt auf den Hund

    Einige Facebook-Nutzer haben auch für ihre tierischen Lieblinge längst ein eigenes Profil angelegt und versorgen ihre Umwelt großzügig mit den persönlichen Posts von Miezi, die gerade ein Wollknäul zum Geburtstag bekommen hat, von der Feuerwehr vom Baum geholt werden musste oder von Bello, der heute Abend verzweifelt noch jemanden zum Gassi-Gehen sucht.

    Sowas lässt Facebook-Gründer Mark Zuckerberg natürlich nicht kalt. Kaum ist sein Social Network an der Börse vertreten, sucht er nach neuen Wegen, um die Mitgliederbasis auszubauen und die Profile besser zu vermarkten.

    Eine Änderung in den Facebook-Datenschutzbestimmungen deutet darauf hin, dass Facebook den Start eines Display-Werbenetzwerks auf externen Websites plant. Das rief jetzt einen Experten- Zusammenschluss auf den Plan, der Zuckerberg einen neuen Coup unterstellt: Zuckerberg will, das alle Haustierbesitzer möglichst ein eigenes Haustierprofil für jedes Haustier anlegen und verwalten. Das maximiert die Möglichkeiten zur gezielten Ausspielung von Werbemitteln.

    Langfristig unterstellt der Zusammenschluss ihm weiter, will er Kindern den Zugang zum Netzwerk erleichtern. Diese könnten wie die Profile des Hundes mit Frauchen oder Herrchen mit dem Profil eines Elternteils verzahnt werden. Das Haustier-Projekt ist der Testballon für das künftige Kinder-Projekt. Kein Wunder, dass die Experten alarmiert sind.

    Der Erfolg seines Vorhabens scheint Zuckerberg jedenfalls sehr wichtig zu sein: Für die Testversion seines Haustier-Coups hat sich Zuckerberg zur Motivation etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Via E-Mail seiner Mitarbeiter ließ er alle Testpersonen wissen, dass er diejenigen persönlich "liken" wird, die ein neues Haustier-Profi anlegen. Da kann man wirklich nur sagen: Facebook ist irgendwie auf den Hund gekommen.

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