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    Lloret de Mar: Urlauber beim "Balconing" zu Tode gekommen

    Strand von Lloret de Mar. (Bild: FlickR/Benchfrooser/Lizenz CC BY-SA 2.0)Ein 19-Jähriger aus Hessen ist im spanischen Urlaubsort Lloret de Mar ums Leben gekommen. Der Abiturient aus dem Rheingau-Taunus-Kreis habe versucht, von einem Balkon auf das Dach des benachbarten Hotels zu springen und sei dabei abgestürzt, sagte ein Polizeisprecher in Wiesbaden am Montag unter Berufung auf spanische Behörden. Bereits am Freitagmorgen sei der Urlauber leblos aufgefunde worden.

    Wie der Tourismusbeauftragte von Lloret dem SWR sagte, habe der junge Mann vom Balkon seines Hotels aus auf die Dachterasse des Nachbarhotels springen wollen. Den Sprung von etwa dreieinhalb bis vier Meter habe der junge Mann nicht geschafft und sei abgestürzt. Ob er dabei unter Drogen oder Alkohol gestanden habe, sei noch nicht bekannt.

    Wie die Nachrichtenagentur dapd berichtete, gehe die dortige Polizei von einem Fall des sogenannten Balconing aus, bei dem Urlauber von einem Hotelbalkon zum nächsten oder in den Swimming Pool springen. Eine riskante Mutprobe, die nicht selten mit Knochenbrüchen ausgehe, gelegentlich mit dem Tot. Besonders junge Männer aus Deutschland und England verletzen sich immer wieder bei den waghalsigen Sprüngen.

    Es war bereits der vierte Balconing-Todesfall in Spanien dieses Jahr. Vor wenigen Wochen erst war ein 17-jähriger Portugiese in dem selben Hotel zu Tode gekommen. Experten sprechen allerdings davon, dass die "Balconing"-Saison erst angefangen habe.

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