Berlin (dapd). Die CDU/CSU im Bundestag bewertet den sich andeutenden Machtwechsel in Libyen positiv. Seine Fraktion begrüße die Fortschritte in dem nordafrikanischen Land, sagte der außenpolitische Sprecher Philipp Mißfelder am Montag in Berlin. "Ich hoffe, dass ein Blutvergießen größeren Ausmaßes verhindert werden kann", betonte der CDU-Politiker mit Blick auf den Aufstand gegen das Regime des libyschen Machthabers Muammar al Gaddafi, der jetzt auch Tripolis erreicht hat. Es sei erfreulich, dass die Militäraktionen der NATO erfolgreich verliefen.
Es sei richtig gewesen, dass sich Deutschland an dem Militäreinsatz nicht beteiligt habe, unterstrich Mißfelder, der auch Vorsitzender der Jungen Union ist. "Man sieht, dass es im Nachhinein richtig war, sich am Blutvergießen auch am Boden nicht zu beteiligen. Insofern war die Haltung der Bundeskanzlerin an dieser Stelle richtig."
Mißfelder fügte hinzu, seine damalige Kritik an der deutschen Enthaltung im UN-Sicherheitsrat zum Libyen-Einsatz habe im Zusammenhang mit der Bündnistreue zu den USA und dem seiner Ansicht nach möglichen falschen Signal gegenüber China und Russland gestanden.
dapd


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