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    Debatte um Bundespräsidenten prägt Aschermittwoch

    Traditioneller Schlagabtausch der Parteien

    Der Wechsel im Amt des Bundespräsidenten hat den traditionellen Schlagabtausch der Parteien beim politischen Aschermittwoch geprägt. Während sich der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) wegen seiner Funktion als kommissarisches Staatsoberhaupt zurückhielt, griff SPD-Chef Sigmar Gabriel die Bundesregierung scharf an. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vermied das Thema Bundespräsident.

    Seehofer, der als amtierender Bundesratspräsident formell Staatsoberhaupt ist, nannte die Nominierung von Joachim Gauck zum Nachfolger von Christian Wulff eine "gute Entscheidung für unser Land". Der CSU-Chef hielt sich beim politischen Aschermittwoch in Passau jedoch mit Angriffen auf den politischen Gegner zurück.

    Als zweiter Hauptredner trat deshalb der frühere bayerische Ministerpräsident und CSU-Ehrenvorsitzende Edmund Stoiber auf. Auch er nannte die Festlegung auf Gauck eine "sehr gute Wahl". "Man kann auch mit dem zweiten Aufschlag ein Ass verwandeln", sagte Stoiber mit Blick auf die vorherige Ablehnung Gaucks durch die Union. Er hob zugleich hervor, dass der 2010 von SPD und Grünen nominierte Gauck auch konservative Werte verkörpere.

    SPD-Chef Gabriel griff die Bundesregierung im Zusammenhang mit dem Rücktritt Wulffs und der Nominierung Gaucks scharf an. Er habe keine Lust, von dieser Regierung Sprüche über bürgerliche Werte zu hören, sagte Gabriel in Vilshofen. Die Regierung solle "demütiger" werden. Die Nominierung Gaucks sei eine "gute Entscheidung" gewesen, aber das "Hickhack in der Koalition kein gutes Zeichen für unser Land."

    Merkel erwähnte bei ihrem Auftritt in Demmin in Mecklenburg-Vorpommern weder den Rücktritt von Ex-Bundespräsident Christian Wulff noch den Koalitionskrach des vergangenen Wochenendes. Stattdessen verteidigte sie die Hilfen für die Euro-Krisenstaaten und warb für eine engere Zusammenarbeit in Europa im Kampf gegen die Schuldenkrise. Sie rief zudem zu "null Toleranz" für Extremismus jeder Art auf.

    FDP-Chef Philipp Rösler verteidigte das Eintreten seiner Partei für Gauck. "Es geht nicht um parteipolitische Spielchen, es geht um die Autorität im höchsten Staatsamt", sagte Rösler in Dingolfing. Vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung mit der Union sagte er: "Wenn man uns droht, lassen wir uns nicht einschüchtern, sondern werden noch größer." Grünen-Fraktionschefin Renate Künast zeigte sich überzeugt, dass Rösler aus der Festlegung auf Gauck keinen Gewinn für die FDP ziehen werde.

    Die Union war anfangs gegen Gauck, während sich die FDP zunächst gegen den Willen des Koalitionspartners auf den früheren Kandidaten von SPD und Grünen festlegte. Am Sonntag präsentierten CDU, CSU, FDP, SPD und Grünen schließlich den parteilosen Theologen als gemeinsamen Kandidaten.

    Quizaction

     

