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    Seehofer rüffelt Auslands-Werbung der Arbeitsagentur

    Um den Fachkräftemangel zu beheben, werben die Arbeitsagenturen vermehrt im EU-Ausland. CSU-Chef Seehofer will lieber heimische Langzeitarbeitslose vermittelt sehen.

    Die Anwerbung von Fachkräften aus Südeuropa durch die Bundesagentur für Arbeit (BA) ist auf scharfe Kritik gestoßen. Vorrang vor neuen Werbekampagnen müsse die Vermittlung heimischer Arbeitslosen habe, forderte die CSU. Parteichef Horst Seehofer sagte, er wünsche sich, dass die Bundesagentur sich mit großem Nachdruck auf den Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit und die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer konzentriere.

    Er reagierte damit auf Bemühungen der Bundesagentur, im Kampf gegen den Fachkräftemangel verstärkt qualifizierte Zuwanderer aus europäischen Krisenländern wie Spanien, Griechenland und Portugal zu gewinnen. Die Direktorin der Zentralen Arbeits- und Fachvermittlung (ZAV), Monika Varnhagen, hatte „Welt Online“ gesagt, 17.000 Spanier seien an einer Arbeit in Deutschland interessiert. Viele Ingenieure und auch IT-Spezialisten seien dort arbeitslos. Interesse gebe es auch bei Pflegekräften in Portugal und Ärzten in Griechenland.

    Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) kritisierte, die Arbeitsagentur solle sich um die Menschen kümmern, die bereits in Deutschland leben. „Da hat sie genug zu tun. Da haben wir noch erhebliche Ressourcen, die wir heben könnten.“

    Kritik kam auch aus der Pflegebranche. Der Präsident des Deutschen Pflegerats, Andreas Westerfellhaus, nannte die Abwerbung von Pflegekräften im Ausland „zutiefst unethisch und unmoralisch“. Grundsätzlich sei zwar jede Pflegekraft aus dem Ausland willkommen, wenn sie qualifiziert sei und die Sprache beherrsche, sagte Westerfellhaus den Zeitungen der WAZ-Gruppe.

    Doch mit der Abwerbung reiße man Lücken in die Versorgung der Länder. Stattdessen appellierte Westerfellhaus an die Politik für bessere Arbeitsbedingungen zu sorgen, um den Pflegeberuf auf diesem Wege attraktiver zu machen.

    Die Bundesagentur für Arbeit verteidigte ihr Vorgehen. Viele der gesuchten Berufe seien sehr anspruchsvoll, wie etwa Arzt oder Ingenieur. Viele Menschen in Deutschland hätten nicht die nötige Schulbildung, allein im letzten Jahr hätten 60.000 junge Leute die Schule ohne Abschluss verlassen.

    BA-Sprecher John-Philip Hammersen verwies in der ARD auch auf die hohe Zahl von Studienabbrechern in technischen Berufen. Zudem trauten sich junge Mädchen einen technischen Beruf oft nicht zu. Der Fachkräftemangel drohe zu einer Bremse für die Wirtschaft zu werden.

    Unternehmen würden dann ganz oder teilweise dorthin abwandern, wo sie Fachkräfte fänden: ins Ausland. Die Bundesagentur rechnet damit, dass sich die Fachkräftelücke bis 2025 ohne zwei Millionen Zuwanderer nicht schließen lassen wird.

    Die Bundesregierung hatte sich im Juni auf ein Konzept zur Fachkräftesicherung verständigt. Zunächst soll danach das Potenzial an inländischen Fachkräften erschlossen werden. Dabei geht es vor allem um gut ausgebildete Frauen, die aus familiären Gründen nicht erwerbstätig sind. Beschlossen wurde aber auch, die sogenannte Vorrangprüfung für Elektro-, Maschinen- und Fahrzeugbauingenieure sowie für Ärzte aus Ländern auch außerhalb der Europäischen Union (EU) aufzuheben.

    Arbeitgeber, die künftig einen Ingenieur oder Arzt einstellen, müssen nicht mehr nachweisen, dass es keinen geeigneten Bewerber in Deutschland oder einem anderen EU-Land gibt. Arbeitnehmer aus den EU-Staaten genießen ohnehin Freizügigkeit und können sich eine Arbeit in Deutschland suchen.

    Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) lobte den Wegfall der Vorrangprüfung als Schritt in die richtige Richtung. Das werde aber nicht reichen, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. In diesem Sommer können nach Angaben des VDI mindestens 76.400 Ingenieursstellen in Deutschland nicht besetzt werden. VDI-Direktor Willi Fuchs forderte: „Wir müssen uns weiterhin auch im eigenen Land dafür einsetzen, Jugendliche für Technik zu begeistern.“

    Nach der Statistik der Bundesärztekammer sind bereits heute schon rund 24.000 ausländische Ärzte in Deutschland tätig. Die meisten kommen dabei aus Österreich. Auf Platz zwei liegt Griechenland, gefolgt von Polen und Russland. Fast drei Viertel aller ausländischen Ärzte kommen aus Europa.

    Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt sagte „Welt Online“: „Der Fachkräftemangel ist eine gefährliche Wachstumsbremse“. Deshalb benötige Deutschland eine schlüssige Gesamtstrategie zur Fachkräftesicherung. „Das inländische Potenzial muss besser genutzt und gleichzeitig die Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland erleichtert werden. Wir dürfen beides nicht gegeneinander ausspielen“, warnte Hundt. Beide Wege dienten der unbedingt notwendigen Fachkräftesicherung.

     

    28 Kommentare

    • Tom  •  vor 10 Monaten
      Hr. seehofer kann man auch getrost in der pfeiffe rauchen.
      als verbraucherschutzminister glänzte er ja nicht gerade.
      um beim gammelfleischskandal energisch durchzugreifen,
      beließ er nur bei den worten: "er setze auf die freiwillige
      selbstkontrolle bei der fleischindustrie!"
      mehr kam da nicht. aber jetzt als bayerischer ministerpräsident
      große töne spucken. aber man muß die bürgerinnen und bürger
      immer wieder einlullen, um bei den nächsten wahlen wieder
      als sieger hervor zu gehen.
      welch ein verkommenes pack treibt hier in deutschland
      nur sein unwesen. aber die tragik an dieser sache ist,
      daß diese chaoten komischer weise immer wieder
      gewählt werden.
    • Erwin Lindemann  •  vor 10 Monaten
      Die Namensänderung hat der BA nichts gebracht. Man wurschtelt immer noch sinn- und ziellos vor sich hin. Die "Werbung" um Arbeitskräfte aus dem Ausland wird kaum die Arbeitslosenzahlen bei uns verringern. Im Gegenteil.
    • Yahoo! Benutzer  •  vor 10 Monaten
      Herr Seehofer,Stoiber,sie haben es in der Hand,das Merkel-Pack zu entmachten.Bayern u.Baden-
      Wuertemberg waren schon immer eine Wirtschaftsmacht in der BRD.Macht das Maul auf,aber LAUT.
      Ansonsten gehts auch Bayern an den Kragen.
      MIA SAN MIA und UNS KON KOANA AUFHOIT'N
      RETTEN SIE DEUTSCHLAND!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
      Koa SPD,FDP,CDU,NPD und DE GRUENA SCHO GLEI GOA NET.
      LAST,S EICH NET VERARSCH,N,DENN DE HOM NIX IN DA BIRN.
    • Praxedis  •  vor 10 Monaten
      Neues Ölleck in Alaska
      (DiePresse.com)
      Der Ölkonzern BP kämpft mit einem Ölleck in der Tundra von Alaska. Eine unterirdische Pipeline beim Ölfeld Lisburne war für Reparaturarbeiten gesperrt, bei einem Testlauf am Samstag ist die Leitung geborsten. 8000 bis 16000 Liter einer Mischung aus Methanol und öligem Wasser sei ausgetreten.
      Ein BP-Sprecher sagte, dass die Aufräumarbeiten schon im Gange seien und die Ursache für das Leck gesucht werde. Dafür muss die 20 Zentimeter dicke Pipeline ausgegraben werden.
      Das Leck ist nicht das erste, das bei BP-Pipelines in Alaska auftritt:
      Rostige Rohre hatten zum Beispiel 2005 zu einer Ölpest geführt,
      2009 gab es in Lisburne ein weiteres Leck.
      Vor mehr als einem Jahr hat die Explosion einer BP-Bohrinsel im Golf von Mexiko die schlimmste Ölpest in der Geschichte der USA ausgelöst.
    • Evi  •  vor 10 Monaten
      Die Leistung der Arbeitsagentur könnte im Prinzip eine private Versicherungsgruppe genauso übernehmen. Es handelt sich ja um kein Staatsgeschenk, sondern um Versicherungsbeiträge und daraus resultierende Leistungen für den Versicherten. Es wäre dann sogar eine Höherversicherung möglich.
      Jobs werden dort sowieso keine vermittelt. Wenn keine da sind, sind eben keine da. Es wird dort nur das Geschwür Zeitarbeit gepflegt, dazu braucht es diesen Staatsapperat nicht, der zusätzlich die Beiträge der Versicherten auffrißt.
      Der Staat muß sparen. Hier wäre ein Vorschlag.
    • Bi  •  vor 10 Monaten
      mist, jetzt versuchen die politiker das umzusetzen was eine andere partei schon lange fordert, was sie vorher einstimmig abgelehnt haben
    • Yahoo! Benutzer  •  vor 10 Monaten
      Typisch Politiker. Sich öffentlich darüber aufregen, aber an der Situation nichts ändern. Gelder für die Fortbildung mehr und mehr kürzen, sich gegen Mindestlöhne sperren, den Unternehmen Steuergeschenke machen und es sich beim einfachen Bürger, der inzwischen als schlecht bezahlter Leiharbeiter die gleiche Arbeit bei doppelter Stundenzahl wie vor 6 Jahren machen muss, die Kohle holen.
      Verlogene, populistische Politiker, wie den Seehofer braucht Deutschland so dringend, wie wir einen Kropf oder Buckel.
    • B.  •  vor 10 Monaten
      Ein Bekannter mit einer super IT-Ausbildung hat jahrelang für seinen AG für 4,50 € Brutto, plus eigenens KFZ für ständigen Aussendienst bei einer Wochenarbeitszeit von nicht unter 70 Stunden über 4 Jahre hingenommen.Dann wurde er aufgrund Arbeitsmangel gekündigt.

