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    Schmidt rät zu durchgreifender Hilfe für Griechenland

    Hamburg (dapd). Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) rät der EU, Griechenland "durchgreifend" zu helfen. "Das gilt auch für den Extremfall, dass die griechische Regierung gegenüber ihren ausländischen Gläubigern die Zahlungsunfähigkeit erklärt. Selbst dann - und dann erst recht - wird es entscheidend, dass Europa die griechische Wirtschaft wieder in Gang bringt", sagte Schmidt der Wochenzeitung "Die Zeit" laut Vorabbericht vom Dienstag. Dieses Hilfsprogramm müsse orientiert sein an "Leitideen wie Beschäftigung, Produktivität und Volkseinkommen".

    Schmidt sagte weiter, den griechischen Bürgern müsse eine Wohlstandsperspektive eröffnet werden. Als konkrete Projekte nannte er die Integration Griechenlands in eine Energiewende, so dass Sonnenenergie aus Athen nach Nord- und Mitteleuropa exportiert werden könne.

    Zugleich warnte er im Zusammenhang mit der Finanzkrise in Griechenland vor Panikmache: "Wir haben eine Schuldenkrise einzelner kleiner Euro-Länder, keine Krise der Euro-Währung." Selbst der Bankrott eines einzelnen kleineren Mitgliedstaates hätte seiner Einschätzung nach nur eine vorübergehende psychologische Wirkung.

    dapd

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    7 Kommentare

    • Gunter Henze  •  vor 11 Monaten
      Wir Deutschen werden von jeder Seite abgezockt,Schade das es niemand wahrhaben will !!!!
      Wenn wir am Ende sind möchte ich mal wissen wer uns dann hilft.
    • Rainer Engelhardt  •  vor 11 Monaten
      Fehler:
      Es soll heißen: Für 1 % erhält und für 11 % verleiht.
    • Rainer Engelhardt  •  vor 11 Monaten
      Wer Geld für 1 % (Zinsen) erhält, und es für 1% (an UNS) verleiht, hat 1.000 (Tausend!!!!) Prozent Bruttogewinn....oder?
      Danke schön an die, die ein solches System zulassen (das sind WIR - die Bürger und Wähler).
    • Pax  •  vor 11 Monaten
      Mal wieder typisch SPD! Ein Sozi läßt den anderen nicht im Stich.
      Immer müssen diese Staaten bluten, welche anständig arbeiten und mit Geld umgehen können. Vornehmlich Deutschland muss wieder den Löwenanteil aufbringen um den Sozis aus der Patsche zu helfen.
      Diese Tatsache sieht man auch bei innerdeutschen Problemen. Auch hier müssen die tüchtigen, welche täglich zur Arbeit gehen, einen anstrengenden Beruf erlernt haben, die sich ein Leben lang durchgebissen haben für die faulen im Lande aufkommen. Die SPD nennt diese Leute die "Sozial Schwachen".
      Was für ein irreführendes Wortspiel!
    • troubadour  •  vor 11 Monaten
      Die Welt besteht nicht aus Geld allein und das nationale wie internationale politische Gefüge ist ebenso so bedeutend und entscheidend..
      Ich bin für Europa, und wenn es den "Knall" gäbe, würden sich die meisten wundern, wie stark sich die Verhältnisse und Beziehungen veränderten. Es käme nicht zu einen "status quo ante Knall", sondern dann kein gemeinsamer Markt mehr, dann hohe Importzölle je nach Schutzbedürftigkeit des Landes, dann kein Export in alle Welt, dann wieder Nationalismus statt Patriotismus, dann keine freie Fahrt durch Europa, usw.

      Nach meiner Ansicht wären bei einem "Knall" nicht die wechselseitigen Schulden an Milliarden und Billionen, die schon längst "Phantastilliarden" und Imaginätrillionen" sind, entscheidend, sondern dass Deutschland hoch industrialisiert geblieben ist (auch durch ein geringeres Lohnniveau) und neue mentale Stabilität gewinnt.
    • Achim B  •  vor 11 Monaten
      natürlich fällt seine einschätzung schwer... aber was passiert denn wirklich?
      zunächst einmal braucht niemand den euro - das war der kardinalfehler.
      ohne europa und ohne den euro wäre es völlig egal, ob griechenland pleite ist oder nicht - oder etwa doch? das wirklich ärgerliche an der sahce ist aber - andere - und vor allem wir zahlen die zeche.
      aussicht auf rückzahlung: nie. warum wird den korruption auch jetzt noch gedeckt? wer sind dennn die hintermänner und - weil es so chic ist: - frauen, die uns das alles einbrocken? in brüssel sitzen sie, dick, feist, unverschämt.
      sicher, hr Schmidt hat recht und natürlich muß griechenland geholfen werden. aber mit weitreichenden konsequenzen. hilfe zur selbsthilfe, 100%ige kontrolle des staatshaushaltes durch einer unabhängigen kommission und damit meine ich keineswegs den IWF (das sind die
      schlimmsten!) und vor allem mit der konsequenz, daß konsum und profit nicht alles ist, was
      zählt. abgesehen davon - griechenland hat zum beitritt in die eu gelogen, es hat jetzt wieder gelogen - aber warum denn das? weil wir alle uns etwas vorlügen. philosophisch gesehen, hat hr Schmidt recht, praktisch kann von einem scheitern ausgegangen werden, denn: wenn soviel geld da ist, daß griechenland geholfen werden kann - ja um himmels willen, warum haben wir dann schulden? und vor allem, bei wem????????????????????????????????
      antwort: die banken sind so unverschämt reich - da kommt es auch auf ein paar billionen nicht an, die in den orkus geballert werden. sie zieren sich halt nur ein wenig, um den schein zu wahren und um uns allen ein schlechtes gewissen einreden zu können. oder glaubt denn wirklich irgendjemand an das märchen der finanzkrise? es wurde doch nur das geld umverteilt - also wozu aufregen?
    • werner d  •  vor 11 Monaten
      seine einschätzung zu teilen ,fällt schwer .
      • troubadour vor 11 Monaten
        Herr Schmidt war d e r Schuldenkanzler. Von 1969 bis 1982 hat vor allem er als FM und BK (zehn Jahre lang) das bundesdeutsche Schuldenkarussell in Schwung gebracht und die Schulden des Bundes ver f ü n f facht.
        Er hat den Deutschen eine Wohlstandsperspektive eröffnet, nicht zuletzt mit seiner Schuldenpolitik.
        Jetzt den Griechen eine Wohlstandsperspektive eröffnen zu wollen, wenn gerade bewiesen wurde, dass sie mehr als genug Wohlstand genossen, aber nicht genug Leistung erbrachten, kann man das Gerede von Schmidt nur als Phraseologie werten.
        Es gibt schon eine Finanzkrise - denn ob reiche oder arme Banken - sie handeln mit Geldern, die zu einem beträchtlichen Teil aus Luft bestehen.
        Wenn in Deutschland eine Pro-Kopf-Verschuldung von 25.000 Euro existiert und in anderen Ländern eine noch viel höhere, was ist das denn, wenn es keine Finanzkrise sein woll.