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    Seehofer macht Söder zum neuen Finanzminister in Bayern

    Kabinettsumbildung nach Rückzug Fahrenschons

    Der frühere CSU-Generalsekretär und bisherige bayerische Umweltminister Markus Söder übernimmt eine Schlüsselposition in der Landesregierung: Der 44-Jährige wird Nachfolger des scheidenden Finanzministers Georg Fahrenschon, wie Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) in München bekannt gab. Damit endete eine von Misstönen begleitete tagelange Nachfolgesuche.

    Die Neubesetzung des Finanzressorts war nötig geworden, weil sich Fahrenschon Ende November als Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes zur Wahl stellt. Trotz eines Gegenkandidaten gilt Fahrenschons Wahl als wahrscheinlich. Mit seiner am vergangenen Freitag bekannt gewordenen Bewerbung überraschte der profilierte Finanzpolitiker aber Seehofer und seine Parteifreunde.

    Der designierte Nachfolger wurde bundesweit bekannt, als er von 2003 bis 2007 unter dem damaligen CSU-Chef Edmund Stoiber Generalsekretär der Christsozialen war. Im Anschluss wurde Söder bayerischer Europaminister, seit der Landtagswahl 2008 war er Landesumweltminister und verantwortete in diesem Amt vor allem die Umsetzung der Energiewende weg von der Atomkraft hin zu erneuerbaren Energien.

    Seehofer sagte, das Finanzministerium sei "ein Schlüsselressort". Er habe dennoch keine Sorge, es mit dem in der Finanzpolitik bisher nicht profilierten Söder zu besetzen. "Markus Söder ist ein profilierter und - in diesem Amt wichtig - mental starker Politiker", sagte Seehofer zur Begründung seiner Wahl. Die zunächst als favorisiert geltende Sozialministerin Christine Haderthauer sei ebenso befähigt, er habe sich aber nach internen Abwägungen für Söder entschieden.

    Nicht näher ging Seehofer auf Berichte aus der CSU ein, dass sich auch Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner für einen Wechsel in die Landespolitik interessiert und ihre Chancen für das Finanzressort eruiert habe. Ein Wechsel Aigners hätte zur Folge gehabt, dass nach dem Rücktritt des damaligen Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg vor acht Monaten bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr ein CSU-Bundesminister ausgeschieden wäre.

    Die Neubesetzung des Finanzressorts führt zu einer Rochade im bayerischen Kabinett: Das Umweltressort übernimmt nun der bisherige Staatskanzleichef Marcel Huber (CSU). Die Leitung der Staatskanzlei übernimmt Thomas Kreuzer (CSU), der bisher Staatssekretär im Kultusministerium war. Neuer Kultus-Staatssekretär wird der CSU-Landtagsabgeordnete Bernd Sibler. Die Amtsübergabe in den Ministerien soll bereits an diesem Freitag erfolgen.

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    30 Kommentare

    • I.M.Erika  •  vor 6 Monaten
      armes Bayern holladideldödeldo wa !!!
      • absolut vor 6 Monaten
        Leberkäs macht halt dumm

