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    Tarifabschluss bringt Stahlarbeitern 3,8 Prozent mehr Lohn

    Völklingen (dapd). Die 14.000 Stahlbeschäftigten im Saarland, bei Buderus Edelstahl Wetzlar in Hessen und den Badischen Stahlwerken Kehl bekommen 3,8 Prozent mehr Lohn. Darauf einigten sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber bereits in der ersten Runde der Tarifverhandlungen in Völklingen, wie die IG Metall und der Verband der Saarhütten am Dienstag mitteilten. Das Tarifergebnis sieht außerdem die unbefristete Übernahme aller Auszubildenden vor.

    Den Angaben zufolge wurde zudem eine Einmalzahlung von 160 Euro und für Auszubildende von 60 Euro vereinbart. Der Tarifvertrag gilt ab 1. März und hat eine Laufzeit von 16 Monaten. Die Verhandlungen dauert 14 Stunden.

    IG-Metall-Verhandlungsführer Armin Schild sagte: "Dies ist ein gutes und faires Tarifergebnis, das nicht nur eine ordentliche Entgelterhöhung, sondern auch richtige und zukunftsweisende Regelungen für Junge, Ältere und Leiharbeitnehmer beinhaltet." Der Vertreter der Saarhütten, Albert Hettrich, betonte, der Abschluss sei von "einem gegenseitigen Geben und Nehmen" geprägt sei.

    dapd

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    2 Kommentare

    • Erwin Lindemann  •  vor 3 Monaten
      Wieder einmal haben die Gewerkschaften versagt. Dieser "Abschluss" gleicht kaum den Verlust an Kaufkraft der letzten Jahre aus. Von einer "Teilhabe am Aufschwung" ganz zu schweigen.
    • Baerbel  •  vor 3 Monaten
      das ist ein Joke und ich frage mich allen ernstes WIE dumm die Mitglieder der IGM sind um solch einen Abschluss zu akzeptieren.Was tut die IGM für die Arbeiter wirklich? Denkt mal nach, euren Betriebsräte sind unkündbar und die IGM Vorsitzende verdienen ein Schweinegeld, das von euren Beiträgen gezahlt wird....Normaler weise hätte die IGM kein Angebot unter 12% annehmen dürfen....oder zahlt sie euch das Benzin wenn ihr zur Arbeit fahrt?