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    Riesen-Gruß aus der Eiszeit: Mann findet Mammutknochen

    Einen Mammut-Fund im wahrsten Sinne des Wortes machte eine Familie aus Iowa. Eigentlich waren ein Mann, der nur mit John genannt werden möchte, und seine beiden Söhne in ihrem Garten auf der Suche nach Brombeeren -  als sie auf einen monströsen Knochen stießen. Gemeinsam mit Archäologen ist die Familie nun auf der Suche nach weiteren Spuren aus einer längst vergangenen Zeit.

    Riesen-Gruß aus der Eiszeit: Mann findet Mammutknochen (Screenshot: ABC News)Es war einer von Johns Söhnen, der das Ding zuerst entdeckte. Da schien etwas Rundes im Garten zu liegen. Ein früher mal verlorener Ball, dachte der Junge zuerst. Doch als John und seine Söhne genauer hinsahen, wurde ihnen schnell klar: Das ist kein Ball. Das ist nur das Ende von etwas viel größerem. Sie fingen an zu graben.

    Imposante vier Fuß (etwa 1,2 Meter) Knochen verbargen sich in der Erde, die John und seine Söhne beiseite buddelten. „Ich ging auf die Knie (...) Ich sagte: Das ist ein Knochen! Das ist ein richtig großer Knochen“, so John am Dienstag gegenüber „ABC News“.

    Die Entdeckung machten John und seine Söhne bereits im Jahr 2010. Volle zwei Jahre behielt die Famile ihren spektakulären Fund für sich - doch dann siegte die Neugier. John zeigte Archäologen der Universität von Iowa den Knochen, die das Stück als Oberschenkelknochen eines Mammuts identifizierten. Die Forscher fackelten nicht lange: Kürzlich begannen unter der Leitung des emeritierten Geologie-Professors Holmes Semken weitere Ausgrabungen auf dem Familiengrundstück. Wirbel und Rippen des Tieres sind bereits geborgen. Und so gelangte der Fund nun auch an die Öffentlichkeit.

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    „Die Größe des Fundes ist sehr ungewöhnlich“, so Sarah Horgen vom Naturkundemuseum der Universität von Iowa gegenüber dem Sender. „Es ist ganz schön aufregend.“ Das Tier sei mindestens 12.000 Jahre alt, so die Einschätzung der Expertin. Zu Tode kam es wahrscheinlich gegen Ende der letzten Eiszeit. Allerdings könnte der Fund auch wesentlich älter, nämlich stattliche 100.000 Jahre alt, sein. Der emeritierte Professor Semken und sein Team wollen die Ausgrabungen über den Sommer fortsetzen und herausfinden, wie das Mammut zu Tode kam – aber auch, wie das Tier vor Urzeiten lebte.

    Die Knochen bleiben aber erst mal im Besitz der glücklichen Finderfamilie. „Vielleicht baue ich ein weiteres Zimmer an das Haus an und setze alles zusammen? Keine Ahnung, ich habe mich noch nicht entschieden“, so John gegenüber „ABC News“.



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