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    Union spottet über den Wendehals Philipp Rösler

    Der FDP-Chef lehnt Sicherheitsgesetze ab, die er noch in Niedersachsen durchwinkte. Dabei geht es ihm vor allem um Parteikalkül.

    Es war ein vollmundiges Versprechen, mit dem Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler als FDP-Vorsitzender antrat. „Ab heute wird die FDP liefern“, stellte er bei seiner Wahl vor gut einem Monat in Aussicht. Dafür wurde Rösler auf dem Parteitag in Rostock frenetisch gefeiert.

    Der Vizekanzler kündigte eine härtere Gangart gegenüber der Union an und ließ Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) wissen, dass eine unbefristete und pauschale Verlängerung der Anti-Terror-Gesetze mit den Liberalen nicht zu machen ist.

    Während das im eigenen Lager gut ankam, hat die Union dafür nur Spott übrig. Abgeordnete von CDU und CSU streuen pünktlich zur beginnenden Innenministerkonferenz die Geschichte vom „Umfaller“ und „Wendehals“. Rösler, der sich heute als beinharter Interessenwahrer von FDP-Positionen geriere, habe in seiner niedersächsischen Heimat noch ganz anders agiert.

    Denn als FDP-Fraktionschef im Landtag in den Jahren 2003 bis 2009 sei Rösler dem CDU-Regierungspartner weit entgegengekommen. Gemessen an seinen früheren Positionen in der Sicherheitspolitik, finden die Kritiker seinen Konfrontationskurs auf Bundesebene völlig unglaubwürdig.

    Auch wenn es hämisch klingt, ganz von der Hand weisen lassen sich die Vorhaltungen nicht. Unter Röslers Ägide stimmten die Liberalen im Januar 2004 einer Novelle des „Niedersächsischen Verfassungsschutzgesetzes“ im Landesparlament zu, welche die Anti-Terror-Gesetze des Bundes weitgehend in Landesrecht überführte. Im Januar 2009 wurde das Gesetz dann mit den Stimmen der FDP im Großen und Ganzen sogar unbefristet verlängert, was Rösler jetzt unbedingt verhindern will.

    Dass Unionsabgeordnete sein Abstimmungsverhalten minutiös recherchiert haben, ist symptomatisch für das Hauen und Stechen in der Koalition. Für die Parlamentarier steht jedenfalls fest: Als Landespolitiker hat Rösler alles mitgetragen, was er nun als Bundespolitiker und FDP-Chef ablehnt. Das lässt nach ihrer Ansicht nur den Schluss zu, dass es ihm vor allem um parteipolitische Profilierung geht.

    "Welt Online" hat Rösler mit den Vorwürfen aus der Union konfrontiert. Aus seiner Reaktion lässt sich ablesen, dass er ein großes Problem hat, seine Kehrtwende in der Sicherheitspolitik zu erklären. Konkret auf seine Zustimmung zu den Anti-Terror-Befugnissen 2004 und 2009 angesprochen, hieß es zunächst in der Berliner FDP-Parteizentrale, dass Rösler „alle Fragen dazu“ beantworten werde.

    Erst nach einem Tag schickte sein Ministerium dann drei Sätze zurück: „Sicherheit und Freiheit müssen künftig wieder in die richtige Balance gebracht werden. Deswegen verhandeln im Moment die Ministerien für Justiz und Inneres gemeinsam mit den jeweiligen Fraktionen. Diese Verhandlungen führen wir intern und nicht über die Medien.“

    Klartext ist das nicht. Den gab es noch in seiner Zeit als niedersächsischer FDP-Fraktionschef. Röslers Vertrauter Jörg Bode, aktuell Landeswirtschaftsminister, begründete am 14. Januar 2009 im Landtag die Zustimmung der Liberalen zum Verfassungsschutzgesetz.

    Bode bezeichnete es als „selbstverständlich, dass der Verfassungsschutz über durchaus weitgehende Rechte verfügt, die in die im Grundgesetz verankerten Bürgerrechte eingreifen.“ Eine Evaluierung habe ergeben, dass der Verfassungsschutz „mit sämtlichen Kompetenzen, die wir ihm als Gesetzgeber übereignet haben, sehr sorgfältig und achtsam umgegangen“ sei.

    Solche Sätze wären für die Liberalen heutzutage völlig undenkbar. Die Partei kämpft ums Überleben. Deshalb sucht sie ihr Heil darin, sich von CDU und CSU abzugrenzen. Zu dieser Strategie gehört es, keine schweren Eingriffe in die Grundrechte zuzulassen.

