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    Spekulationen über Zukunft Griechenlands

    Ausscheiden aus Eurozone laut Luxemburg möglich

    Luxemburgs Finanzminister Luc Frieden schließt für den Fall mangelnder Reformanstrengungen im hoch verschuldeten Griechenland ein Ausscheiden des Landes aus der Eurozone nicht aus. Dies sei möglich, wenn das Land seine Sparpläne nicht umsetze, sagte er in Washington. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) warb für Verständnis für die verunsicherten Menschen in Griechenland.

    Frieden sagte in der US-Hauptstadt, die Währungsgemeinschaft müsse zwar alle Anstrengungen zu ihrem eigenen Erhalt unternehmen. Wenn Griechenland seine Reformzusagen jedoch nicht erfülle, müsse das Land die Eurozone verlassen. Athen müsse im Gegenzug für neue Finanzhilfen seine Reformversprechen umsetzen und sich dabei auch einer Überwachung durch die Geldgeber unterziehen, forderte Frieden.

    Das Parlament in Athen hatte in der Nacht zum Montag einem umfangreichen neuen Sparpaket zugestimmt. Während der Debatte gab es in Athen und Thessaloniki jedoch heftige gewaltsame Ausschreitungen bei Massenprotesten gegen die geplanten Sparmaßnahmen. Dutzende Menschen wurden bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizisten verletzt. Zudem gingen mehrere Gebäude in Flammen auf.

    Die Finanzminister der Eurozone wollen am Mittwoch erneut zusammenkommen, um über neue Hilfen für Griechenland im Umfang von 130 Milliarden Euro zu beraten. Chef der Eurogruppe ist Luxemburgs Ministerpräsident Jean-Claude Juncker. Die Euroländer machen vor allem wegen der angespannten Stimmung in Griechenland zur Bedingung, dass sich die Parteien des Landes dazu verpflichten, die Reform- und Sparmaßnahmen auch nach der Neuwahl des Parlaments im April umzusetzen.

    Bundesfinanzminister Schäuble warb im ZDF-"heute journal" dafür, "für die Not der Menschen in Griechenland Verständnis" zu haben. Es sei zwar richtig, dass einige Verantwortliche, welche die Krise verursacht hätten, nun wenig zur Lösung beitrügen. Jedoch sei auch wahr, "dass Griechenland lange über seine Verhältnisse gelebt hat und dass Griechenland dringend eine wettbewerbsfähige Wirtschaft entwickeln muss", sagte der Minister.

    Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) meldete Zweifel am Zeitplan zum Parlamentsbeschluss über die Finanzhilfen an. Bislang seien die Voraussetzungen für eine weitere Unterstützung Griechenlands noch nicht gegeben gewesen, sagte Lammert der "Financial Times Deutschland". Er hoffe, dass bis zur geplanten Abstimmung am 27. Februar alle Bedingungen erfüllt würden, die "eine Zustimmung des Bundestags ohne weitere Befassung ermöglichen".

    Das "Handelsblatt" berichtete indes unter Berufung auf Notenbankkreise, dass der geplante Schuldenschnitt für Griechenland nicht in vollem Umfang zustande kommen könnte. Demnach bezweifeln Notenbanker, dass sich genügend Besitzer griechischer Staatsanleihen der freiwilligen Vereinbarung über einen Forderungsverzicht anschließen. Durch den Schuldenschnitt sollen Griechenland rund 100 Milliarden Euro seiner Verbindlichkeiten erlassen werden.

