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    Tausende verendete Krebse an peruanischer Küste entdeckt

    Nach mysteriösem Delfin- und Vogelsterben

    Nach dem mysteriösen Sterben hunderter Delfine und Vögel an der peruanischen Küste sind dort tausende verendete Krebse entdeckt worden. Wie die peruanische Marine mitteilte, handelte es sich um Krustentiere von bis zu drei Zentimetern Länge. Das Ministerium für Industrie und Fischerei leitete eine Untersuchung ein.

    Die Kleinkrebse von der Art roter Krill wurden der Marine zufolge am Strand von Pucusana rund 60 Kilometer südlich der Hauptstadt Lima entdeckt. Fischereiministerin Gladys Triveño warnte vor übereilten Schlüssen: Es sei noch zu früh, um sich zu möglichen Gründen zu äußern.

    Der Biologe Yuri Hooker von der Universität Cayetano Heredia ging davon aus, dass die Shrimps ähnelnden Krustentiere durch eine Erwärmung der Pazifikgewässer aus küstenfernen Seegebieten in seichtere Regionen gelockt wurden und dort verendeten. Das Phänomen sei mit einer "gewissen Regelmäßigkeit" zu beobachten.

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    Zwischen Februar und April waren an der peruanischen Küste bereits rund 900 tote Delfine angespült und tausende verendete Vögel, vor allem Pelikane, entdeckt worden. Auch dafür ist die Ursache noch unklar. Die Behörden vermuten, dass erhöhte Wassertemperaturen im Pazifik für das Tiersterben verantwortlich sein könnten.

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