      Bei der ARGE hies es dann: HMMM... wir haben hier nicht das passende für Sie, haben sie schon mal überlegt auszuwandern und im Ausland zu arbeiten? Da können wir was anbieten. Und haben ihm entsprechende Unterlagen in die Hand gedrückt....

      Bewerbungen reichlich geschrieben, jedoch wurden die dann immer an der Stelle abgeblockt, an der er ein leistungsgerechtes Gehalt erwartet hat........

      So viel mal zu Fachkräftemangel in Deutschland.
    • Franz - Josef  •  vor 10 Monaten
      Moin Moin!!

      Das kann der Sack mir doch nicht erzählen das wir hier unter den 3 Millionen Arbeitslosen keine Facharbeiter haben!

      Es geht doch im Endeffekt nur darum das die oberen Bosse noch mehr in die Taschen bekommen!
      Da war ja grad noch gestern ein Bericht in der Süddeutschen!

      Die neuen Steuer Regelungen sind nur für die Besser verdienenden also deren gleichen von Schwarz und Gelb!!

      Also zu Niedriglöhnen!!

      Also Rumänen, Tschen, Ungarn rein, dann steigt ja auch erst mal wieder die Verbrechensquote!!

      Aber davon bekommen die "oberschlauen" in Ihren abgeriegelten Villen ja nix mit!

      Hier nagt doch e schon jeder zweiter am Hungertuch!!

      Ich bin Staatlich geprüfter Schwimmmeister und bekomme Angebote wo ich für 7,50 die Stunde mit einem Bein im Knast arbeiten soll!

      Das wären dann im Monat knapp 1000Euro Brutto!!

      Davon soll ich noch die zweite Wohnung unterhalten!!

      Die ich natürlich nicht absetzen kann!!