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    74 Kommentare

    • Viktor  •  vor 3 Monaten
      von 2000 bis 2008 Lohnerhöhungen in GR von 40 %, in DE -0,8 % .... niemand wollte über vesteckte Schuldenaufnahme andere besch....sen..
    • Christian W  •  vor 3 Monaten
      Der Euro wurde gegen die Bedenken namhafter Fachleute mit der Brechstange eingeführt (erinnert an Stuttgart 21). Nun zeigt sich, die Argumente waren stichhaltig und die Kake dampft. Der beste Weg ist nun: die Griechen sollen ihren geliebten Euro behalten, wie Italien und Spanien, Portugal auch. Zentraleuropa muss sich mit einer weiteren "inneren Währungsunion" retten.
      • Paul vor 3 Monaten
        Das ist schon erwogen worden : Griechenland drinbleiben, Deutschland und ein paar
        Norstaaten raus aus dem Euro. Vordenker : ein griechischer Wirtschaftsprofessor...
      • Andreas vor 3 Monaten
        @Paul das ist von der Idee her auch die einzige gangbare Lösung.
    • Clint Eastwood  •  vor 3 Monaten
      Es gibt keine Zukunft für Griechenland, und auch nicht für Deutschland solange die Fehler "EU" und "Euro" nicht korrigiert werden.
    • Martin  •  vor 3 Monaten
      Man weiss nicht - ob man über die Griechen oder unsere Politiker wütender sein soll.
      Bin mal gespannt was IM Erika jezt wieder für Begründungen einfallen.
    • G.M.K.  •  vor 3 Monaten
      Es wäre mit gutem Willen der EU machbar, dass die Griechen und auch andere Wackel-Staaten an die Miliiarden ihrer Steuerflüchtlinge kämen, aber anscheinend will man ja gar nicht !