    Denn Rösler will die FDP wieder stärker als Bürgerrechtspartei profilieren und sie auch über dieses Thema aus der Krise führen. Zugleich lässt sich auf dem Feld der inneren Sicherheit ein Linksruck beobachten, für den Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger steht. Der FDP-Parteitag wählte sie mit 85 Prozent zur Parteivizechefin, was für sie ein Traumergebnis war. Und Rösler stärkt der Linksliberalen mehr als seine Vorgänger den Rücken.

    Zwischen Röslers früherer Position und der jetzigen Kehrtwende liegen nur zweieinhalb Jahre. Gleichzeitig aber ist die Grundsatzfrage, wie der Gesetzgeber terroristischen Bedrohungen begegnen soll, immer drängender geworden. Und die Terrorgefahr hat sich eher erhöht. Seit 2004 wurden Sprengstoffanschläge der „Kofferbomber von Köln“, der „Sauerland-Gruppe“ und der „Düsseldorfer Zelle“ vereitelt.

    Das gelang nur deshalb, weil die Sicherheitsbehörden die Befugnisse der Anti-Terror-Gesetze intensiv anwenden konnten. Bei der Ermittlung Terrorverdächtiger waren zudem Vorratsdaten der Telekommunikation entscheidend, die vor dem Verfassungsgerichtsurteil von 2010 noch sechs Monate gespeichert werden durften.

    Im März erschoss ein radikalisierter Einzeltäter auf dem Flughafen Frankfurt am Main zwei US-Soldaten. Es war der erste erfolgreiche islamistische Anschlag in Deutschland. Spätestens da musste auch dem Letzten klar sein, dass die Bedrohung sehr real ist.

    Für den niedersächsischen Innenminister Uwe Schünemann steht außer Frage, dass der Staat die Pflicht hat, die Bürger vor solchen Anschlägen zu schützen. „Ich bin ganz sicher, dass auch Herr Rösler das erkennt. Jedenfalls setze ich auf seine Einsichtsfähigkeit“, sagt Schünemann.

    Der CDU-Politiker hat Rösler noch in Niedersachen erlebt. Schünemann erinnert sich genau daran, wie der FDP-Mann dem niedersächsischen Verfassungsschutz im Landtag weitreichende Befugnisse für Datenabfragen einräumte, beispielsweise bei Banken, Finanzdienstleistern und Fluggesellschaften.

    Die Behörde darf laut Gesetz bis heute Auskünfte zu „Konten, Kontoinhabern und sonstigen Berechtigten sowie weiteren am Zahlungsverkehr Beteiligten und zu Geldbewegungen und Geldanlagen“ einholen, um Kontobewegungen oder die Finanzierung von Terrorgruppen aufzuklären.

    Bei Fluggesellschaften dürfen die Verfassungsschützer Namen und Anschriften von Terrorverdächtigen sowie Daten „zur Inanspruchnahme von Transportleistungen und sonstigen Umständen des Luftverkehrs“ abfragen, um Reisen nachvollziehen zu können.

    Solche Befugnisse lehnt Rösler im Bund ab und unterstützt auf ganzer Linie Leutheusser-Schnarrenberger. Sie proklamiert das Gegenteil von dem, was er in Niedersachsen zuließ. „Die bestehenden Auskunftsbefugnisse bei Luftfahrtunternehmen sollen nicht verlängert werden.

    Die Abfragebefugnis betrifft die Mobilität des Einzelnen und damit einen auch grundrechtlich sehr sensiblen Bereich“, heißt es in ihrer Stellungnahme zur Evaluierung der Anti-Terror-Gesetze. Ähnlich argumentiert die Politikerin für die Banken: „Die Abfragebefugnis berührt den hochsensiblen Bereich der Bankdaten und des Bankgeheimnisses und ist darum grundrechtlich besonders problematisch.“

    Auch im Bund war die FDP bei der inneren Sicherheit schon einmal kompromissbereiter. Was von den Liberalen heute so bekämpft wird, passierte am 15. Dezember 2006 unter der Drucksachennummer „545/06“ problemlos den Bundesrat.

    Die Anti-Terror-Gesetze, welche die rot-grüne Bundesregierung nach den Anschlägen von 2001 in den USA beschlossen hatte, wurden damals bereits einmal um fünf Jahre verlängert. Die FDP verzichtete darauf, den Vermittlungsausschuss anzurufen, der Streitfälle zwischen Bundestag und der Länderkammer schlichten soll.

