Bereits im Jahr 2009 hatte der Mann aus dem US-Bundesstaat Tennesse laut US-Lokalfernsehsender „WREG-TV“ 21 Kinder. Schon damals stand er mit Unterhaltszahlungen an die unterschiedlichen Mütter in Verzug, weshalb er vor Gericht erscheinen musste. „Es ist einfach passiert“, erklärte der eifrige Erzeuger damals den zahlreichen Nachwuchs, stellte aber auch klar, dass er keine weiteren Kinder mehr wolle.
Im Eifer des Gefechts wurden die Vorsätze aber offenbar rasch über Bord geworfen. Drei Jahre später ist die Anzahl der Nachkommen Hatchetts auf stolze 30 gewachsen. Sprich, Hatchett zeugte zwischenzeitlich neun weitere Kinder. Auch diesmal hat er eine simple Erklärung: „Ich hatte vier Kinder in einem Jahr. Zweimal.“ Ein Kind hatte der Papa bei der Rechnung offenbar glatt unterschlagen. Vom Baby bis zum 14-jährigen Teenager ist bei Desmond Hatchetts Rasselbande alles dabei. Eigentlich eine schöne Sache. Nur wollen die Jungen und Mädchen ja auch ernährt werden.
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Und eben da gibt es Probleme. Hatchett verdient laut „WREG-TV“ lediglich den Mindestlohn. Die Hälfte seines Gehalts wird vom Staat unter den elf verschiedenen Müttern aufgeteilt. Dennoch reicht das hinten und vorne nicht, um die Unterhaltsansprüche zu decken. Teilweise müssten die Frauen Zahlungen in Höhe von bis zu 309 Dollar pro Monat (ca. 240 Euro) bekommen, berichtet "foxnews.com". Da Hatchett das Geld nicht aufbringen kann, hat er nun den Staat um Unterstützung gebeten. Derzeit erhalten die Mütter teilweise nämlich nur einen Betrag von 1,49 Dollar (ca. 1,16 Euro), heißt es.
Der US-Sender "WREG-TV" kommentierte den Fall mit der nüchternen Information, es gebe nichts, was der Staat tun könne, um Hatchett davon abzuhalten, immer mehr Kinder zu zeugen. "Er hat gegen kein Gesetz verstoßen."