      Man müsste dazu den Piraten-Helfer-Staaten nur die Zähne zeigen. Ich meine damit die Schweiz, Östereich, Lichtenstein, Keyman-Inseln und andere Steueroasen.
      Warum dies nicht geschieht? Ganz einfach weil dann die Polit-Häuptlinge und deren Amigos um den Aufschrei fürchten, der von der einfachen arbeitenden Bevölkerung ausgehen würde.
      Sie lassen lieber Feuer und Rauch aufgehen, als ihre eigenen geparkten Vermögen preiszugeben.
      Schlagstöcke, Wasserwerfer und CS-Gas ist billiger, und die Harte Hand der Polizeikräfte gehört nunmal mehr zum Pöbel als Krach in den oberen Polit-und Wirtschaftsetagen.
      • Björn Hagen vor 3 Monaten
        Österreich als Mitglied der Euro-Zone eine Steuer-Oase? Ich kenne die genaue Besteuerung dort nicht, kanns mir aber ehrlich gesagt nicht so recht vorstellen.
        Ich glaube der Begriff Post-Demokratie den ich neulich aufgeschnappt habe, ist wirklich recht passend zu den politischen Systemen die wir in vielen westlichen Ländern aktuell finden. Gemeint war damit eine Demokratie die zu sehr unter den Einfluss wirtschaftlicher Klientelinteressen geraten ist
      • G.M.K. vor 3 Monaten
        @Björn: Ich kenne Leute, die seit Jahren Schwarzgelder z.B. in Österreich parken. Ich möchte hier keine Tips zum Besten geben. Aber Monitor, Stern, Spiegel haben widerholt davon berichtet.
      • rolof vor 3 Monaten
        Monitor, Stern und Spiegel, die echten Experten in Sachen Steuerhinterziehung!
        GMK,- warum zeigst Du die Leute, die Du angeblich kennst, nicht an?
    • Werner  •  vor 3 Monaten
      Im Ausland wird das Vermögen geparkt gegen gute Zinsen versteht sich, im Inland lässt man sich die Schulden anrechnen und ist dann hilfsbedürftig. Portugals Geld ist in Brasilien und macht dort riesige Gewinne mit Bergbau und Rohstoffen, daheim machen die gleichen Leute auf superarm und halten die Hand auf. Wenn Portugal Hilfen erhält, dann ist das Geld in 10 Minuten bereits in Brasilien und Angola und wird dort hochverzinslich in die portugiesischen dortigen Firmen investiert.
      • Max vor 3 Monaten
        Das passt doch perfekt in mein Bild: es ist unfassbar, wie dämlich unsere Politiker sind, oder? Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, aber die Regierungen interessiert nur ihr eigener Vorteil - egal, ob in Griechenland oder in Deutschland oder sonstwo!
      • Akku Pappa vor 3 Monaten
        Halt mein Freund. Die Niederlassungen von Goldmann und Sachs bitte nicht verwechseln mit verschiedenben Landesregierungen in Europa. Du musst auch machen was Dein Chef Dir aufgibt, oder nicht ?
    • Helmut W.  •  vor 3 Monaten
      Wieviel dieses Land den Steuerzahler kosten wird, wird vermutlich nie ans Licht kommen. Bisher hoehre ich nur von Buchungstricks und dass alles von Bonn ich meine Berliner Abgeordneten aus der Portokasse geschultert wird. Es wird niemand sagen/zugeben dass in den naechsten 15-20 Jahren die in Deutschland lebenden mehrere % an dieses Land zum versickern gegeben wird. 1% der Boersenschongloere machen dann wieder den schnitt.
      • Max Sauerkraut vor 3 Monaten
        Was ist ein schongloer ?
      • Marius vor 3 Monaten
        ich habe auch lange gebraucht um zu verstehen das er jongleur meint....
      • Carsten vor 3 Monaten
        Was es den Steuerzahler kostet ist letzte Woche schon vom Wirtschaftsinstitut in Kiel ausgerechnet worden. Doch das war nur eine kleine Nebenmeldung in der Presse....
        Nur bei einem Schuldenschnitt der Gläubiger würden 25 Milliarden vom Steuerzahler bezahlt werden. Sollte sich die EZB am Schuldenschnitt beteiligen, würden bis zu 100 Milliarden auf den deutschen Steuerzahler zukommen.
        Das wären auf den deutschen Bundeshaushalt gerechnet ca. 1 bis 4 Monate "Licht ausschalten in Deutschland".
    • Yahoo! Benutzer  •  vor 3 Monaten
      wir als deutsche werden schon noch unsere strafe bekommen danke für nichts
      und der grieche frisst sein tzaziki und lacht
    • Yahoo! Benutzer  •  vor 3 Monaten
      und Deutschland muss da auch gleich raus aus dieser sogenannten eurozone
    • Quirin Minou  •  vor 3 Monaten
      Griechenland und Türkei bilden eine Wirtschaft Union. Ein Gegengewicht zur EU.
    • Quirin Minou  •  vor 3 Monaten
      Die Zukunft kann nur die Rücklehr zur Drachme sein, eine Abwertung. Ein GRoßteil des
      Mittelmeer-Tourismus läuft dann über Griechenland.
    • Nobody  •  vor 3 Monaten
