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    USA beginnen 2012 mit Abzug von Soldaten aus Deutschland

    Pentagon gibt Details zu Präsenz in Europa bekannt

    Im Zuge ihrer strategischen Neuausrichtung ziehen die USA mehr als 10.000 Soldaten aus Deutschland ab. Wie das Pentagon mitteilte, sollen die Verlegungen noch in diesem Jahr beginnen und bis 2017 abgeschlossen sein. Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) erklärte nach einem Treffen mit seinem US-Kollegen Leon Panetta in Washington, der Abzug sei "kein Grund zur Klage".

    "Das Verfahren war transparent, das Ergebnis ist moderat", sagte de Maizière. Deutschland bleibe für die USA das "Hauptstationierungsland" in Europa. Es würden viele US-Soldaten in Deutschland bleiben.

    Wie erwartet lösen die USA zwei schwere Kampfbrigaden mit je 3850 Soldaten auf, die in Baumholder in Rheinland-Pfalz und Grafenwöhr in Bayern stationiert sind. Die Einheiten waren durch den Afghanistan-Einsatz in den vergangenen zehn Jahren ohnehin die meiste Zeit abwesend. Auch das Aus für die bayerischen Standorte Schweinfurt und Bamberg war bereits bekannt.

    Außerdem kündigte das US-Verteidigungsministerium die Auflösung eines in Spangdahlem (Rheinland-Pfalz) stationierten Luftwaffen-Geschwaders mit 525 Soldaten an. Das Hauptquartier des 5. US-Corps in Wiesbaden soll ebenfalls weichen, rund 750 Soldaten werden von hier im Sommer nach Afghanistan verlegt. Auch der geplante Abzug von 2500 Soldaten aus Unterstützungseinheiten dürfte deutsche Standorte treffen, das US-Militär will die Entscheidung nach eigenen Angaben noch in diesem Jahres treffen.

    Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) wertete es als "gute und beruhigende Nachricht", dass der Truppenübungsplatz Baumholder ein dauerhafter Standort der US-Armee bleibe. Nach Monaten der Unsicherheit gebe es für die Menschen in der Region nun "eine positive Perspektive", erklärte er am Freitag in Mainz. Die Auflösung eines Geschwaders in Spangdahlem sei dagegen "eine schlechte Nachricht".

    Auch die Regierung in Bayern nannte die Auflösung der Standorte Schweinfurt und Bamberg "bedauerlich". Dies werde die Region empfindlich treffen, erklärte Staatskanzleichef Thomas Kreuzer (CSU) am Freitag in München. Die Staatsregierung werde die Kommunen aber nicht im Stich lassen.

    US-Präsident Barack Obama hatte Anfang Januar eine neue Verteidigungsstrategie vorgestellt, die den Schwerpunkt auf den asiatisch-pazifischen Raum legt. Das US-Militärbudget soll in den kommenden zehn Jahren wegen der hohen Staatsverschuldung um 450 Milliarden Dollar (342 Milliarden Euro) schrumpfen. Pentagon-Zahlen vom September 2011 zufolge liegt die Stärke des US-Militärs in Europa bei insgesamt fast 81.000 Soldaten.

    Trotz der Veränderungen würden mehr als 40.000 US-Soldaten in Deutschland stationiert bleiben, sagte Panetta am Donnerstag. US-Einheiten würden sich an Standorten in der Bundesrepublik weiter auf ihre Einsätze vorbereiten. Die neue Verteidigungsstrategie bekräftige die "dauerhafte strategische Bedeutung" der transatlantischen Partnerschaft mit Verbündeten wie Deutschland, sagte der Pentagon-Chef.

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    52 Kommentare

    • Dieter Lienau  •  vor 3 Monaten
      Nun sind wir dann bald komplett ungeschützt, aber es ist gut das die Amis gehen. aber vieleicht sollten wir unsere Soldaten aus allen ,sogenanten Krisengebiete abziehen,und in Deutschland stationieren.
      • ChristophL vor 3 Monaten
        Ja komplett ungeschützt. Wenn du unser Militär als komplett nutzlos empfindest wird auch eine verdopplung der Militäraugaben nichts nutzen... 2*0 = 0.