    93 Kommentare

    • Fast Drei Prozent  •  vor 2 Monaten
      Also bevor man den Wulff abgesägt hat war ihm der "Ehrensold" eigentlich zu hoch... jetzt wo er ihn SELBST kassieren will kanns ihm garnicht mehr hoch genug sein. Endlich wachen selbst die naivsten Träumer in Deutschland auf... das spiegelt den "Charakter" fast aller Politiker wieder... im abkassieren sind sie alle große Klasse, nur beim Bürger redet man ständig vom sparen. DRECKPACK !
    • Magda  •  vor 3 Monaten
      Diese Komödie spielen diese Politheinis doch nur fürs Volk.Später,wenn sie wieder Unter Sich sind,dann sind sie Alle wieder" Beste Freunde " und lachen über das dumme und einfältige Volk
      • Frank Lied vor 3 Monaten
        Also, Magda : dem ersten Teil Deines Satzes könnte man zustimmen,
        dem zweiten kaum. Ich kenne Politiker, die , selbst wenn sie unter sich sind,
        nicht "über das dumme und einfältige Volk lachen", cit.
        weil es dies in der Geschlossenheit und Permanenz nicht gibt.
        Das Volk wird von den Politikern durchaus ernst genommen, nur gelegentlich,
        wenn man mit einer Wahlentscheidung nicht klarkommt -
        dann schhüttelt man schon mal den Kopf, mehr als Zeichen der Ratlosigkeit.
        Das muss erlaubt sein, insbesondere denen, die sich wirklich bemüht haben und
        dann eine ungerechte Quittung bekommen oder abgestraft werden für etwas,
        das nicht auf ihr Konto geht...
      • Robert Leßig vor 3 Monaten
        Frank, wenn die Politiker das Volk ernst nähmen, hätten wir nicht dieses Chaos. Die Krise ist nicht von allein gekommen, sie wurde durch die Raffgier ausgelöst. Die Politiker haben so gut wie nichts dagegen unternommen, was bedeutsam gewesen wäre. Es ging immer nur um das Geld, dass die internationalen Banken bekommen sollten. Auch das Geld für Griechenland gelangt in erster Linie zu den Banken und zu den Besitzenden. Die Menschen des Volkers dürfen nur bluten. - Wer das nicht merkt, lebt hinter dem Mond!
      • wervoe vor 3 Monaten
        .... und wenn die *politiker* -(volksvergewaltiger)-, das volk ernst nehmen WUERDEN, dann waere vieles anders, vieles besser im lande, keine armut in deutschland ,keine abzockerei und keine finanzverlochungen fuer andere laender ........... so wuerde es etwa aussehen, Frank.....! voe3
    • Sie  •  vor 3 Monaten
      Jeder Einzelne hier kann etwas bewegen, doch tun es die meisten nicht. Meckern, pöbeln und kritisieren. Viele hier sind in ihrer "kleinen Welt" derart behaftet, dass sie sich nur auslassen und gar kein Interesse haben, selbst etwas zu bewegen weil es vom eigenen "Dreck vor der Tür ja so schön ablenkt". Schade .. aber sie haben wenigstens mal was geschrieben und sei es auch noch falsch.
      • Richard vor 2 Monaten
        Goldrichtig! Díe Deutschen waren im Motzen immer schon Weltmeister, obwohl sie das fünftreichste Land der Welt sind. Man sollte sich mal glücklich schätzen, dass man nicht in Afrika geboren wurde.
    • Früchtchen  •  vor 3 Monaten
      " politischen Aschermittwoch " Wie lächerlich ! Egal, wer, wo, wann ins Mikro schreit. Wer schreit, schaltet sein Hirn aus !
      Dieser politische Affentanz jedes Jahr ist so desaströs, aber bezeichnend dür die Deutschen !
      Tausende pilgern dort hin und hören diesen demagogischen Worthülsen zu.

      Wer am lautetsten brüllt, ist der Gewinner.
      "Das Schweigen der Schlange ist besser als das Brüllen des Löwen " chin. Sprichwort