      Es ist schon sehr interessant, das obwohl über 60% der Leute wissen das das was die Systemmedien verbeiten totaler Humbung ist, verdreht und verändert, machen sie einfach munter weiter machen? Als ob nichts wäre.
      Ich forde hier mit auf die Systemmedien zu boykottieren, mal eine ganze Woche lang vom 18.02 bis 25.02. kein TV schauen, keine Tageszeitung kaufen.
      Wenn ihr das gut findet verbreitet es per Twitter, Facbook, etc.
      • Mathieu vor 3 Monaten
        Dazu braucht es als Kommentar nur ein Wort: "Systemmedien".
    • Heinz  •  vor 3 Monaten
      Gesendet an Frau Merkel !
      Kontakt
      Vielen Dank für Ihre Nachricht!
      Ihre Fragen und Anregungen werden wir in Kürze beantworten.
      Folgende Daten haben Sie uns geschickt:
      Betreff:
      Grichenland ein Fass ohne Boden da keine Industrie !
      Ihre Nachricht:
      Sehr geehrte Frau Dr. Merkel, was unternimmt die EU dagegen, das Reiche ihr Geld aus Grichenland auf Konten in die Schweiz, England geschickt haben, warum werden die nicht daran beteidigt das Land zu stärken. Ich kann die Grichen verstehen die nun die Suppe auslöffeln sollen die Papandreou und Genossen angerichtet haben. Mit Fälschung der Bilanzen den Euro erhalten und heute sind diese Leute noch in Amt und kassieren hohe Gehälter und das Volk soll sparen! das verstehe wer will, ich verstehe es nicht. Vielleicht erhalte ich eine Antwort. Mit freundlichem Gruß
    • Patriot-Games  •  vor 3 Monaten
      Kein Wunder das die EU zu einem solchen Reinfall mutiert. Erst hunderte Miliarden in Griechenland reinpumpen, und dann darüber "Nachdenken" sie rauszuwerfen. Und jetzt stellt man sich vor, Politiker behaupten ständig in der freien Wirtschaft würden die mehr Geld verdienen können hahahaha... ja, bei dem Wirtschaftsverständnis sicherlich. Würden die nicht ständig Millionen an Steuergeld mitbringen, würde die kein Unternehmen haben
      wollen. Ein einziger Sauhaufen, kein Wunder wenn man sieht wer und was da arbeitet. Die ganzen Deppen die man in den Regierungen ausmustert, schiebt man nach Brüssel ab und das ist dann das Ergebnis.
    • carlo  •  vor 3 Monaten
      dann waren wohl alle Gelder für den Hund. Danke Frau Merkel.
    • iris  •  vor 3 Monaten
      Griechenland ist nicht mehr zu retten - und die Sparmaßnahmen treffen nur die sowieso schon armen Menschen - wann sieht das die grosse Politik endlich ein????
    • Alberto  •  vor 3 Monaten
      langsam wird enger, jetzt gehts mit Sarkozy los, Thema:volksentscheidung über die Ausländer, Ja klar, erstmal prophetizieren von Mangel an qualifizierte Arbeiter,holen die Kamellentreiber mit billigen Lohn,von dort herkommen keine richtige Ausbildung wie in DEUTSCHLAND,aber für das Agentur für Arbeit soll es die reichen, genehmigt wird, obwohl diese minderlöhnearbeiter keine Beruf abgeschlossen haben, da wir sehr qualifiziert sind, nun wegen Lohn sind indirekt nicht so qualifiziert wie diese kriminellen Geselchaften"Kamellentreiber"uns erzählt.
      Bald kommt auch hier in Deutschland das Them von Volksabstimmung über den Verbleib der Ausländer! warte Ihr ab! es dauert dies nicht lange!!
    • Pflaume  •  vor 3 Monaten
      @jetzt,nachdem sich griechische banken und politiker mit unserem geld die taschen vollgestopft haben wird über einen austritt griechenlands aus der EU "nachgedacht".
      es hat schon seinen grund weswegen griechenland einen finanzkommissar entrüstet abgelehnt hat, sie wollen sich halt nicht in die karten schauen lassen!
      GRIECHENLAND SAGT JETZT: DANKE IHE DEUTSCHEN DEPPEN und verabschiedet sich aus der EU !
      habt ihr sauber hingekriegt ihr verblödeten deutschen politiker,voran IM ERIKA und andere!
    • Cyrano  •  vor 3 Monaten
      Zweifelsohne ist es immer den fairen Versuch wert, Griechenland zu helfen. "Fair" bedeutet jedoch für alle Beteiligten fair, und nicht nur für die Empfänger. Stimme übrigens einem Beitrag zu, der sa sagt, niemend hat die Helenen gezwungen, Schulden zu machen, und soviele, wie sie nun haben, schon gleich gar nicht. Also: Versuch allemal wert, aber wenn es nicht geht...
    • Carsten  •  vor 3 Monaten
      Machen Sie doch erstmal die Hausaufgaben, Herr Luc. Laut Maastrich Verträgen kann ein Land nicht ausgeschlossen werden, es muss selber entscheiden, ob es austreten will.
      Besteuern Sie lieber die in ihrem Land gebunkerten Milliarden, die von reichen Griechen und Banken gelagert sind. Das würde dazubeitragen, andere Länder, die zum Schluss mit Steuergeldern zahlen müssen, zu entlasten.
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