Dank heißen Quellen haben zwei US-Studenten in den neuseeländischen Bergen eine Woche lang einen Schneesturm überstanden. Alec Brown und Erica Klintworth seien regelmäßig in die heißen Quellen gesprungen, um sich wieder aufzuwärmen, erklärten Rettungskräfte.
Die beiden 21-Jährigen wollten eigentlich nur zwei Tage an der wilden Westküste der Südinsel wandern, wurden dann aber von dem Blizzard überrascht. "Es hat leider geregnet und geschneit, Tag für Tag", schrieb Alec Brown in einer E-Mail am Montag, die der Nachrichtenagentur dapd vorliegt. Rettungskräfte suchten mit einem Hubschrauber nach den beiden US-Amerikanern, entdeckten sie aber nicht.
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Da ihnen ein stark angestiegener Fluss den Weg über einen Gebirgspass versperrte, rationierten sie ihre Vorräte an Erdnussbutter, Reis, Obst und Nüssen und stiegen ab und zu in eine heiße Quelle. Insbesondere die Nächte seien hart gewesen, sagte Brown dem kanadischen "The Star". "Der Graupel und der Regen schütteten auf unsere Schutzplane und durchnässten unsere Hängematten, und der Fluss donnerte."
Als der Wasserpegel wieder sank, konnte das Paar am Sonntag schließlich den Pass überqueren. Ein Vertreter der Rettungskräfte betonte, heiße Quellen seien eher selten in Neuseeland. Ohne sie hätten die Wanderer möglicherweise den Schneesturm nicht überlebt.
AFP/dapd
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