Wer seinen W-Lan-Zugang vor ungewollten Zugriffen schützen will, muss seinen Router verschlüsseln. Doch einige Modelle, die die Telekom ihren Kunden zur Verfügung stellt, seien trotzdem nicht sicher, wie das Unternehmen auf seiner Website mitteilt. Die Geräte werden mit einer voreingestellten WPA2-Verschlüsselung an die Kunden geliefert. Zudem verfügen die Router über ein automatisches Setup (WPS), das durch eine PIN geschützt ist. Dieses Setup ist die Einfallstür in das Gerät: Selbst, wenn es deaktiviert ist, können sich Drittnutzer mittels einer Standard-PIN in das Gerät einwählen - auch, wenn der Inhaber des Routers die mitgelieferte PIN bereits durch einen neuen Code ersetzt hat. Betroffen sind die Modelle Speedport W504V, Speedport W723 Typ B und Speedport W921V. Die einzige effektive Schutzmaßnahme ist, das W-Lan auszuschalten, bis die Sicherheitslücke ausgemerzt wurde.
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