Entdecken Sie Yahoo! mit Ihren Freunden

Entdecken Sie Nachrichten, Videos und andere Inhalte, die Ihre Freunde gelesen oder gesehen haben. Welche Ihrer Aktivitäten andere sehen, bestimmen Sie alleine.

Zuerst

WAS IHRE FREUNDE LESEN

    Euro-Krise: Merkel warnt vor Überforderung Deutschlands

    Kanzlerin spricht sich erneut gegen ESM-Aufstockung aus

    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat vor einer Überforderung Deutschlands in der Euro-Krise gewarnt. Wenn Deutschland etwas verspreche, "was bei harter Attacke der Märkte" gar nicht einlösbar sei, "dann hat Europa eine ganz offene Flanke", sagte Merkel bei der Eröffnung des 42. Weltwirtschaftsforums in Davos. Die Bundesregierung steht derzeit unter Druck, einer massiven Aufstockung der Euro-Krisenfonds zuzustimmen.

    Das Einstehen der Euro-Länder füreinander werde international sehr stark daran festgemacht, wie viel Geld sie füreinander einsetzten, sagte Merkel in Davos. Obwohl für den künftigen Euro-Rettungsfonds ESM ein Kreditvolumen von 500 Milliarden Euro geplant sei, werde mittlerweile eine Verdoppelung oder Verdreifachung der Hilfen gefordert. "Ich frage mich immer, wie lange ist das glaubwürdig", kritisierte die Kanzlerin.

    Deutschland sei bereit, in der Euro-Krise Verbindlichkeiten einzugehen, stellte Merkel klar. Deutschland wolle aber nichts versprechen, was es am Ende gar nicht halten könne. "Bei allen Milliardenhilfen und Rettungsschirmen müssen auch wir Deutsche aufpassen, dass uns am Schluss nicht auch die Kraft ausgeht, denn unendlich sind auch unsere Möglichkeiten nicht", sagte Merkel auch in einem Interview mit europäischen Zeitungen, darunter die "Süddeutsche Zeitung".

    Lesen sie auch: Bundesrechnungshof: Große Defizite bei Steuereinzug

    Die EU-Finanzminister hatten sich am Dienstag auf den Vertrag für den ESM geeinigt, der im Sommer in Kraft treten soll. Bislang ist eine Ausleihkraft von 500 Milliarden Euro geplant. Die Forderung nach einer Aufstockung des Fonds war in den vergangenen Tagen unter anderem von der Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, vertreten worden. Sie richtet sich besonders an den größten Beitragszahler Deutschland.

    Lagarde sprach sich erneut dafür aus, die restlichen Mittel aus dem bisherigen Rettungsfonds EFSF bei der Einrichtung des Dauerfonds ESM nicht anzurechnen, sondern draufzuschlagen. Ein "gemeinsamer Topf" wäre "ein sehr starkes Signal", sagte sie im französischen Radiosender Europe 1. Durch eine Zusammenlegung könnte die Kreditkapazität auf 750 Milliarden Euro steigen.

    Statt die Euro-Hilfen immer weiter zu erhöhen, müsse Europa noch enger zusammenwachsen, forderte Merkel dagegen in ihrer Eröffnungsrede in Davos. "Wir müssen bereit sein, mehr Kompetenzen an Europa abzugeben", sagte die Kanzlerin mit Blick etwa auf den geplanten Fiskalpakt. "Wir sind bereit für mehr Verbindlichkeit, wir reden uns nicht mehr heraus."

    Weltbank-Chef Robert Zoellick forderte Deutschland zu einer Führungsrolle in der Euro-Krise auf. "Kein anderes Land kann Europa aus der Krise und in den Aufschwung führen", schrieb Zoellick in der "Financial Times".

    Quizaction

     

