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    Sauerampfer bringt eine säuerliche Note an Speisen

    Bonn (dapd). Auf Wiesen und in Gärten kann man jetzt wieder jungen Sauerampfer finden. Die Wildpflanze schmeckt säuerlich und lässt sich in der Küche vielseitig verwenden. Wie der aid Infodienst Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft mitteilt, verleiht Sauerampfer beispielsweise Suppen, Soßen, Omelettes und Kräuterquark eine besondere Note.

    Eine delikate Gemüsebeilage zu Geflügel, Fisch und Meeresfrüchten bekommt man, wenn man den Sauerampfer fein hackt und kurz in Salzwasser kocht. Anschließend werden die Blätter in Butter gedünstet. Sauerampfer lässt sich auch gut mit Blattspinat oder Mangold kombinieren und ist eines der sieben Kräuter in der hessischen Grünen Soße. Wer einen Frühlingssalat aus Wildpflanzen zubereiten möchte, kann Sauerampfer beispielsweise mit Löwenzahn, Brennnessel und Bärlauch kombinieren.

    Sauerampfer kann man an seinen langen, pfeilförmigen Blättern erkennen. Die Erntezeit beginnt im Frühjahr und erstreckt sich bis in den Spätsommer. In der Küche sollte man vor allem junge und zarte Blätter verwenden. Sie werden mit der Schere oder einem scharfen Messer vom oberen Pflanzenteil abgetrennt. Sauerampfer sollte möglichst frisch verwendet werden, damit er nicht an Aroma verliert.

    (aid.de)

    dapd

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