Das Rätsel um das riesige Auge am Strand von Florida ist offenbar gelöst. Das Körperteil gehört nach Ansicht von Experten zu einem torpedoförmigen Räuber aus dem Meer: einem Schwertfisch.
Das rätselhafte blaue Riesenauge war an einen Strand in Florida gespült worden und hatte in den US-Medien für viel Aufsehen gesorgt (wir berichteten). Nun scheint der Fall gelöst: Das Auge stammt höchstwahrscheinlich von einem Schwertfisch. Das berichteten der Sender CNN und andere Medien am Montag unter Berufung auf die staatliche Behörde zum Schutz des Fischbestandes. Ein Spaziergänger hatte den etwa faustgroßen Augapfel am Mittwoch vergangener Woche in Pompano Beach nördlich von Fort Lauderdale entdeckt. Er wurde danach in einem Forschungslabor der Behörde untersucht.
CNN zufolge kamen die Wissenschaftler wegen der Größe, Farbe und Struktur zu dem vorläufigen Schluss, dass es sich um das Auge eines Schwertfisches handelt. Es seien aber noch DNA-Tests im Gange. Schnitte rund um den Augapfel deuteten darauf hin, dass ein Angler ihn herausgeschnitten und über Bord geworfen habe, wurde eine Vertreterin des Labors weiter zitiert.
Schwertfische sind schnelle Räuber, die über vier Meter lang werden können. Die torpedoförmigen Tiere, die Einzelgänger sind, schwimmen mit einem Tempo von 100 Stundenkilometern durch die Meere. Ihr Schwert dient wahrscheinlich zum Verletzen von Beutetieren in einem Schwarm. Sie können mehrere hundert Meter tief abtauchen.
dpa
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