Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hat der Wirtschaft vorgeworfen, sich beim Kita-Ausbau um ihre Mitverantwortung zu drücken. "Wenn die Wirtschaft von den Vorteilen einer flächendeckenden Kinderbetreuung profitieren will, muss sie sich schon aus Eigennutz stärker als bisher am Ausbau der Betreuungsplätze beteiligen", sagte Schröder der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitagsausgabe). Es passe nicht zusammen, den Kita-Ausbau auf den Staat abzuschieben und gleichzeitig zu fordern, dass Mütter so schnell wie möglich nach der Geburt wieder Vollzeit arbeiten.
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