New York (dapd). Der Kokainhandel in West- und Zentralafrika hat nach Angaben der Vereinten Nationen stark zugenommen. Südamerikanische Drogenkartelle würden das Rauschgift vermehrt in die Region schmuggeln, weil das der kürzeste und kostengünstigste Weg für Drogentransporte nach Europa sei, sagte der Chef des UN-Büros gegen Drogen und Verbrechen (UNODC), Juri Fedotow, am Dienstag dem UN-Sicherheitsrat.
Dabei machten sich die Verbrecherbanden die Armut, mangelnde Grenzkontrollen sowie die weitverbreitete Korruption zunutze. "Wir schätzen, dass mit Kokainhandel in West- und Zentralafrika rund 900 Millionen Dollar (rund 680 Millionen Euro) eingenommen werden", sagte Fedotow. Auch der illegale Drogenkonsum sei in der Region stark angestiegen.
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