    Nun steht die Verlängerung der Gesetze wieder an, doch FDP und Union verharren in einem erbitterten Stellungskampf. Da beide Seiten keine Bodengewinne verbuchen können, werden die verbalen Attacken umso heftiger. So kritisierte Innenminister Friedrich die „linksliberalen Fundamentalisten“.

    Wen er damit meinte, war jedem klar: Leutheusser-Schnarrenberger, die für ihn eine Art Taliban-Frau der FDP ist. Nicht minder uncharmant äußerte sich Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU), der sie als „Jeanne d’Arc der Bürgerrechte“ verspottete. Der Gegenangriff der Liberalen ließ nicht lange auf sich warten. FDP-Vorstandsmitglied Lasse Becker, der Chef der Jungen Liberalen, beschimpfte Friedrich daraufhin als „konservativen Verfassungsgegner“.

    Geht es um die innere Sicherheit, ist das Koalitionsklima vergiftet. Etliche Unionspolitiker sind davon überzeugt, dass die Justizministerin gar nicht beabsichtige, sich zu verständigen. Und dass sie die Anti-Terror-Gesetze im Januar einfach auslaufen lassen wolle. „Frau Leutheusser hat bisher keinen einzigen konstruktiven Vorschlag gemacht, wie die Sicherheitsbehörden denn nun Terrorismus bekämpfen sollen“, sagt Unions-Innenexperte Clemens Binninger.

    Ihre 13 Seiten lange Stellungnahme zu den Anti-Terror-Gesetzen empfindet er als „Kampfansage“, weil sie darin ein „tiefes Misstrauen“ gegenüber dem Staat und den Geheimdiensten ausdrücke. Diese Fixiertheit der FDP auf den Staat empört viele in der Union, zumal die Wirtschaft vergleichsweise wesentlich mehr Daten über Bürger sammelt.

    Leutheusser-Schnarrenberger lässt momentan jede einzelne Befugnis für die Dienste im Anti-Terror-Kampf daraufhin überprüfen, ob sie noch erforderlich ist und was sie gebracht hat. Das wird sehr viel Zeit kosten. Doch weitere Monate will Binninger nicht ins Land gehen lassen:

    „Wir können nicht warten, bis ein Terroranschlag passiert, und dann feststellen, dass den Sicherheitsbehörden die Befugnisse dafür fehlen oder genommen worden sind.“ Und für Hessens Ministerpräsident Bouffier ist es das „erste Recht des Bürgers, dass er nicht in die Luft gesprengt wird“. Leutheusser wettert gegen die „platten Sprüche“ und warnt die Union davor, „Ängste in der Bevölkerung zu schüren“.

    Während es die Ministerin nicht eilig hat, beklagen CDU und CSU ihre „Blockade- und Verzögerungstaktik“. Sie drohen bereits damit, sämtliche Wunschvorhaben der Liberalen in der Rechts- und Innenpolitik wie etwa die Stiftung Datenschutz einfach liegen zu lassen.

    Diese Gegenblockade soll durchgehalten werden, bis die Ministerin die Verlängerung der Anti-Terror-Gesetze und die Vorratsdatenspeicherung regelt. Auch die Kanzlerin dringt inzwischen auf eine schnelle Lösung, möglichst noch vor der Sommerpause.

    Bleibt Rösler trotzdem standhaft, wird ihn seine Partei wie einen Helden feiern. Doch dieses Szenario halten die allermeisten Unionschristen für unrealistisch. Nach ihrer Prognose wird Rösler einknicken und dann erst recht als Umfaller und Wendehals verspottet werden.

     

    20 Kommentare

    • HESirAdam  •  vor 11 Monaten
      Rösi und Konsorten sind inkompetent und machen alles um ihrer kleine A...zu retten. Was macht man? Man wird grün und verspricht Steuersenkungen. Gott!
      Die CDU / CSU braucht dabei nicht zu spotten in Sachen grün machen die einen Genickdreher!!!!!!!Aber bei einem Wendehals an der Parteispitze braucht man ja nichts anderes zu erwarten. Abschaum
    • think_positiv2  •  vor 11 Monaten
      Wir könnten einen Haufen Geld sparen..Regierung? Wozu? Sind die erstmal gewählt wenden sie ihre Hälse....nämlich dahin, wo es die Wirtschaft verlangt. Es ist so eklig...und das sind die Vorbilder der Jugend..u. a.
    • Coco  •  vor 11 Monaten
      HO-SHI-MIN :was kannst du noch verlangen???
    • Prinz  •  vor 11 Monaten
      Die kaputte union regt sich nun über den fitschi auf,
      der zeigt doch nur die unfähigkeit Deutscher Regierung.

      zeigt doch diesen flachköpfen in Spe Volkes Macht !!!

