Eigentlich sollte Christian Hobbs an dem Wohnwagen, den er einer Frau aus Salem, New Hampshire, verkauft hatte, nur einige Wartungsarbeiten vornehmen. Stattdessen installierte er darin zwei Mini-Kameras und schnitt außerdem mehrere Löcher in den Wohnwagenboden. In diesem Versteck beobachtete er die Frau sogar zwei Tage lang und machte Fotos sowie Videoaufnahmen der Ahnungslosen.
Als sie seltsame Geräusche in ihrem Wohnwagen vernahm, machte sich eine Frau im US-Bundesstaat New Hampshire auf die Suche nach der Ursache. „Ich dachte, dass sich ein Tier in meiner Unterkunft befindet“, so die Frau gegenüber dem Fernsehsender „KSDK-TV“. Des Rätsels Lösung fand sie in der Lüftungsöffnung im Boden ihres Badezimmers: Ein Spanner lag unter ihrem Wohnwagen und beobachtete sie heimlich durch Löcher, die er in den Boden geschnitten hatte. Der Frau, die namentlich nicht genannt werden möchte, stockte beim Anblick des unbekannten Mannes vor Schreck der Atem. Sie alarmierte jedoch sofort die Polizei.
Der 44-jährige Amerikaner Christian Hobbs gestand seine Taten sofort. Es stellte sich heraus, dass er nicht nur Löcher in den Boden des Wohnwagens geschnitten, sondern auch Mini-Kameras im Schlafzimmer und im Badezimmer des Wohnwagens installiert hatte. Und als wäre das alles nicht schon schlimm genug, verriet er auch noch, dass er mit Schokoriegeln und Getränken ausgerüstet fast zwei Tage lang unter dem Wohnwagen gelegen hatte, um das Geschehen über sich live mitzuverfolgen.
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Die Polizei stellte auf Hobbs' Mobiltelefon 15 einminütige Videos sicher, auf denen diverse Aufnahmen der Frau in bekleidetem und unbekleidetem Zustand sowie einige Nackt-Aufnahmen von ihrem vierjährigen Sohn zu sehen waren. Die Beamten nahmen den 44-Jährigen fest. Die Anklagepunkte lauten: Verletzung der Privatsphäre, illegale Überwachung, Produktion kinderpornografischen Materials, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch sowie Einbruch. Hobbs wurde mittlerweile angeklagt und bekannte sich in allen Punkten schuldig.
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