Der französische Telekommunikationskonzern France Télécom hat im vergangenen Jahr einen Einbruch bei seinem Gewinn um 20 Prozent hinnehmen müssen. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen dennoch 3,8 Milliarden Euro, wie France Télécom in Paris mitteilte. Der Umsatz des Konzerns, der unter der Marke Orange am Markt aktiv ist, ging um 1,6 Prozent auf 45,2 Milliarden Euro zurück.
Als Ursache für den Gewinnrückgang gelten die allgemein schwierige Wirtschaftslage, aber auch das Auftreten von Konkurrenten wie Free am französischen Markt. Im vergangenen Jahr konnte France Télécom in Europa lediglich beim Geschäft in Spanien einen Zuwachs beim Umsatz um 4,5 Prozent verzeichnen. In Frankreich ging der Umsatz um 3,3 Prozent zurück. Auch für 2012 erwartet France Télécom ein schwieriges Umfeld, wie Konzernchef Stéphane Richard erklärte.
Das Unternehmen hatte Ende 2011 nach eigenen Angaben weltweit 226,3 Millionen Kunden. Der Zuwachs um acht Prozent sei vor allem dem Handymarkt in Afrika und im Nahen Osten zu verdanken.


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