Genf (dapd). Die Strahlung rund um das vor mehr als einem Jahr verunglückte japanische Atomkraftwerk Fukushima liegt in manchen Gebieten oberhalb des Niveaus, das als krebserregend gilt. In weiten Teilen Japans seien aber Werte unterhalb dieser Grenze gemessen worden, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Mittwoch in Genf mit. Im Rahmen ihrer ersten globalen Studie zu den Auswirkungen des verheerenden Erdbebens und des darauf folgenden Tsunamis im März 2011 hatte die WHO auch Messungen in den Nachbarländern vorgenommen. Dort lag das Strahlungsniveau demnach in der Nähe des Normalwertes.
Nach dem Unglück im März 2011 war es in dem Atomkraftwerk im Osten Japans zu einer Kernschmelze gekommen. Die Internationale Atomenergiebehörde hatte in den folgenden Monaten vor erhöhten Strahlungswerten in Milch und Gemüse gewarnt.
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