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    Mutmaßliches Panzergeschäft sorgt weiter für Kritik

    Ströbele droht Bundesregierung mit Verfassungsklage

    Im Streit um das mutmaßliche Panzergeschäft mit Saudi-Arabien will die Opposition angesichts des Schweigens der Bundesregierung nicht lockerlassen. "Wir werden das über die Sommerpause nicht auf sich beruhen lassen", sagte SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles in Berlin. Der Grünen-Abgeordnete Christian Ströbele drohte mit einer Verfassungsklage, sollte sich die Regierung weiter weigern, das Parlament zu informieren.

    Medienberichten zufolge will die Regierung 200 moderne Leopard-Kampfpanzer an Riad liefern und damit die bisherige Politik ändern, keine schweren Waffen in das autoritär geführte Königreich zu exportieren. Offiziell bestätigt ist der Deal bislang nicht, weil Entscheidungen des zuständigen Bundessicherheitsrats grundsätzlich geheim sind. Mehrere Regierungsmitglieder hatten aber in den vergangenen Tagen Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien unter Verweis auf internationale Sicherheitsinteressen verteidigt.

    Grünen-Chefin Claudia Roth kritisierte die Argumentation der Bundesregierung scharf. Es sei ein "außenpolitischer Fehler", Saudi-Arabien als wichtigen Partner in der Terrorbekämpfung darzustellen. Es sei ein Land, "in dem die Menschenrechte gesteinigt" würden, sagte Roth. Die Kritik richtet sich auch gegen Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP), der die Abrüstung und die Unterstützung der Demokratiebewegungen in der arabischen Welt zu den wichtigsten Themen seiner Amtszeit erhoben hat.

    Der Grünen-Abgeordnete Hans-Christian Ströbele drohte mit einer Verfassungsklage, sollte die Bundesregierung in den nächsten Tagen "bei ihrer grundlosen und beharrlichen Ablehnung jeglicher Information" bleiben. Er sehe "gute Aussichten auf Erfolg", sagte Ströbele der "Saarbrücker Zeitung". Roth sagte, die von Ströbele geplante Klage in Karlsruhe werde bei den Grünen gerade juristisch geprüft. Wenn der Weg gangbar sei, "werde ich das als Abgeordnete aus vollem Herzen unterstützen."

    Nahles verlangte den Stopp des angeblichen Panzergeschäfts. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) forderte sie auf, die Politik der Geheimhaltung aufzuheben und dem Parlament die "schmerzlich vermisste" Aufklärung zu liefern. Der SPD-Außenpolitiker Hans-Ulrich Klose regte in der Berliner "Tageszeitung" das Schaffen eines parlamentarischen Gremiums an, das die Regierung über Sicherheitsfragen und Rüstungsgeschäfte informieren müsse.

    Die Linkspartei rief zu Protesten gegen den mutmaßlichen Panzer-Export auf. So ungeniert wie Schwarz-Gelb habe noch keine deutsche Regierung demonstriert, dass sie auf Seiten der Rüstungsindustrie stehe, erklärte der Abgeordnete Wolfgang Gehrke.

    Quizaction

     

    35 Kommentare

    • Antoine Doinel  •  vor 10 Monaten
      Es ist nur konsequent, dass man das als gewählter Vertreter vor das Verfassungsgericht bringt, was verfassungswidrig ist. Egal, ob man sich Jahre zuvor anders verhalten hat. Und gerade Stöbele, der nicht unbedingt meine gesellschaftspolitische Einstellung widergibt, sollte dies tun. Er ist fast der einzige Neinsager im Bundestag, wenn er Nein meint.

      Ob es etwas bringt, ist die andere Frage, da das BVG die letzte Validierungsinstanz der derzeitigen CDU-Regierung ist.

