Im Schneechaos in Österreich ist eine gesamte Region des Landes vorübergehend von der Außenwelt abgeschnitten gewesen. Das westliche Bundesland Vorarlberg an der Grenze zur Schweiz war stundenlang weder per Auto noch per Bahn zu erreichen, wie die Behörden mitteilten. Im Tagesverlauf normalisierte sich die Lage aber, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtete.
Am frühen Montagnachmittag seien einige Orte wieder erreichbar und nur noch die Orte Lech, Zürs, Klösterle und Gargellen vom Rest des Landes abgeschnitten gewesen, meldete APA. Demnach rechneten die Behörden damit, dass zumindest die Menschen in Lech und Zürs bis Dienstag auf sich allein gestellt bleiben. Dagegen konnte die Zufahrt zum Arlberg-Tunnel, der von umgestürzten Bäumen blockiert worden war, geräumt werden.
Bereits am Wochenende waren in den Skigebieten von Lech und Zürs wegen der heftigen Schneefälle Urlauber vorübergehend eingeschneit gewesen. Zwischenzeitlich saßen in Teilen Österreichs rund 15.000 Touristen und Einheimische fest. Allein innerhalb der vergangenen vier Tage gab es in Vorarlberg zwischen zwei und drei Metern Neuschnee. Es galt die zweithöchste Gefahrenstufe für Lawinen.


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