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    Unrentable Stromheizungen ausmustern

    Stuttgart (dapd). Hausbesitzer, die mit Strom heizen, sollten eine energetische Sanierung und eventuell auch die Ausmusterung der alten Heizung in Erwägung ziehen. Öl- oder Erdgasheizungen seien viel effizienter und umweltschonender als Stromheizungen, sagt der Vorsitzende des baden-württembergischen Landesverbands der Gebäudeenergieberater, Ingenieure, Handwerker (GIH), Dieter Bindel.

    Zu den Stromheizungen zählen Nachtstromspeicherheizungen, Elektrozimmeröfen und Infrarotstrahler. Bei den Gesamtkosten sieht ihre Bilanz ebenfalls negativ aus. Zwar sind die Anschaffungskosten einer Stromheizung günstiger, da kein Heizkessel und keine Rohrleitungen benötigt werden. Doch die höheren Energiekosten fressen diese Ersparnis rasch wieder auf. Denn der Heizstrompreis liegt deutlich über dem anderer Energieträger. "Nachtstromheizungen, aber besonders tagsüber laufende Heizgeräte und Infrarotstrahler können sich zu einer systematischen Kostenfalle entwickeln", sagt Bindel.

    Tag- und Nachtstrom zur Wärmeerzeugung kosten derzeit zwischen 14 und 17 Cent pro Kilowattstunde, der Preis von Erdgas und Öl liegt bei acht Cent. Für Haushaltsstrom sind derzeit etwa 23 Cent zu bezahlen. Wer also eine Nachtstromheizung nutzt, zahlt das Doppelte für eine Kilowattstunde, bei einer Infrarotheizung mit Haushaltsstrom sogar das Dreifache. Sind die Häuser mit Stromheizungen dann noch ungedämmt, schlagen die Kosten besonders stark zu Buche.

    dapd

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