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    Strafmaß gegen kongolesischen Ex-Milizenführer Lubanga am 10. Juli

    IStGH sprach Warlord wegen Kriegsverbrechen schuldig

    Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) wird das Strafmaß gegen den ehemaligen kongolesischen Milizenführer Thomas Lubanga am 10. Juli verkünden. Das teilte das Gericht am Freitag in Den Haag mit. Es hatte den 51-jährigen Warlord im März wegen Kriegsverbrechen und der Zwangsrekrutierung von Kindersoldaten schuldig gesprochen. Die Anklage forderte 30 Jahre Haft gegen Lubanga.

    Der frühere Kommandeur der Patriotischen Kräfte für die Befreiung des Kongo (FPLC) und mutmaßliche Gründer der Union Kongolesischer Patrioten (UPC) soll während des Bürgerkriegs in der ostkongolesischen Provinz Ituri 2002 und 2003 tausende Kindersoldaten zwangsrekrutiert und in Ausbildungslagern geschlagen und mit Drogen gefügig gemacht haben.

    Lubanga war 2006 nach Den Haag überstellt worden, Anfang 2009 begann der Prozess gegen ihn. Während der insgesamt 204 Prozesstage riefen Staatsanwaltschaft und Verteidigung mehr als 60 Zeugen auf. Auch frühere Kindersoldaten kamen zu Wort. Lubanga hatte auf nicht schuldig plädiert.

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