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    Seehofer drückt bei Transaktionssteuer aufs Tempo

    Hamburg (dapd). Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer treibt die Einführung der Finanztransaktionssteuer voran. Im Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" sprach er sich dafür aus, dass Deutschland die Steuer notfalls im Alleingang einführt. "Wer die Finanztransaktionssteuer nur dann will, wenn alle EU-Mitglieder sie beschließen, will sie in Wahrheit überhaupt nicht. Dann soll er das ehrlich sagen", sagte der bayerische Ministerpräsident.

    Es wäre ideal, wenn eine bestimmte Zahl an Euro-Ländern die Steuer zu abgestimmten Bedingungen einführe. Wenn es aber auch dazu nicht kommen sollte, "dann gehen wir Deutschen eben mit gutem Beispiel voran". Seehofer sagte weiter: "Als das bleifreie Benzin und der Katalysator in Deutschland eingeführt wurden, haben viele den Untergang der deutschen Autoindustrie prophezeit. Stattdessen begann ein beispielloser Siegeszug."

    dapd

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