Wien/Bern (dapd). Nach starkem Schneefall sind in den Alpen am Wochenende mehrere Zugverbindungen blockiert gewesen. Vor allem in Österreich saßen Einheimische und Touristen vorübergehend fest. In Vorarlberg mussten 52 Menschen mit einem Hubschrauber aus einer Berghütte in Sicherheit gebracht werden. Auch in der Schweiz kam es zu Behinderungen im Straßen- und Bahnverkehr.
Von Ausfällen betroffen war auch die wichtige Zugstrecke zwischen dem Ötztal und Bludenz in Tirol, die Innsbruck und Wien mit der Schweiz verbindet, wie die österreichische Eisenbahngesellschaft ÖBB am Samstag mitteilte. Ebenfalls unterbrochen waren den Angaben zufolge zwei Routen von Tirol in Richtung Südbayern.
Nach dem heftigem Schneefall in den vergangenen Tagen seien Oberleitungen durch umfallende Bäume zerstört worden, hieß es zur Begründung. In der Region mussten auch mehrere Straßen gesperrt werden. Zudem galt in vielen Bereichen erhöhte Lawinengefahr. Ein Hubschrauber der Streitkräfte musste im westlichen Bundesland Vorarlberg 52 Bergwanderer retten, die in der auf 1.744 Metern Höhe gelegenen Lindauer Hütte eingeschneit waren.
In der Schweiz hatten Ausläufer des Sturms Andrea in 24 Stunden bis zu 39 Zentimeter Neuschnee gebracht, wie der Wetterdienst SF Meteo mitteilte. Die größten Schneemengen der vergangenen drei Tage wurden den Angaben zufolge im Oberwallis, in den Zentralalpen, in Nordbünden und im Engadin registriert. Der Glacier Express zwischen St. Moritz und Zermatt musste über Zürich und Bern umgeleitet werden. Ebenfalls gesperrt waren die Zugstrecken Andermatt-Rueras und Andermatt-Niederwald.
dapd


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