(dapd). Die Meteorologen rechnen in einigen Teilen Deutschlands am Wochenende mit Temperaturen von mehr als 20 Grad und Sonnenschein. In Bayern und der Lausitz könnte sogar die 30-Grad-Marke geknackt werden, wie der Deutsche Wetterdienst am Freitag prognostizierte. Am sonnigsten wird es im Südosten Deutschlands. In den anderen Regionen ist es vielfach bewölkt, zudem muss immer wieder mit Schauern und teils mit Gewittern gerechnet werden.
Das Wetter zeigt sich in den letzten Apriltagen genauso zwiegespalten, wie es den ganzen Monat über war. Mit einer Durchschnittstemperatur von deutschlandweit 8,1 Grad Celsius war der Monat zwar 0,7 Grad wärmer als in der international gültigen Referenzperiode von 1961 bis 1990. Verglichen mit den April-Temperaturen in den vergangenen 30 Jahren war der April 2012 nach Angaben der Meteorologen jedoch 0,2 Grad kühler. Im Osten Deutschlands seien die Temperaturen deutlich milder gewesen als im übrigen Land. Im Fichtelgebirge haben zwölf Frosttage den aufblühenden Pflanzen zugesetzt, während es im April 2011 lediglich einer war.
Die Niederschlagsmenge blieb mit rund 48 Litern pro Quadratmeter rund 17 Prozent unter dem gültigen Klimawert. Der Deutsche Wetterdienst betont, dass der anhaltend tiefe Luftdruck und überwiegend kühle Meeresluft jedoch regional für sehr unterschiedliche Niederschlagsmengen sorgten. Vor allem im Westen und Südwesten gab es oft Regenschauer, teils mit Hagel und Gewittern.
Die Sonne war dort selten zu sehen. Im Bundesdurchschnitt verfehlte sie mit 152 Stunden das vieljährige Mittel um lediglich sechs Stunden. Die meisten Sonnenstrahlen haben die Bewohner des niederbayerischen Aldersbach-Kriesdorf mit rund 200 Stunden abbekommen.
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