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    Schlecker-Kinder melden für ihre Firmen Insolvenz an

    Wegen Schlecker-Zerschlagung droht Zahlungsunfähigkeit

    Nach Anton Schlecker haben einem Pressebericht zufolge nun auch seine Kinder Lars und Meike Schlecker Insolvenz angemeldet. Wie die "Stuttgarter Nachrichten" berichteten, stellten die LDG Logistik- und Dienstleistungsgesellschaft sowie die BDG Bau- und Dienstleistungsgesellschaft einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Dies habe der zuständige Ulmer Amtsrichter Benjamin Webel bestätigt.

    Zahlungsunfähig seien die beiden Unternehmen nicht, berichteten die "Stuttgarter Nachrichten" unter Berufung auf informierte Kreise. Beiden Firmen sei durch die Insolvenz der Drogeriekette Schlecker jedoch die Geschäftsgrundlage weggebrochen, so dass die Zahlungsunfähigkeit drohe. Die Gesellschaften hätten nur einen einzigen großen Kunden gehabt: die Drogeriemarktkette ihres Vaters sowie deren Tochtergesellschaften.

    Als Insolvenzverwalter wurden demnach Patrick Wahren und Alexander Hubl aus der Neu-Ulmer Kanzlei Schneider, Geiwitz und Partner bestellt, die bereits für Schlecker und die Tochtergesellschaften zuständig ist.

    Dem Bericht zufolge hat Anton Schlecker bei seinen Kindern rund 70 Millionen Euro Schulden angehäuft. Die Rechnungen für die erbrachten Dienstleistungen seien zum Großteil gar nicht bezahlt worden.

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