      Aber, einen derartigen Panzerdeal mit einem Unterdrückungsstaat nicht rechtfertigen zu wollen, das, ist unanständig. Aber so kennen wir Frau Merkel ja.
      • Andreas vor 10 Monaten
        Ströbele ist einer der typischen Vertreter der Grünen: Wir haben den bekennenden Kinderschänder Cohen-Bendit, dann den ehemals Obdachlosen und RAF mit Waffen Versorger Joschka Fischer usw...ein großer Teil gehört seit DDR-Zeiten den Kommunisten an.
        Aber Saudi-Arabien hat unter ROT-Grün Fuchs-Panzer, Scharfschützengewehre (Die sind gegen Aufständische weitaus besser einsetzbar als Panzer!) usw. erhalten...warum meckert Ströbele erst jetzt?
    • Andreas  •  vor 10 Monaten
      Saudi Arabien mag zwar ein wichtiger Strategischer Partner sein, aber gerade nach der Entsendung von Truppen zur Niederschlagung der Proteste im Nachbarland darf es keine Waffenexporte nach Saudi Arabien mehr geben!
      • Rüpel vor 10 Monaten
        JEDER muß so viele Leos bekommen wie er bezahlen kann,
        allein schon wegen der Waffengleichheit ;- )
        Da macht es Heckler und Koch weit besser
        Die haben weltweite Produktions Lizenzen vergeben,
        Den Saudis wurde gegen Cash eine komplette Fertigungsanlage hingestellt
    • Yahoo! Benutzer  •  vor 10 Monaten
      h��rt ihr merkels lachen?
    • necessary changes  •  vor 10 Monaten
      Gut, dass dies hier angesprochen wird. Man moege sich doch darueber einfach Gedanken machen. Stroebele, Fischer, Schily.
      Auch die Zugehoerigkeit einiger Gruener an der Kommunistischen Partei Westdeutschlands seinerzeit.

      Falls dies diesen Personen nicht gefaellt, warum distanzieren sie sich nicht offen von diesen damaligen aktiven Taetigkeiten.

      Scheinbar haben sie ihre Ideologien noch immer nicht der Realitaet angepasst.
    • Wolfram  •  vor 10 Monaten
      Es spricht doch für die Qualität des Leo 2, dass die Saudis ihn haben wollen und keine Panzer aus den USA oder Russlands. Und deutsche Panzer haben schon in El-Alamein ihre Wüstentauglichkeit bewiesen :D . Mit Hilfe der Panzer hat Hitler Polen in 1 Woche, Frankreich in ein paar Wochen mehr besetzt. Die Frage ist: welches Land will Saudi-Arabien besetzen? Oder will der Kö@#$% die Leopardpanzer in den königlichen Garagen aufstellen? Ist doch mal was anderes, als immer nur Rolls-Royce, Maybach und Bugatti :D !
    • Yahoo!-Nutzer  •  vor 10 Monaten
      Ich glaube Frau Roth war noch nie in Saudi, aber hauptsache dumm daherquatschen. Man muss nur die Zeitung aufschlagen uns kann dann schon lesen, wie "toll" die Menschenrechte in Europa eingehalten werden ...
    • Yahoo! Benutzer  •  vor 10 Monaten
      ihr arschl��cher, die panzer bekommen doch muslime und die geh��ren zu deutschland.
      haben die kommunisten, das immer noch nicht begriffen, oder sind sie rassisten?
      ihr irren m��sst euch mal entscheiden.
    • wikinger  •  vor 10 Monaten
      Wir können ja die Panzer zurück mieten um den Neubau des Bundes Narren Dienstes bewachen zu lassen und alles ist in Deutscher Hand.... solche Drehbücher sucht Hollywood mal sehen wann Steven Spülberg daraus einen Blockbuster macht und Berlin Hollywood II wird...
    • Axel  •  vor 10 Monaten
      In der Politik wird nur noch mist verzapft. Die Griechen bekommen unser Geld und jammer das sie Sparen sollen. Jetzt verhöckern wir noch unsere Panzer um an Kohle zu kommen usw.
      Was soll das ??????

      Wenn jemand was zu mäckern hätte dann währe das "Das deutsche Volk".
      Es müsste mal wider gezeigt werden wie 1989. WIR SIND AUCH NOCH DA!!!!
      • Rüpel vor 10 Monaten
        Du hast den Betrug immer noch nicht durchschaut
        KEIN Grieche bekommt auch nur einen Pfennig von uns
        Alle Kohle bekommen deutsche und französische Banken
        für Schuldzisen und fällige Rückzahlungen
        Die steuerfinanzierten griechische Rettungsgelder (:-o ) hätte man auch gleich an Herrn Ackermann überweisen können