    228 Kommentare

    • Markus  •  vor 3 Monaten
      Altkanzler Helmut Schmidt sagte schon:"Die Schulden anderer, bringen nicht nur Devisengewinne... sie bringen in letzter Instanz vor allem auch Probleme mit sich. Denn bei aller Gewinnsucht sollte man nicht vergessen, das einen die Insolvenz anderer, dann auch über kurz oder lang selbst treffen kann (und zumeist auch wird) !" Wie recht der Mann doch hatte... und die Aussage traf er bereits schon vor der Euro-Einführung !
      Schade, das es solch einen cleveren und alles durchdenkenden Mann in der Politik heute nicht mehr gibt !
      • Lasmiranda Densiewillja vor 3 Monaten
        bin ganz deiner meinung
      • Baerbel vor 3 Monaten
        Schmidt war ein guter Kanzler
      • SLIMtronics vor 3 Monaten
        Korrekt, unter Kanzler Schmidt war (fast) alles noch halbwegs in Ordnung, danach ging es ordentlich bergab. Und das liegt gar nicht mal so sehr an der Wiedervereinigung, sondern insgesamt an dem Personal, was seit dieser Zeit und bis heute sich inkompetent am Steuerrad des Staates vergreift.
    • Willbur  •  vor 4 Monaten
      Durch kreative Buchführung der griechischen Regierung konnte bisher verschleiert werden, dass die Staatsverschuldung auf 130% des BIP steigt. Das erwartete Wirtschaftswachstum wird um 44% zurückgehen, da Kleinunternehmer keine überlebenswichtigen Kredite mehr bekommen können. Daher soll der Schuldenerlass ca 250 MRD Euro betragen, um 130 MRD wieder zu erhalten. Jeder 3. Klässler kann sich jetzt ausrechnen, was uns an Verpflichtungen erwartet, die wir aufbringen müssten, um GR wirtschaftlich und finanziell autonom zu stellen.
      • Robert Leßig vor 4 Monaten
        Willburg, Du verwechselst etwas. Die internationalen Banken haben griechische Staatspapiere gekauft, um das Land unter Druck zu setzen. Diese Banken sind aber nicht bereit, die bisherigen Riesengewinne aus den Zinszahlungen zu verringern. Sie wollen nur raffen. Da wir eine Regierung haben, die die möglichen und sehr wahrscheinlichen Verlusten der Banken nach der Fast-Pleite Griechenlands auf Kosten der Steuerzahler ausgleichen, werden nicht die Banken die Verlierer sein, sondern der Steuerzahler. Schuld an diesem Dilemma haben nicht die Griechen, sonderen die raffgierigen Bänker und eine falsche Politik. Das ist noch immer nicht vberstanden. Das liegt an der mangelnden Information durch die Medien.
      • Willbur vor 4 Monaten
        Die Verluste, welche die Banken gemacht haben, sollten u.A. auch durch asiatische Anleihen abgedämpft werden. Die Asiaten haben aber nicht gezeichnet und somit ist dieser Verlust durch die Steuerzahler zu zahlen, da hast du recht. Aber mit dieser enormen Belastung haben die Finanzjongleure in Brüssel nicht gerechnet und somit ist jetzt die Kacke am dampfen. Was glaubst du, ist wirklich noch Im Rettungsschirm, davon ist die ganze Zeit schon etwas genommen wurden. Jetzt reicht diese Kohle nicht mehr, Erhöhung ist schon deswegen geplant und der große Hammer für die Bevölkerung wird erst noch kommen.
    • VolkerH  •  vor 3 Monaten
      Na endlich merken die dass Deutschland nur geschroepft wird mit dem ganzen Rettungsschss.
      Kohl war aber der Dilletant der D Finanzen ruiniert hat.
      • sabineffm vor 3 Monaten
        ja und die sozialsysteme
      • Carmpfen vor 3 Monaten
        @ Sabineffm- auch DU kannst jederzeit arbeitslos werden und dann bist Du froh das wir ein Sozialsystem haben. Ich denke eher das es die Einwanderungspolitik ist.
    • USA-my Home  •  vor 3 Monaten
      also mit anderen Worten....ihr seit PLEITE !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
      • sabineffm vor 3 Monaten
        wenn nix mehr da iss werden wir auch nix mehr verschenken grins . hoffentlich
      • Grantler vor 3 Monaten
        ....nee, aber unsere Druckmaschinen sind nicht so schnell wie die vom US-Dollar.
      • Erwin Lindemann vor 3 Monaten
        OBama kann sich Dich schon lange nicht mehr leisten.
    • Michael  •  vor 4 Monaten
      Werde schon mal größere Vorratslager anlegen.
      • Lisa vor 3 Monaten
        diese Idee sollte an die deutschen Bürger weitergegeben werden. Im Internet kann man schon alle notwendigen und haltbaren Vorräte einkaufen. Sogar Politiker sind Kunden - das sagt doch alles !
      • Erwin Lindemann vor 3 Monaten
        Sonnenblumenkerne light?
    • ExecuterDD  •  vor 3 Monaten
      Mutti bekommt Angst,das sie 2013 nicht mehr wiedergewählt wird.
    • Fredo Friedo  •  vor 3 Monaten
      Krise sollte eigentlich etwas Einmaliges, Unvorhergesehenes sein. Und dann beendet.