        Außerdem auf wen willst du mit Panzern und Eurofightern schießen? Du lebst ja echt im Vorgestern. Ein Hackerangriff und die INfrastrukturliegt lahm. Da helfen dir deine Panzer nen Rotz
      • Knut vor 3 Monaten
        mit panzern kann man wunderbar serverräume sprengen
      • Manfred vor 3 Monaten
        Das werden wir bald im Iran erleben. Der 'Hackerangriff' war nur das Vorspiel. Dann kommt der reale krieg. Und da wird Deutschland Partei sein, mit so vielen US Sodaten im eigenen Land ganz automatisch....
    • Wolfgang  •  vor 3 Monaten
      und tschüss ....
      • G-R vor 3 Monaten
        ... ich komme auch zum Winken.
      • Joachim_1 vor 3 Monaten
        Euch beiden haben wohl zwei Cowboy´s die Mädel´ausgespannt :-)))
    • Thomas Sebastian K  •  vor 3 Monaten
      Für alle "Geschichtsresistenten" hier : Das Geld für den "Marschallplan" waren Entschädigungszahlungen der amerikan.Regierung, für alles durch die U.S.-Armee in Deutschland zerstöhrte U.S.-Eigentum , dazu war die Regierung per Gesetz verpflichtet. Mal die wirtschaftlichen u.politschen Verflechtungen zu dieser Zeit betrachten, außer GM u.Ford,Standard Oel u.IBM, finden sich Dutzende andere "Heereslieferanten", die in "Nas"i-Deutschl.Produktionsstätten hatten !
      Der" Marschallplan" war vorallem ein Mittel der psychologischen Kriegsfühung im "Ost-West-Konflikt.

      Weiter : Millionen Deutsche haben den Amis 40 Jahre stalinistische Diktatur zu verdanken !
      Wie sind die Westalliierten wohl in das russisch "befeite" Berlin gekommen ? Schaut mal nach , wieviel Land ( z.B. ganz Thüringen) die dafür an die Russen abgetreten haben. Für alle , die's nicht wissen, Rote Armee und Westalli.s haben sich in Torgau an der Elbe vereint, wieso ist dann so viel Land westlich dieses Punktes sowjet.Zone geworden.
      Noch eins drauf : Nachdem sich die Russen über den riesigen Flüchtlingsstrom aus ihrer Zone in die Zone , vorallem der Amis, beschwert hatten , haben die Amis, die Flüchtlinge abgefangen und direkt zu den Russen gefahren, was oft bedeutete , es ging direkt weiter nach Sibirien in's GULAG !
      Hört endlich auf , die Yankee's als "demokratische Saubermänner " die nur von der reinen Nächsten-u.Menschenliebe getrieben werden , zu vergöttern !
      Alles was sie taten u.tun , ist aus reiner Berechnung zu ihrem eigenen Vorteil !
    • gerd  •  vor 3 Monaten
      da verlässt doch jemand das sinkende schiff......!
      • Manny vor 3 Monaten
        wenn die Amis bleiben ist es Dir nicht recht und wenn Sie gehen auch nicht , ja wie jetzt?
      • Andreas vor 3 Monaten
        Welches Schiff sinkt?
        Rot.
    • Heinz  •  vor 3 Monaten
      Alle ausländische Militärs aus Deutschland rauß und eine eigene schlagkräftige Bundeswehr aufbauen, nicht abbauen was jetzt die Dummköpfe treiben.!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
      • Rudi Ratlos vor 3 Monaten
        Für was denn eine schlagkräftige Truppe aufbauen? Wer bedroht uns, und wen willst du dann mit dieser, von dir gewünschten Bundeswehr schlagen? Du Dummkopf !
      • ChristophL vor 3 Monaten
        Sich selbst.

