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    Trotz Protesten: Mega-Fischtrawler kann Fang starten

    Australischer Umweltminister erklärt sich machtlos

    Trotz Protesten von Umweltschützern und trotz Bedenken der australischen Regierung kann der Mega-Trawler "Margiris", das zweitgrößte Fischereischiff der Welt, mit dem Fang vor Tasmanien beginnen. Der australische Umweltminister Tony Burke sagte im Fernsehsender ABC, er habe keine Handhabe, das Schiff zu stoppen. "Laut internationalen Umweltschutzgesetzen kann ich das Schiff nicht am Fischfang hindern." Er habe aber eine Reihe strenger Auflagen verhängt.

    Greenpeace hatte am Donnerstag versucht, das Anlegen des Schiffes im südaustralischen Port Lincoln zu verhindern. Die Umweltschützer kritisieren, die "Margiris" habe bereits dazu beigetragen die Fischbestände vor Europa, Westafrika und im Südpazifik zu plündern. In den Netzen könnten sich Delfine, Robben und Haie verfangen und so den Tod finden.

    Umweltminister Burke sagte, der Trawler müsse den Fischfang sofort stoppen, sollte ein Delfin in den Netzen sterben. Auch der Tod von drei oder mehr Robben führe zum Entzug der Lizenz. Ein Beobachter an Bord und eine Unterwasserkamera sollen die Einhaltung der Auflagen überwachen.

    Greenpeace setzt sich für ein Verbot riesiger Fischtrawler ein. "Diese Schiffe können ganze Fischschwärme einsaugen", erklärte der Aktivist Nathaniel Pelle von Greenpeace Australien. "Sie könnten einen Jumbojet durch die Öffnung des Netzes steuern und hätten noch Platz."

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