      Was soll also dann ein permanenter Krisenfonds?
    • Peter  •  vor 3 Monaten
      Neuste Meldung:EU-Bürger bekommen in Deutschand jetzt schneller Hartz4.Ich sehe sie schon in Scharen kommen:Griechen,Spanier,Portugiesen,Italianer,Iren usw..Deutschland läßt Euch nicht verhungern!Danke Frau Merkel,oder kommt die Einladung zum schmarotzen von Frau von der Leyen?!
    • hermann  •  vor 3 Monaten
      Wir sollten versuchen, die Auseinandersetzung über Europa und Deutschland sachlich zu führen. Sonst führt sie zu nichts. Nicht der EURO hat Schuld an der Misere. Der EURO war und ist ein gute Idee, im wirtschaftlichen und politischen Sinne, und zwar insbesondere im deutschen Sinne. Deutschland ist abhängiger vom europäischen Ausland als umgekehrt. Stellt Euch nur einmal ein Absacken der deutschen Exporte in den europäischen Raum vor. Kaum auszudenken, wie viele gut bezahlte Arbeitsstellen verlustig gingen. Außerdem importieren wir von den Nachbarstaaten Waren und Dienstleistungen, die bei uns die Preise unten halten. Das Problem Europas und des EURO liegt im wirtschaftlichen wie auch politischen Fehlverhalten. Das Wirtschaften wird mehrheitlich von skrupellosen Kapitalbesitzern gesteuert, die kurzfristige Kapitalrendite anpeilen und denen eine langfristige, sozial gerechte Entwicklung völlig egal ist. Wenn Ackermann seiner Klientel 15 und mehr Prozent Rendite verspricht, ist das eine kriminelle Handlung. So etwas geht allenfalls nur über Spekulation im übelsten Sinne mit dem sauer verdienten Geld von Millionen Sparern. Wenn er dann Verluste macht, muss der ehrliche Steuerzahler diese "Spieler-Schulden" begleichen. Aber in unserem kapitalistischen System ist ein solches Verhalten durchaus normal und die Politik unterwirft sich den kapitalistischen Regeln. Kurzum, in Europa entscheiden Profitgeier über das Wirtschaften und nicht die Masse der Produzenten und Konsumenten. Deshalb haben wir massenhaft fehlerhafte Entscheidungen über Produktion und Arbeitsbedingungen. Die Politik wird ebenso von selbstsüchtigen und dabei inkompetenten Politikern geleitet, die den Wirtschaftsführern keinen Riegel vorschieben und auch die Steuergelder falsch einsetzen. Unsere deutsche Regierung hat seit Beginn der Krise und schon vorher alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann. Sie hat sich nicht mit den einzelnen Ländern hingesetzt und diskutiert, wie man die
      komparativen Vorteile eines jeden Landes am besten ausnutzt und sich im Wirtschaften gegenseitig ergänzt. Die BRD hat in der Wiederaufbauphase eine beinahe vorbildliche dezentrale Wirtschaftspolitik betrieben, wobei schwache Wirschaftsräume gestärkt und entwickelt wurden, zu denen starke Wirtschaftsräume beigetragen haben. Etwas Analoges hätte auf europäischem Raum auch stattfinden müssen. Die EU-Kommission und das EU-Parlament waren zu schwach dazu. Die Initiative hätte spätestens mit Kohl und Mitterand ergriffen werden müssen. Fazit der ganzen Geschichte: Immer wieder ist der europäische und deutsche Bürger nur Zuschauer eines von egoistischen und unfähigen Schauspielern gespielten Theaters. Aber wir haben einen Großteil Schuld an der Misere, weil wir uns nicht einmischen und den Wirtschaftsführern und Politikern das Heft des Handelns überlassen.
    • giwi  •  vor 3 Monaten
      Die "Attacke der Märkte" erfolgt dann, wenn die Glaubhaftigkeit der Rettungsbemühungen infrage steht. Und daran ist Merkel maßgeblich mit schuld, weil sie bislang immer wieder bei nötigen Maßnahmen gezögert und die notwendigen Volumina verweigert hat.
      Es gibt zwei vortreffliche Beispiele, wie Krisen glaubhaft Märkte beeindrucken:
      a) die Garantien der Großen Koaltion 2008 für Spareinlagen und Banken im Gesamt=
      volumen vom etwa 1 Billion Euro, und
      b) die Garantie der Schweizer Nationalbank, dass man einen Mindestkurs von 1,20
      SFR für einen Euro verteidigen werde, k o s t e e s , w a s e s w o l l e .
      Das war Anfang September 2011, als der Kurs des SFR gegen Euro bei nur 1,10 lag.
      Sofort sprang der Euro auf 1,20 SFR und die SNB hat nicht einmal zur Stützung des
      Euro/Franken-Kurses intervenieren müssen
