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    RWE erwägt offenbar Ausstieg aus Nabucco-Konsortium

    Kosten offenbar deutlich höher als ursprünglich gedacht

    Der Essener RWE-Konzern erwägt offenbar den Ausstieg aus dem Konsortium der europäischen Gaspipeline Nabucco. Hintergrund sei, dass sich die Kosten von rund acht auf etwa 15 Milliarden Euro fast verdoppelt hätten und nach wie vor keine tragfähigen Gasverträge mit Aserbaidschan und Turkmenistan in Sicht seien, berichtet der "Spiegel". Eine endgültige Entscheidung sei bei RWE noch nicht gefallen. Dennoch hätten Manager bereits Politiker in Berlin und Brüssel auf einen möglichen Rückzug aus dem Konsortium vorbereitet.

    Mit der Nabucco-Pipeline wollte die Europäische Union den Zugang zu neuen Gasreserven in Zentralasien erschließen und die Abhängigkeit Europas von russischem Pipeline-Gas verringern. Allerdings musste das Konsortium Ende April schwere Probleme mit dem Großprojekt einräumen.

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