      Hellau und Aaalaaafffff. ;-))
      • - vor 3 Monaten
        Erinnert an die Selbstbeweihräucherungsverleihungspartys der Filmbranche. Eckelhaft! Die Reichen unter sich feiern!
      • Meckertante vor 3 Monaten
        Lass sie doch, wenn es ihnen Spaß macht.
      • - vor 3 Monaten
        Schade, dass es ihnen nicht Spaß macht Häuser für Obdachlose zu bauen, oder sich dafür einzusetzen, dass sie in leerstehenden Häusern wohnen dürfen, und ein Bett zum Schlafen haben.
        Warum lassen wir nicht die Iraner Atombomben bauen, wenn`s ihnen Spaß macht. Warum ärgern wir uns über die Reichen Börsianer, und wollen eine Finanztransaktionssteuer, wenn`s ihnen Spaß macht, das Geld zu verprassen?
        Aber bitte nicht mehr beschweren, dass du so wenig Rente hast, Meckertante, lass den anderen ihren Spaß!
    • MK  •  vor 2 Monaten
      die quatschen doch nur noch inhaltlos
    • Yahoo! Benutzer  •  vor 2 Monaten
      hier einige vorschläge politischen aschermittwoch
    • Walter  •  vor 3 Monaten
      katherina : gott sei dank sind die bayern schlauer als du
      • katherina vor 3 Monaten
        walter , ich komm aus München und da ist die SPD schon am Ende . ohne Ude ein Armseliger Haufen
    • Franz  •  vor 3 Monaten
      Nur noch " E I N M A L " müssen wir uns 2013 dieses Gesabber anhören.
      Denn im Herbst nächsten Jahres gibt es diese Lobbyisten-Regierung nicht mehr.
      Die FDP wird nur noch unter "sonstige" geführt.
      Und dieser SCHWARZE FILZ wird in Bayern endlich abgewählt !!!!!!!!
    • Gegen Niedriglohnsklavere ...  •  vor 3 Monaten
      Es ist unerträglich wie Seehofer und Stoiber die weiß-blauen Biertrinker in den Himmel heben.
      Wenn alle mit "Ostdeutschen Wurzeln" bzw alle Pendler aus dem Osten Bayern verlassen oder die Arbeit einstellen würden, ständen in Bayern alle Räder still.
    • Kramer Andreas  •  vor 3 Monaten
      schulen verrotten lehrer fehlen arbeitslosenzahlen werden frisiert kinder hungern hierzulande, unzureichende ärzteversorgung und kaum versorgung von kassenpatienten, was man erst bemerkt wenn man wirklich erkrankt ist, zunahme an psychischen erkrankungen durch existenzängste das zeichnet aus was die politik schröders und merkel zu verantworten haben! und wo ist da der wohlstand? unten kommt nichts an!
    • blog_konsument  •  vor 3 Monaten
      Kräh und Kreisch, und dabei kein einziger halbwegs gelungener Spruch - alles nur Getexte an oder schon jenseits der Peinlichkeitsgrenze.
    • Megatron  •  vor 3 Monaten
      Hier einige Vorschläge zum "politischen Aschermittwoch"!
      1. Senkung der Benzinpreise
      2. Verbot der Strompreiserhöhungen
      3. Abschaffung des Ehrensold
      4. Diätenerhöhung aussetzen
      5. Bankenkontrolle
    • Lotar  •  vor 3 Monaten
      Wenn unsere tollen Politiker heute alle mal zusammenhocken, dann können sie ja endlich etwas für das Volk tun.Bezahlbare Benzinpreise bei den Ölmultis gesetzlich durchsetzen und zwar konsequent, mehr Gerechtigkeit in diesem System bei der Justiz durchsetzen und den Bürger insgesamt finanziell entlasten !
    • Fritz Katz  •  vor 3 Monaten
      "politischer aschermittwoch" ist ein guter ausdruck und anlass für parteien, einmal in sich zu gehen. dieser an den katholizismus angelehnte gedenktag sollte besonders jene partei dazu animieren, sich der sog christlichen ethik zu erinnern,die das wort christlich auch im namen führt...
    • Zego  •  vor 3 Monaten