      Daraus sollte die Kanzlerin endlich die Konsequenzen ziehen un d nicht immer halbherzig den Entwicklungen hinterher laufen.
    • DagDag  •  vor 3 Monaten
      es ist bestimmt nicht leicht, mit wenig Einkommen auszukommen. Ich gehöre mit 2 Kids dazu. Ich verfüge aber noch um ausreichende Kochkenntnisse und ernähre uns ausgewogen und gesund. Ich benötige für 3 Personen 100 € pro Woche, für Ernährung. Es gibt jede Menge preiswerter Gerichte. Die meisten Leute und da kenne ich hier im Pott jede Menge, legen mehr Wert auf Handys, Zigaretten usw. als auf gute Ernährung. Klar, das es dann knapp wird mit dem Geld. Man sollte Prioritäten setzen, wenn das Geld knapp ist. Ich bin EU Rentnerin seit 20 Jahren und fast blind. Ist nicht einfach, habe nun trotzdem 400 € Job. Immer nur jammern bringt keinen weiter, Eigenverantwortung ist wichtig. Hier in DE geht es uns bestens, schaut mal in andere Länder.
    • Tiger Wutz  •  vor 4 Monaten
      Alle die es besser können, sollten Merkel unterstützen und nicht in den Rücken fallen. Typisch deutsch, immer nur meckern, aber nichts wissen. Angela Merkel hat uns bisher ganz gut mit ihrer Politik durch die Wirtschaftskrise gebracht, das sollten die Dummschwätzer hier auch mal anerkennen.
    • masterssi  •  vor 3 Monaten
      Merkel , auch du wirst mit dem Euro untergehen und wehe du bist dann noch als Kanzlerin aktiv dann kannst du dich in den tiefsten Atombunker verkriechen und hoffen das den keiner kennt und findet denn ansonsten werden sich genug Leute finden die dir endlich den A.r.s.c.h. aufreissen. ( Allein die Vorstellung bringt mich zum Lachen )
    • Jochem  •  vor 4 Monaten
      Es ist immer dieselbe Masche: Sie verzögert ein paar Tage für die Trottelwähler, damit diese sagen können: "Aber sie hat's versucht." Genau wie ihr Spruch "Multikulti ist gescheitert." Aber danach wird das Gegenteil umso skrupelloser durchgezogen. NWO-Marionette
    • Peter  •  vor 4 Monaten
      Wenn eine Fr. Merkel schon vor einer Überforderung Deutschlands in der EU-Krise warnt,dann sitzt man sicher schon im sinkenden Boot. Aber die Frau wird sicher noch das letzte Pulver verschießen,und sich dank der nächsten Wahl verabschieden. Und dann wird der Steuerzahler sicher richtig zur Kasse gebeten,denn diese Schulden sollen ja sicher abgebaut werden.
    • Frank  •  vor 4 Monaten
      Diese Herrschaften was man im Volksmund Politiker nennt haben schon lange die Übersicht in Punkto Finanzen verloren.
    • Lord  •  vor 4 Monaten
      """Merkel warnt vor Überforderung Deutschlands in der Krise""" ...als würde es irgendjemanden von denen, die ständig fordern, interessieren ob Deutschland selbst den Bach runtergeht beim Versuch die ganze Pleiteunion zu retten. Die ganze "Krise" hätte man viel schneller und billiger aus der Welt bekommen, hätte man die größten 2-3 Pleitestaaten einfach rausgeschmissen. Ich dachte immer es werden finanzielle Grundlagen vorausgesetzt Mitglied in der EU zu sein, wer erfüllt das denn noch ? Ein paar wenige !
    • Quirin Minou  •  vor 4 Monaten
      Bei einem dauerhaften Fond,arbeitet kein Südländer mehr,wozu, Deutschland soll zahlen.Es wird Zeit unser Geld ins Ausland zu bringen.Alle griechischen Parteien haben schriftlich bestätigt,die gefaßten Maßnahmen durchzuführen.Getan wurde nichts. Kein einziger Beamter kam in die Auffanggesellschaft. Beim haircutpassiert auch nichts. Griechenland geht wieder auf die Barikaden und die dummenDeutschen zahlen dann. Das haben die Griechen gelernt,möglichst streiken,die Deutschen als #$%$ bezeichnen und dann wird schon gezahlt.Frau Merkel,erst jubeln sie uns einen halbkriminellen Bundespräsidenten unter und dannverschenken sie unser Steuergeld an jeden,der zu Faul ist und sie ruinieren unsere Währung. Das alles werden wir ihnen bei der nächsten Wahl danken.

      3 Antworten
      Griechenland raus aus der Eurozone

      Für Griechenland wieder die Drachme.
      Raus aus der Eurozo
    • Harald  •  vor 4 Monaten
      Solitarität ja! Ausverkauf nein!
    • Siegfried Maximilian  •  vor 4 Monaten
      AHA auf einmal geht ihr der große #$%$ Sie will und wollte doch den Euro retten. Ihr großer Spruch Scheitert der Euro, Scheitert Europa, na schon vergessen ? (Frau Oberschäuble)
    Suchen