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    Stunden später: Mann stirbt verzögerten Ertrinkungstod

    Symbolbild: thinkstockEigentlich sah alles den Umständen entsprechend harmlos aus: Der 60-jährige Tommy Malos fiel in einem Yachthafen vom Boot ins kalte Wasser, konnte sich jedoch wieder eigenhändig an Land ziehen. Unbesorgt über den kleinen Vorfall ging er deshalb nach Hause. Dort angekommen, fühlte er sich jedoch plötzlich gar nicht gut. Wenige Stunden später war der Amerikaner nicht mehr am Leben.

    Tommy Malos half einem Freund, sein Boot in einen Yachthafen bei New Rochelle im US-Bundesstaat New York zu verschieben. Dabei verlor der 60-Jährige das Gleichgewicht und fiel ins Wasser.Er schaffte es schließlich ohne fremde Hilfe, wieder an Land zu gelangen und dachte sich nichts bei dem Vorfall. Vorerst. Denn als Malos kurze Zeit später seine Frau traf, klagte er darüber, dass er sich unwohl fühle – und fiel in Ohnmacht.
    Ein Rettungswagen brachte den Mann ins Krankenhaus - doch jede Hilfe kam zu spät. Wenige Stunden nach dem so harmlos wirkenden Sturz ins Wasser wurde Malos für tot erklärt, wie der TV-Sender „WABC-TV“ berichtet. Ein Notarzt sagte dem Sender, dass bei dem Unfall Wasser in die Lungen des Toten gelangt war.

    Die Ärzte nennen das, was dem 60-Jährigen passiert ist, sekundäres Ertrinken. Kommt Wasser in Kontakt mit den menschlichen Lungenzellen, kann nicht mehr ausreichend Sauerstoff in den Blutkreislauf gelangen. Bis zu 48 Stunden können vergehen, bis sich die Folgeschäden bemerkbar machen, wie der New Yorker Notfallmediziner Dr. Gabe Wilson gegenüber „ABC News“ erklärte.

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    Im Falle von Malos könnte der Sauerstoffmangel weiterhin zu Herzrhythmusstörungen oder einem Herzinfarkt geführt haben, wie Dr. Larry Baraff von der Notaufnahme im Ronald Reagan UCLA Medical Center gegenüber „ABC News“ erklärte.


    Tod durch sekundäres Ertrinken sei jedoch ein relativ seltenes Phänomen, so Baraff. Normalerweise werden die Betroffenen in der Klinik sofort an ein Beatmungsgerät angeschlossen und die angesammelte Flüssigkeit durch Druckabgabe wieder aus der Lunge entfernt.

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