Paris (dapd). Der französische Erdölkonzern Total hat im ersten Quartal trotz kräftig gestiegener Einnahmen weniger Gewinn gemacht. Der Nettogewinn sei in den ersten drei Monaten um 7 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro gesunken, teilte das nach Marktwert größte französische Unternehmen am Freitag mit. Die Einnahmen seien dagegen um 11 Prozent auf 51,2 Milliarden Euro gestiegen - mehr, als von Analysten erwartet wurde.
Für den Gewinnrückgang machte Total (Other OTC: TTFNF.PK - Nachrichten) eine verminderte Nachfrage in Europa infolge der Finanzkrise verantwortlich. Zudem machten dem Konzern Gaslecks in der Nordsee und Nigeria zu schaffen. Der Unfall auf der Nordsee-Plattform "Elgin" kostet Total seit dem 25. März täglich 1,5 Millionen Dollar. Vorstandsvorsitzender Patrick de la Chevardiere sagte, es sei noch immer nicht absehbar, wann die Produktion dort wieder aufgenommen werden könne.
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