      Und für Essen und Trinken muss ich mir einen Kredit aufnehmen , denn ich aber nicht bekomme da ich ja Saison Beschäftigter bin!

      leck mich am Arsch Herr Seehofer!!

      Und der Merkel Ihren gleich mit!!

      Aber HAUPTSACHE IST ES DOCH DAS HERRN SEEHOFER SEINE KUMPELS VON RANG UND ADEL DIE TASCHEN VOLL BEKOMMEN1
    • Jiji  •  vor 10 Monaten
      Moin, was mach ich jetzt mit den ganzen Marsipulanis in meinem Shuttle Richtung Erde?
    • Andreas  •  vor 10 Monaten
      Ich habe für 10.000 € + Nebenkosten eine 7-monatige IT-Spezialausbildung Ende April abgeschlossen. Aber Aufgrund fehlender Praxiserfahrung bisher noch keine Anstellung finden können. Als langzeitarbeitloser Fachinformatiker 50+ hat man es schon nicht leicht in der Branche Fuß zu fassen.
      Nun habe ich mir im Selbststudium das Wissen für ein weiteres Modul angeeignet. Mit dem Nachweis der Prüfung wäre es "etwas einfacher" einen Arbeitgeber zu überzeugen. Allerdings würde die ARGE die Prüfungsgebühren in Höhe von 150 € nur übernehmen, wenn ein Arbeitgeber eine Einstellungszusage erteilt...
      Also holt man lieber ausländische Fachkräfte die für mich weiter mein ALG II erarbeiten. Die fehlenden Fachkräfte in Griechenland tragen dann sicher dazu bei, das der Eurorettungsschirm auf fruchtbaren Boden zum Aufbau einer besseren Infrastruktur in diesem Land beiträgt!
    • Kamagon  •  vor 10 Monaten
      Alles was der O-Kopf Seehofer sagt ist ist unangenehm.
      Derjenige, was einen Betrüger wie Guttenberg wieder in die Politik haben möchte,
      hat da selber nichts mehr verloren!
      Ich bin CSU Wähler.O-Kopf Seehofer werde ich nicht wählen!
      • Kamagon vor 10 Monaten
        P.S. O-Kopf bedeutet Oxenkopf!
      • Protagoras vor 10 Monaten
        Seehofer, Guittenberg - schön, dass du CSU-Wähler bist!
    • Yahoo! Benutzer  •  vor 10 Monaten
      Ja so wendet sich Herr Seehofer eben wie ein Fähnchen im Winde nichts neues schöne Worte ohne Taten eben. Kann morgen schon anders sein man vergisst so schnell !!!
    • Jimmy  •  vor 10 Monaten
      langsam werden mir sogar die schwarzen sympathisch weil wer den spanischen billig guru den deutschen arbeitslosen gurus bevorzugt sollte auch im ausland sein geschäft aufmachen. Dann könnens werben "wir produzieren nur in Griechenland und sichern die Arbeitsplätze dorten". Ich fürchte nur die Griechen werden wohl nicht so mitspielen wie die doofen Deutschen nach dem Motto .. wir wollen dass der Gewinn maximiert wird ...
    • catwiesel  •  vor 10 Monaten
      Der Seehofer ist ja richtig sympathisch.
    • claude  •  vor 10 Monaten
      Der Seehofer sagt wie es ist und trifft es auf den Punkt ......!!! Wenn er Guttenberg zu den nächsten Wahlen wieder ins Boot holt braucht er die CDU nicht mehr .. dann wird es eng in Berlin
      • Monarchgegner vor 10 Monaten
        Träum ruhig weiter...! ! !
      • Protagoras vor 10 Monaten
        Der Seehofer sagt immer, wie es ist, und er trifft immer jeden Punkt, nur kann er sich morgen nicht mehr erinnern, was er heute gesagt hat, weil es dem von gestern widerspricht. Der Lügenfreiherr wäre dazu eine blendende Ergänzung. Dann können die in Berlin noch mal so richtig ablachen über die Schildbürger aus Bayern.
    • ina  •  vor 10 Monaten
      die arge hätte lieber eine richtige weiterbildung fördern.aber was wurde gemcht?
      ausbildung zur floristin kartenleger und hellseher wurde gefördert.dazu noch
      diverse private vermittler und die ganze bagage die kräftig verdiehnt haben,mit
      unterstützung von der arge.das etlieche arbeitslose das nicht mitgemacht
      haben ist verständlich,ich hätte auch nur bei einer guten weiterbildung mit-
      gemacht.andersrum läst aber auch die einstellung zur arbeit bei vielen
      jugendlichen zu wünschen übrig.lehrjahre sind keine herrenjahre.das müsten
      die eltern aber auch ihren kindern beibringen!!
    • Janina  •  vor 10 Monaten
      Ich denke, ersteinmal sollten die Deutschen arbeitslosen unterstützt werden...Weiterbildung.....usw. es gibt sehr viele die nicht ausreichend qualiviziert sind, das ist richtig aber diese wollen sich weiterbilden aber vom Jobcenter null unterstützung.
    • Lorenz Krieg  •  vor 10 Monaten
      Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer meint: "Da haben wir noch erhebliche Ressourcen, die wir heben könnten."