        Leute wie Heinz zeigen das wir dringenst in Bildung investieren sollten. Und in Hirntransplantation... :D
      • Andreas vor 3 Monaten
        @Heinz :Grün!
        @Rudi Ratlos: Russland z.B. ist nicht unbedingt ein stabiler Staat. Korruption, Lohngefälle, Armut sind höher als bei uns. Ein Putschversuch des Militärs lief bereits im August 1991.
        Abgesehen davon, ist ein Staat ohne militär schlicht erpressbar.
    • G.  •  vor 3 Monaten
      Echt erstaulich, wie viele Leute sich geradezu darum reißen, dass uns die Besatzungsmacht blos nicht in Ruhe läßt. 60 Jahre US-Gehirnwäsche hat ja gut funktioniert. Die glücklichsten Sklaven fürchten sich am meisten vor der Freiheit.
      • G. vor 3 Monaten
        Warum so viele negative Bewertungen? Was denkt ihr denn? Die USA haben das Recht die ganze Welt zu beherrschen und Deutschland sollte ihnen unbedingt die Gelegenheit geben, vom deutschen Terretorium aus Angriffskriege weiterhin zu starten?
      • martin vor 3 Monaten
        Mach Dir nichts draus... Wenn sie keine Argumente haben ,gibt es daumen nach unten
      • Blubb vor 3 Monaten
        Du sagtest doch selbst "Gehirnwäsche". Zum Glück sind nicht alle so gehirngewaschen wie diejenigen die Daumen runter geklickt haben. :-) Ich geb Dir dann mal den 8ten Daumen nach oben. :D
    • Norbert  •  vor 3 Monaten
      Russen sind weg, Ami go home too
    • C  •  vor 3 Monaten
      Tja, die Soldaten werden schließlich für den kommenden Irankrieg gebraucht . . .
    • martin  •  vor 3 Monaten
      Deutschland bleibe für die USA das "Hauptstationierungsland" in Europa.
      Tja, die Amis sind halt schlau.Die lassen doch immer wenn es möglich ist andere für sie kämpfen,arbeiten!
    • Jochem  •  vor 3 Monaten
      Ihre Waffen und paar Atombömbchen können sie uns ruhig dalassen.
    • Reason  •  vor 3 Monaten
      die Kosten des Militärs sind für die USA nicht mehr tragbar. Obama muss handeln, der Präsidentschaftskandidat Ron Paul will sowieso ALLE Soldaten zurückrufen, die Amerikaner sind dieser Kostenbelastung müde. Auch die Kriegstreiber werden aktiv zurückgewiesen, wir haben die Nase voll, zu viele eigene Probleme
    • günter  •  vor 3 Monaten
      Es geht doch hier nicht um Kriegsschande und Besatzungsmächte. Es geht hier einzig und alleine um die Erhaltung strukturschwacher Gegenden in Deutschland. Das ist doch einem kapitalistischem Land wie dem unseren völlig Wurst wer die Kohlen in Land bringt. Das könnten auch Ausserirdische mit 5 Köppen sein......wen interessierts ?
    • werner  •  vor 3 Monaten
      Und wenn soweit ist, jammern als erstes unsere Gemeinden und Firmen an den
      betroffenen Standorten. Typisch deutsch.
    • ChristophL  •  vor 3 Monaten
      An Alle kleinen braunen Recken hier: Für was brauchen wir denn ein "schlagkräftiges Militär"? Ihr seid der beste beweis das man lieber in Bildung investieren sollte

      Ich find es schon lachhaft das wir Milliarden für Eurofighter ausgeben. Wollt ihr damit auf Terroristen schießen? Gegen wen wollt ihr euch verteidigen? Wenn die Chinesen oder Russen irgend einen offenen Krieg anfangen ist die Welt eh am Ende.
    • Andreas  •  vor 3 Monaten
      Die gehen übrigens nach Asien. Die USA werden erstmals z.B. in Australien Truppen stationieren. Grund hierfür ist die Vorherrschaft im Gelben Meer - Chinba drängt nach vorne....
    • Alex  •  vor 3 Monaten
      Augenwischerei. Nach wie vor bleiben ihre Atomwaffen hier und nun soll auch der Rakettenabwehrschild in Deutschland postiert werden.
    • Yahoo! Benutzer  •  vor 3 Monaten
      Für jeden Deutschen, der sich einen Krieg gegen den Iran wünscht, bedenke Folgendes: Deutschland ist Territorium von vielen US-Soldaten, Raketenabwehrschildern, etc. etc.. Sollte ein Krieg gegen den Iran durch die USA ausbrechen, befindet sich Deutschland zwangsläufig mitten im Kriegsgebiet. Ob es will, oder nicht!
    • 68iger  •  vor 3 Monaten
      Wenn Deutschland politisch dazu in der Lage ohne fremde Truppen auszukommen wäre es angebracht endlich alles ausländisches Militär mit Panzern und Atombomben abzuziehen!
    • Clochard  •  vor 2 Monaten
      Bei den bis jetzt 83 Kommentaren kann man nur feststellen,daß ein großer Teil nur von Vollidioten geschrieben wurde, sie sollten mal überlegen,was dazu geführt hat,daß die Amis
      da sind.
    • Starost  •  vor 3 Monaten
      Hört sich grade so an, als wäre es ein Nachteil, dass möglichst viele Amerikaner abziehen. Neben den positiven Auswirkungen auf Ökologie und lokalen Mietspiegel wird Deutschland dadurch jedoch sicherer, wenn hier keine Atomwaffen lagern und keine Raketenabwehrstützpunkte für den Schutz Nordamerikas, keine Kommandozentralen und keine durch die deutsche Neutralität geschützten Nachschubbasen für irgendwelche Nicht-NATO-Kriege betrieben werden.

      Allerdings sind die Infrastruktur, die Versorgungssicherheit und die politische Stabilität in Deutschland eben so viel höher als in vielen anderen Staaten, dass die USA niemals auf alle deutschen Standorte verzichten wollen.
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