        Und das Geld für die Panzer bekommen abzüglich der Schmiergelder
        an unsere Politiker einzig die Firmen Kraus Maffei und Wegmann
    • Mc Gill  •  vor 10 Monaten
      Die haben wohl nichts besseres zu tun, als ständig darüber nachzudenken, wie sie den Anderen was reinwürgen können. Für GRÜN gilt eben das alte Sprichwort nicht mehr `wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen` da braucht man nur an den Joschka Fischer zu denken. Deutschland will was gelten in der Welt, da kann man sich eben nicht benehmen, wie im Tante Emma-Laden. Wenn wir die Panzer nicht liefern, tuns eben andere. Und wenn die Grünen jemals an die Macht kommen sollten, wird Deutschland in tiefster Bedeutungslosigkeit versinken.
      • best1964 vor 10 Monaten
        sie, Herr Mc Gill haben, so wie übrigens viele andere auch, nichts besseres zu tun, als Vergangenes immer wieder aufzuwärmen um Oppositionsparteien wie den Grünen an den "Karren" zu fahren. Adenauers berühmtes Zitat: "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern", passt hier vielleicht ganz gut. Man darf und kann aus den Fehlern der Vergangenheit lernen, oder etwa nicht. Geben Sie doch der Opposition die Gelegenheit dazu. Die desolate Arbeit der jetzigen Regierungskoalition ist bei leibe nicht mehr zu toppen. Wir sind mit dieser Regierung bereits in tiefste Bedeutungslosigkeit versunken. So schauts aus.
    • Reflektor  •  vor 10 Monaten
      Germany (eigene). Der Grünen-Abgeordnete Christian Ströbele hat sein Wahlkreisbüro direkt im türkischen und linksradikalen Ghetto (ehemals Kreuzberg 36), die Bundesregierung stimmt Ihre Geschäfte immer gut mit anderen Nationen ab. Erweiterte Auskünfte zum Panzergeschäft mit Saudi-Arabien an die Türkei u.A möchte die Regierung deshalb nicht geben. Die Ablehnung ist nicht grundlos, schließlich geht es um die Sicherheitsinteressen Deutschlands und Europas.

      Jeder im Parlament ist anscheinend besser informiert als Hr.Ströbele.
      Die Einlassungen von Regierungsmitgliedern, Saudi-Arabien sei ein Land von großer strategischer Bedeutung , ---sollten Ihn nachdenklich stimmen.
      Wenn Herr Ströbele Probleme mit der Menschenrechtsfrage hat empfehlen wir Ihm einen 2 wöchigen Aufenthalt im Iran.
      Der Iran hat Dutzende seiner Opposition massakriert und gefoltert, verhaftet ständig Besucher, Touristen, Angler, Seereisende, Journalisten, lasst Oppositionelle nicht zur Wahl zu, und steinigt Frauen, die sich emanzipieren wollen.
      Da hat Herr Ströbele ein breites Betätigungsfeld, das darf man nicht einfach beiseiteschieben, betont Reflektor.
    • r1levia  •  vor 10 Monaten
      Der Ströbele würde sich einen Gefallen tun wenn er sich in Zukunft verstecken würde damit ihn keiner mehr hört und sieht.
    • Uwe  •  vor 10 Monaten
      die holen schreckgespenst iran wieder hervor um einen panzerdeal zu legitimieren, derweil hat sich die kanzlerin nur von der rüstungsindustrie schmieren lassen, da die bundeswehr selbst nix mehr abwirft.
    • Lothar  •  vor 10 Monaten
      wenn nicht wir,liefern andere......ströbele und seine grünen gutmenschen könnten doch von ihren steuergeldpfründen dann die neuen arbeitslosen,welche aus dem wegfallenden deal entstehen, aus ihrer privatschatulle finanzieren....
    • catwiesel  •  vor 10 Monaten
      Ja,der Ströbele. In seinem Alter kann man nicht anders. Brett vor dem Kopf und Fahrrad fahren.
    • Bernhard  •  vor 10 Monaten
      Wir brauchen keine neuen Gefängnisse, wir brauchen Betonwände!
    • Karl Stülpner  •  vor 10 Monaten
      Schröder verdient jetzt sein Geld an Russischen Gas,die Merkel mit Waffenexporten,feine Kanzler haben wir.
    • von Clausewitz  •  vor 10 Monaten
      hat Anwalt Ströbele damals in seiner ROT-GRÜNEN Regierung ,gegen Hartz IV Gesetze
      geklagt,die bis heute menschenverachtend , existenz- und lebensbedrohend. gegen das Grundgesetz verstoßen? Weshalb nicht, spielte er sich doch immer als Menschenfreund auf,
      oder galt das nur für die Massenmörder der RAF-Bader-Meinhof Bande,bei denen er wohl damals seine eigene Anarcho- Neigung und Ideologie der perfiden Menschenverachtung entdeckte ...?
    • Megalodon  •  vor 10 Monaten
      Frau FERKEL, Sorry Merkel hat bei ihrem ZIEHVATER HELMUT gelernt. Das GESETZ bin Ich war schon Kohls Devise und jetzt auch Ihres.Für den Scheiß bei der Spendenaffäre wäre jeder Otto Normalverbraucher 4-6 Jahre in den Knast gegangen. nur die WAHLBERECHTIGTEN haben alle anscheinend DEMENZ und Vergessen sehr schnell.
    • westküste  •  vor 10 Monaten
      achja,und weil herr ströbele jetzt droht wird frau merkel sich jetzt sicherlich in einem leo 2 verstecken!!

      mfg
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