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    Rosneft und Statoil kooperieren bei Erdölsuche in Arktis

    Norweger sind dritter westlicher Partner

    Als dritten westlichen Partner bei der Erschließung seiner Erdölvorkommen hat der russische Ölriese Rosneft den norwegischen Ölkonzern Statoil gewonnen. Die Chefs der beiden Unternehmen, Edward Chudainatow und Helge Lund, unterzeichneten in Moskau einen Kooperationsvertrag für die Erschließung von Ölfeldern in der Arktis und im Fernen Osten Russlands. Der Ministerpräsident und designierte russische Präsident Wladimir Putin, der bei der Unterzeichnung anwesend war, sicherte den Konzernen die Unterstützung der Regierung zu.

    Erst im April hatte Rosneft mit dem US-Ölriesen ExxonMobil und dem italienischen Konzern ENI Kooperationsverträge für die Ausbeutung der Erdölvorkommen in der Arktis unterzeichnet. Bei der Zusammenarbeit mit Statoil geht es um drei Ölfelder im Meer von Ochotsk im Fernen Osten Russlands und um ein Ölfeld in der Barentssee. Insgesamt könnten die vier Felder demnach zwei Milliarden Tonnen Öl und 1800 Milliarden Kubikmeter Gas enthalten.

    Laut Chudainatow sollen zunächst rund 2,5 Milliarden Dollar (1,9 Milliarden Euro) für die Erdölsuche ausgegeben werden. Sollte die Suche positiv verlaufen, könnten die beiden Konzerne zwischen 65 und 100 Milliarden Dollar in die Ausbeutung der Vorkommen stecken. Rosneft kontrolliert etwa ein Fünftel der Erdölproduktion Russlands sowie einige der begehrtesten Reserven in der Arktis.

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