      Die Menschen als Ressource der Verwertungsindustrie. Wie sich doch die Sprache der abartigen Wirklichkeit nähert.
      • rdp vor 10 Monaten
        "Material" halt in einer Welt, die nur auf schnelles Geld schaut statt auf innere und langfristige Werte. Heißt eben in der Geschäftswelt "Human Ressources". Hat aber leider nichts mit Wertschätzung zu tun, sondern ist @#$% kostengünstig auszubeuten. Das geht natürlich besser ohne soziales Gewissen oder Gedanken über Nachhaltigkeit, - letztere würde ja in diesem Fall auch erst mal Kosten in Form von Investitionen in Bildung und Weiterbildung verursachen, -sich nachher aber umso mehr bezahlt machen. Aber soweit denken Leute nicht, die nur gelernt haben, egal wie, möglichst gute Quartalszahlen zu schreiben. Und sich und uns damit mittel- und langfristig in den wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ethischen Ruin treiben.
      • Lorenz Krieg vor 10 Monaten
        @Rdp
        Genau so ist es. Allerdings sehe ich im ganzen System einen Zwang, welcher immer weniger Spielraum für das Gewissen läßt. Desweiteren denke ich, daß jene Eigenschaften, welche die Menschen zur Ressource degradiert, erworben werden und nicht angeboren sind. Dazu gehört der "raffgierige" Banker genauso wie der unkritische Arbeitsethos des kleinen Mannes, welcher nur seine "ehrliche" Arbeit macht.
      • Critic vor 10 Monaten
        Selbst private und Familienunternehmen sehen sich diesem Problem ausgesetzt - bzw sehen es manchmal eben nicht - dass in ihren UNternehmen mehr und mehr Konzernstruktur einher geht.

        Das Problem ist bei vielen wachsenden Firmen, dass sie die Familienwerte nicht mehr durchzudruecken vermoegen.

        Und der Grund dafuer ist leider der Mensch selbst.
        Es gibt halt in jedem Unternehmen Menschen, die sich sehr politisch verhalten und eben gerade diese 'Konzerndenker' einstellen. Wohl wissend, dass dies eigentlich gar nicht dem UNternehmensgeist entspricht.

        Traurig aber wahr. Wie koennen wir unsere Werteordnung verteidigen und aufrechterhalten.

        Wie koennen wir dazu beitragen, dass menschliche Werte wieder in den Vordergrund kommen ?
    • Ole  •  vor 10 Monaten
      Bin da wie immer sehr skeptisch.Erstmal ein bissel "Rechtsradikalismus" raushängen lassen.Kommt gut an beim Volk.Und hinterher:Ätsch! Reingefallen! Hauptsache ist,ich habe meine Stimmen. Blickt mal zurück.Wieviele tote Wahlversprechen.....?
      • Dirk vor 10 Monaten
        Was hat das @#$% mit Rechtsradikalismus zu tun? oO Inländische Arbeitnehmer unterstützen ist also rechtsradikal? Na wenn es schon soweit ist, sollte man wohl gleich alle Deutschen ausweisen ...
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