      Stundenlanges Gequake auf dieser Veranstaltung und kein einziger guter Witz dabei, das toppt sogar noch den Karnevalsunfug in Mainz, Köln und den anderen Karnevalsgegenden.
    • Josef  •  vor 3 Monaten
      Gauck ist ein bissi spät dran - für ihn und für uns.
      Man hätte ihn n a c h Rau rufen sollen, nur: auch damals hätte Merkel wohl ihn nicht gewollt
      Sie weiss warum - wer nachdenkt, kann es ahnen : Er ist ein Verführer....
      Die Physikerin misstraut zu Recht Verführern, die die Herzen der Leute gewinnen,
      ohne sich auf Argumente zu beschränken. So einer k a n n nicht i h r Kandidat sein.
      Zum Glück für sie ist er nicht vom Volk direkt zu wählen - sonst wär`s noch kritischer für
      die Kanzlerin, denn man stelle sich vor : es käme zu einer Unterschriftsverweigerung des
      Präsidenten unter ein heikles Gesetz - sei es, den Rettungsschirm betreffend oder wieder
      einen vom Volk abgelehnten, militärischen Einsatz unter deutscher Beteiligung....
      Da könnte der Bundespräsident, obwohl nur mit "repräsentativer Macht" ausgestattet,
      durchaus auf seine direkte Wahl durch das Volk pochen - die Kanzlerin dagegen wird
      nicht direkt gewählt. ...
      Stellt sich da nicht zwangsläufig die Frage nach der größeren Legitimation....?
    • Bojan  •  vor 3 Monaten
      Alles im Namen der Freiheit. Die Freiheit, die uns der Pastor Gauck verspricht.
      Freiheit statt soziale Gerechtigkeit.
      Die Menschenrechtekämpfer von der Ex-DDR sind immer noch 23 Jahre nach der Wende sehr gefragt. Wahrscheinlich dies ist eine gezielte Maßnahme um das Leben in der DDR noch schlechter darzustellen.
      DDR sei kein Rechtsstaat gewesen? Was ist überhaupt ein "Rechtsstaat"? Staat mit Demokratie nur nach innen? Nach außen aber nicht!
      Die USA sind nach außen auf keinen Fall demokratisch! Soviel Kriege - über 200, soviel Einmischungen - unzählbar, soviel getötete Menschen durch A-Bomben, Napalm, gezielte Attentate, Seeblockaden, wirtschafts- und politische Sanktionen.
      Führung der Kriege ohne UNO-Mandat, Missachtung der Umweltpolitik in der Welt, Dollardruckerei, finanzielle Einmischungen weltweit - USA hat Deutsche Bank, Siemens .... wegen ...sonst was verklagt ....Wer sind sie überhaupt? Unsere Luft zum Atmen?
      Im Vergleich sieht die Ex-DDR als ein unschuldiges Kleinkind.
      ---------
      Freiheit - nur politische? Man darf gegen sonst jemanden frei quatschen und das macht mich glücklich? Wo bleibt unsere wirtschaftliche Freiheit? Wer hat genug Geld, der ist frei. Er darf die Freiheit "volle Kanne" genießen.
      PS Mal sehen ob mein Beitrag durch die Zensur kommt?:)
    • Geti  •  vor 3 Monaten
      Gauck hatte in der nach ihm im Volksmund so benannten Behörde zur Aufarbeitung der Stasi-Unterlagen rund 50 ehemalige hauptamtliche Mitarbeiter der Stasi beschäftigt. Opferverbände haben das stets und mehrheitlich als Schlag ins Gesicht empfunden. Niemand weiß, warum Gauck das getan hat. Hängt das mit dem VW-Bus zusammen? Inzwischen steht jedenfalls zu vermuten: Erpressbarkeit. Denn die Behörde beherbergt brisante Akten, die niemand sehen darf: zum Beispiel die Akte von Helmut Kohl – aber bei weitem nicht nur die: auch die von Angela Merkel.
    • Matthias  •  vor 3 Monaten
      Volksverdummung.............................................
    • Yahoo! Benutzer  •  vor 3 Monaten
      Für so einen Schwachsinn haben die Zeit und schmeißen die Parteispenden zum Fenster raus.
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