      Führen Wir sie vor. Date folgt.
    • pasha  •  vor 11 Monaten
      rösler muss weggehen ja.niemand braucht ihn,er redet so viel aber macht nichts,er ist untauglich lieber neuwaahlen.rösler und seine eigene partei mit lieblinge union koffer einpacken und weggehen wo pfeffer wachsen.von friso
    • Rudi  •  vor 11 Monaten
      Diese Partei ist so überflüssig, wie ein Kropf. Die FDP ist immer umgefallen, wenn es galt ihre Positionen gegen den Wiederstand des jeweiligen Koalitionspartner durchzusetzen. Endlich haben die Wähler dies erkannt. Nun bricht Panik aus, was noch schlimmer ist. Diese Partei muss weg, bevor sie noch schlimmes anrichten kann. Diese 3% Lobbyistenpartei hat keine Existenzberechtigung.
      • Coco vor 11 Monaten
        Eigentlich sind nur: ANAL-PHABETEN!
    • Grantler  •  vor 11 Monaten
      Wendehälse sind mir lieber als Starrhälse, wenn sie ihre Wende gut begründen können.
      Angelas Wende wegen Fukushima finde ich plausibel und gut. In der Technik gibt es eben Unwägbarkeiten, die erst nach einem schlimmen Ereignis als besonders Folgenschwer erkannt werden.
      Wenn sich Hr. Rössler sich aus aktuellem Anlaß sich so oder anders entscheidet werde ich darauf achten ob er es auch gut begründen kann. Das alleine zählt, nicht eine vorherige Position die ohne mögliches Dazulernen verteidigt wird. Alles andere wäre doktrinär.
      Re @ Thimon: Es war ein Terroranschlag, denn FRA Airport in D ist nicht Kriegsgebiet.
    • Nikolai  •  vor 11 Monaten
      Was fällt mir noch hierzu ein, achja!

      "The World is full of kings and queens who blind your eyes than steal your dreams, its heaven and hell, oh well

      Well if it seems to be real, it's illusion
      For every moment of truth, there's confusion in life
      Love can be seen as the answer, but nobody bleeds for the dancer
      And it's on and on, on and on and on....

      And they'll tell you black is really white
      The moon is just the sun at night
      And when you walk in golden halls
      You get to keep the gold that falls
      It's Heaven and Hell, oh no"!

      Black Sabbath - Heaven and Hell
    • Roland H  •  vor 11 Monaten
      man kann nur ein sagen NEUWAHLEN.

      Diesen Hick-Hack hält doch keiner mehr aus. Heute so morgen so.
      • Nikolai vor 11 Monaten
        Wenn neuwahlen nur etwas bewirken würden, in einer scheindemokratie, wo die konzerne die eigentlichen machthaber sind, das drumherum ist ja leider nur schauspiel.
      • Coco vor 11 Monaten
        Mann kann nur sagen:Raus auf die Strasse Feiglinge!!
      • Nikolai vor 11 Monaten
        Absolut, du sagst es Coco!:)
    • sabineffm  •  vor 11 Monaten
      eine schaar von kunstpfeiffern
      das schlimme ist es vergeht
      ZEIT !!!!
    • Nikolai  •  vor 11 Monaten
      Die Gedanken sind frei, wer kann sie noch halten, ich jedenfalls nicht! :P ^^
    • oh-Mann  •  vor 11 Monaten
      Und zu diesem Geschenk gibt es ja auch noch eine Steuerreduzierung.Und das soll dieses mal nicht nur für Hotelbesitzer sein.Ich freue mich so,weil die 3%-Partei ja auch immer hält,was sie verspricht.
      Danke mein Phillip!!!
    • Nikolai  •  vor 11 Monaten
      Nichts weiter als Theater, die Politik in unserem Land ist doch nur ein Marionetten verein der von den Konzernen und Wirtschaftsbossen dirigiert wird, aber das wird sich ja zum glück bald ändern, denn lange lassen wir nicht mehr mit uns solche spielchen spielen, dann nehmen wir nämlich das schicksal "unseres Landes" selbst in die Hand und werden sie alle davonjagen, es liegt an uns was aus der Zukunft unseres Landes wird, die Zeiten in denen wir auf solch einen Zirkus geschaut haben sind vorbei, denn wir können und werden etwas ändern, eine bessere Welt ist möglich, daran glaube ich,denn wenn wir alle an einem strang ziehen, können wir das schaffen, wann(?), vieleicht heute, vieleicht morgen, das spielt keine rolle, wichtig ist nur das wir alle gemeinsam etwas tun, denn gemeinsam sind wir stark, und wir lassen es nicht zu, das man weiterhin aus unserem Leid kapital schlägt, wir hatten ja schon 2 Weltkriege, es muss ja nicht noch einen geben.

