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    Rom kämpft mit dem Schnee

    Rom (dapd). Der stärkste Wintereinbruch in Rom seit mehr als 25 Jahren hat am Samstag das öffentliche Leben in der italienischen Hauptstadt stark beeinträchtigt. In der Nacht auf Samstag fielen wieder zehn Zentimeter Schnee.

    Der Zivilschutz verteilte 4.000 Schaufeln, damit die Menschen den Schnee von Wegen und Plätzen räumen konnten. Die Kinder hatten wegen des für Rom ungewöhnlichen Wetters schulfrei. Wegen des Schnees auf den Straßen fuhren in Rom weniger Bussen und Taxen als üblich.

    Der Wintersturm, der derzeit Italien heimsucht, führte nördlich von Rom zu einem Fährunfall. Ein Schiff, das aus dem Hafen von Civitavecchia auslaufen wollte, wurde vom Wind in ein Dock gedrückt. Es entstand im Schiffsrumpf ein Riss, der aber oberhalb der Wasserlinie verlief, wie die Nachrichtenagentur ANSA meldete. Die mehr als 300 Passagiere und Besatzungsmitglieder mussten die Fähre verlassen. Sie warteten dann wie viele Menschen auf anderen Fähren darauf, dass die Schiffe den Hafen verlassen können.

    Die Behörden forderten die Menschen auf, auf unnötige Reisen zu verzichten. Es wurde erwartet, dass das winterliche Wetter auch die nächsten Tage noch andauert. Auch im Flugverkehr musste mit Behinderungen gerechnet werden. Alitalia hatte schon vorsorglich rund 40 Starts und Landungen abgesagt.

    Den letzten derartig starken Schneefall gab es in Rom 1986, auch wenn es in den Jahren danach immer mal wieder vorkam, dass die Stadt zumindest kurzzeitig schneebedeckt war, so auch 2010.

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