        mit sozialistischem Gruß
    • Mathias  •  vor 6 Monaten
      Das heisst: 4000 Euro mehr Pension am Ende. Eichel Du machst es vor. Drecksack!
      • sabineffm vor 6 Monaten
        es geht hier um söder und seehofer beide csu
    • Y.  •  vor 6 Monaten
      Wie wärs eigentlich, wenn der jeweilige Minister eine gewisse Grundausbildung in seinem Gebiet mitbringen müsste??
      Bei Handwerkern ist es zumindest der Gesellenbrief?
      Einen Meisterbrief mag man für einen Ministerposten ja eh nicht fordern....
    • Thomas  •  vor 6 Monaten
      Hätten se mal besser den Zwegat genommen.........
    • lirpa  •  vor 6 Monaten
      Ein Minister muß heute kein Fachmann sondern ein Medienprofi, ein guter Verkäufer sein, der Wähler überzeugt, seine Partei wieder zu wählen.
      • Y. vor 6 Monaten
        So kommen Sie zwar an die Macht, aber die Qualität der Politik ist schon extrem schlecht
      • Heinz vor 6 Monaten
        er muss seine seele dem teufel verkauft haben,hirn haben die eh nicht
    • loh99lei  •  vor 6 Monaten
      Ist ja klar, der neue Minister muss mental stark sein; vom Fach - hier Rechnen - muss er nichts verstehen; und von Finanzen auch nicht.
    • waehlerbrief.de  •  vor 6 Monaten
      Nach zwei erfolglosen Versuchen nun der dritte und hoffentlich letzte. Allerdings meine ich, dass die Unfähigkeit schon ausreichend bewiesen wurde.
    • Antoine Doinel  •  vor 6 Monaten
      Söder, ein ganz ein unsozialer Typ. Einer, der mit spitzesten Ellbogen dur das Politleben stromert. Der darf auf Bundesebene nichts werden. Ist aber leider nicht zu verhindern, denn die CDU unterstützt ihre kleine Schwester von vorn bis hinten.

      Kein Einfluss der CSU auf deutsche Politik, heißt das Postulat. Alles Lobbyisten, siehe Ramschauer.
    • Falang53  •  vor 6 Monaten
      Wenn ich lese "Umwelt- und Gesundheitsminister" soll Finanzminister werden,frage ich mich gleichzeitig wann der Hausmeister einen derartigen Job bekommt.
    • Maurice  •  vor 6 Monaten
      Söder wird allmählich zum Nachfolger von Seehofer aufgebaut - dazu muss er dann ja wohl
      a l l e s mal gewesen sein.
    • Manfred G  •  vor 6 Monaten
      Ausschließlich in der Politik ist es möglich jeden Stümper für jedes Amt zu erheben.
      Da brauchts auch keinerlei Befähigung und Ausbildung. Nur Vetternwirtschaft. Fertig.
    • Hein Krampf  •  vor 6 Monaten
      Da soll wohl mal wieder ein Bock zum Gärtner hochgejubelt werden.
    • Michael  •  vor 6 Monaten
      ...die csu wird es NIE lernen. über jahrzehnte hat die bayerische bevölkerung dieses geklüngel mitgemacht. wenn die meinen, sie könnten von wählerstimmen ungestraft so munter weitermachen, wird das heulen und zähneklappern bei der nächsten landtagswahl wieder groß sein. und die suche nach den "ursachen" beginnen... pff!
    • Buck  •  vor 6 Monaten
      Vom Umweltressort zum Finanzministerium - das nenne ich Flexibilität.
    • g f  •  vor 6 Monaten
      ... die CDU bereitet den Machtwechsel vor .... besser hätte die Opposition ihren Wahlkampfauftakt nicht planen können.
    • Amir  •  vor 6 Monaten
      Widerlich, wenn ich schon sein fieses Gesicht seh, kommt mir alles hoch.
    • Ulrich  •  vor 6 Monaten
      aber der Söder war doch schon als Umweltminister sehr glaubwürdig und beflissen, gestern 197% Atombefürworter, heute Atomgegner schon immer gewesen, morgen Finanzminister, und dies als Jurist sicherlich ausgesprochen kompetent, aber auch in Bayern stehen Spielhallen und Casinos, da kann er Monopoly spielen oder vergessen die hoch defizitäre BayernmafiaLB zu kontrollieren.
    • sabineffm  •  vor 6 Monaten
      söder ist eine allzweckwaffe , obwohl er selber vor jahren gesagt hat dass er finanzen einfach nicht kann , dann ist er ja wohl doch der richtige kandidat oder ?
    • Louis  •  vor 6 Monaten
      Typisch, diese Aussage: "Seehofer macht"!!! Und dann natürlich einen, bei dem man sich auch fragen muss, hat der überhaupt rechnen gelernt!!!
    • Iveco Truck  •  vor 6 Monaten
      Jawoll und schon wieder einer mehr. Wohin das nur noch führen soll?
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