      "Ein Volk sollte nicht seine Regierung fürchten, sondern die Regierung ihr Volk"

      "Man sagt uns wir sollen der Idee gedenken und nicht des Mannes. Denn ein Mensch kann versagen. Er kann gefangen werden. Er kann getötet und vergessen werden. Aber 400 Jahre später kann eine Idee immer noch die Welt verändern, denn ideen sind kugelsicher".^^

      Soviel von mir dazu.;)
      • Meckertante vor 11 Monaten
        Es wird uns nie gelingen, an einem Strang zu ziehen. Egal, wo ich Kommentare lese, habe ich den Eindruck, fast jeder meint, er kommt zu kurz und die anderen haben zuviel. Den Hartz IV-Empfängern und Migranten wird sowieso nichts gegönnt. Ich weiss natürlich, dass viele Arbeitnehmer unterbezahlt sind und dass es Ungerechtigkeiten gibt.
        Nur in einer Diktatur entsteht der Eindruck, dass alle an einem Strang ziehen, und die wollen wir nun wirklich nicht.
      • Nikolai vor 11 Monaten
        Warum soll es was mit Diktatur zu tun haben wenn alle an einem strang ziehen, werte Dame, ich glaube sie haben nicht verstanden was ich wirklich gemeint habe.:/

        Ich meinte damit nämlich das sich hier nie was ändern wird wenn wir nicht endlich selber Verantwortung für unser Land/Zukunft/Vergangenheit/Kinder übernehmen, wie lange wollen wir denn noch davonlaufen oder zusehen wie scharlatane uns und unsere Welt, unsere Heimat zugrunde richten!?
    • luser06  •  vor 11 Monaten
      Warum wird der schöne Name Wendehals verschandelt.Herr Rösler ist doch kein Wendehals sonder einer der alles kann.Heute den Ministerposten morgen den Ministerposten und bei jeden kommt nur geistiger Müll raus.Alleine das Gesundheitsgesetz ist der grösste Müll aller Zeiten.Die Kosten die auf die Kassen zukommen sind enorm,obwohl gleich manches garnicht sein müsste.Das passsiert wenn man so schimmerlos ist wie Herr Rösler.Aber wir haben ja noch andere Minister die sich mit Stühle rücken auskennen.Das beste wäre die ganze Rgierung absetzen.Das hick hack was jetzt in Berlin passiert hat doch schon mit Politik nichts mehr zu tun.Und an allen soll immer nur die Kanzlerin schuld sein,Wer hätte sich sollche Angriffe bei Herrn Kohl oder Schröder getraut?????????????
    • Kotzbrocken  •  vor 11 Monaten
      Leute in dem Alter haben in politischen Spitzenpositionen nichts verloren. Die brauchen erst mal Lebenserfahrung. Erst dann sind sie für uns, nicht erträglich, aber erträglicher.
      • Nikolai vor 11 Monaten
        Judas Priest haben mal gesungen "You dont have to be old to be wise", allerdings sind weisheit und intelligenz zwei gänzlich unterschiedliche paar Schuhe, und das beweist der gute Phillip mit bravour, aber die Politik ist ja ohnehin nur eine große Täuschung, nichts weiter!
    • charlie  •  vor 11 Monaten
      Sicherlich ist Herr Rössler ein Wendehals. Keine Frage.
      Aber das dieser Bericht von einem der CDU nahestehenden PR Menschen geschreiben wurde, ist ebenso offensichtlich. Was mich dabei ärgert ist die unterirdisch schlechte Qualität des Berichts.
      Kann man da nicht mal einen vernünftigen Schreiberling einstellen?
      Das ist ja grottenschlecht.....
    • Thimon  •  vor 11 Monaten
      WENN ELEFANTEN SICH ÜBER DIE LANGEN NASEN VON SCHWEINEN LUSTIG MACHEN.

      Wer sind denn hier die Wendehälse? Wer dreht mal eben einen Atomaussiegt der vor einen Halben Jahr noch "alternativlos" war?! Und das ist nicht das einzige Beispiel von Wendahalsmetalität in der Union, es gibt noch massenhaft andere. Natürlich ist Rösler ein Wendehals. Aber er ist ein kleiner Amateur im Vergleich zum System der Wendehälse der CDU!

      "Bode bezeichnete es als „selbstverständlich, dass der Verfassungsschutz über durchaus weitgehende Rechte verfügt, die in die im Grundgesetz verankerten Bürgerrechte eingreifen.“ Eine Evaluierung habe ergeben, dass der Verfassungsschutz „mit sämtlichen Kompetenzen, die wir ihm als Gesetzgeber übereignet haben, sehr sorgfältig und achtsam umgegangen“ sei."

      Bin ich denn der einzige, dem der widersinnige Schwachsinn in diesem Absatz auffällt? Der VERFASSUNGSschutz greift in Rechte der Bürger ein die vom GRUNDGESETZ garantiert sind! UNd dann ergibt eine sogenannte "Evaluierung" dass das aber schon so ok war, weil die ja sehr verantwortungsbewusst waren. Mit anderen Worten: Der Einbrecher ist zwar eingebrochen, hat alles mitgenommen was er finden konnte, war aber so nett die Nachbarn nicht aufzuwecken. Na das ist aber lieb vom Einbrecher.

      Ach, und noch etwas:
      "Im März erschoss ein radikalisierter Einzeltäter auf dem Flughafen Frankfurt am Main zwei US-Soldaten. Es war der erste erfolgreiche islamistische Anschlag in Deutschland. Spätestens da musste auch dem Letzten klar sein, dass die Bedrohung sehr real ist."

      Das ist dem gemeinen Bildleser klar. Natürlich. Jeder andere hat verstanden dass das kein "Anschlag" sondern eine militärische Aktion im "Krieg gegen den Terror" ist. Wer einen Krieg führt (die USA), muss auch damit rechnen, dass er angegriffen wird! Dieser Angriff war aber nicht gegen deutsche gerichtet, sondern sehr genau abgegrenzt gegen US-Soldaten, im Kriegsdienst. Das ist nichts schönes, hat aber mit den deutschen Gesetzen genau gar nichts zu tun!

      Sehr geehrte Redaktion, mit solchen (völlig unbestritten parteiischen) Artikeln, die zur Verblödung der deutschen Bevölkerung massiv beitragen macht ihr euch direkt schuldig an der wirtschaftlichen, sozialen und politischen Misäre in dieser Gesellschaft! Das ist verachtenswert!
    • Birgit  •  vor 11 Monaten
      Die ganzen Politiker alle in soziale Einrichtungen zum Arbeiten schicken, mit dem Geld was wir im Gesundheitswesen bekommen. Was habe die jungen Ar....... für Erfahrungen im Leben, ausser die große Klappe um uns alles mögliche zu versprechen und uns zu verarschen.Und Frau Merkel weiß auch nicht wo sie hergekommen ist....
    • Opa  •  vor 11 Monaten
      Für Herrn Rößler bleibt nur eines übrig, ab in die Wüste mit dem und Eisverkäufer werden !!!

      Wobei das kriegt der auch nicht hin !!!
      • Nikolai vor 11 Monaten
        Haha, geiler kommentar, dann aber auch @#$% alle anderen Politiker dahinn, und ihre Puppenspieler (die Konzerne und Wirtschaftsbosse) können sie dann gleich mitnehmen!:D XD
      • Opa vor 11 Monaten
        Ich danke für die zwei " Parteigenossen " immer nur schön weiter so mit dem
        Daumen nach unten, es wird euch bald nicht mehr auf der Wahlliste geben.

        Gut so !!!
      • Opa vor 11 Monaten
        Sehr geehrter Herr Rößler,

        ich habe da einen Bekannten der sucht noch einen Mann der Licht verkauft !!!

        Die haben beim Bau von 4 Reihenhäuser die Fenster vergessen und suchen noch
        Leute. Die Säcke liegen schon bereit !!

        Es wird auch ganz gut bezahlt, aber nur auf Erfolgsbasis !!!
    • Rene  •  vor 11 Monaten
      Wen wundert das???...... die FDP war schon immer eine Partei der Wendehälse !!!!!!
    UMFRAGE

    Ist Gauck der richtige Mann für das Amt des Bundespräsidenten?

    Laden...
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