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    USA zweifeln Diplomaten zufolge an Erfolg der Syrien-Konferenz

    Genf (dapd). Die USA zweifeln nach Angaben von US-Diplomaten, dass bei der Außenministerkonferenz in Syrien eine Einigung für ein "starkes und glaubhaftes" Abkommen erzielt wird. Dies sagten die Diplomaten in einer Verhandlungspause am Samstagnachmittag in Genf. Am Treffen nehmen die Außenminister der fünf UN-Vetomächte USA, Russland, Frankreich, China und Großbritannien sowie Vertreter arabischer Staaten und die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton teil. Die Teilnehmer wollen nach Wegen suchen, um die Gewalt in Syrien zu beenden. Basis ist ein Vorschlag des Sondergesandten der UN und Arabischen Liga, Kofi Annan, der die Bildung einer Übergangsregierung aus Regimevertretern und Oppositionellen vorsieht.Es gab jedoch bislang offenbar keine Annäherung zwischen Russland und den USA in der Frage, ob der syrische Machthaber Baschar Assad an der Bildung eines solchen Kabinetts beteiligt werden soll. Der offizielle Beginn der Konferenz wurde am Samstag um zwei Stunden nach hinten geschoben, um in bilateralen Gesprächen doch noch eine Einigung zu erzielen.

    Dem britischen Außenminister William Hague zufolge stehen neun von elf Delegationen hinter Annans Formulierung zur Bildung einer Übergangsregierung. Doch es sei bislang nicht gelungen, "mit Russland und China eine Übereinkunft zu erzielen". Es sei zweifelhaft, ob dies bei der Genfer Konferenz gelingen könne, hatte Hague erklärt. Russland und China wollen keinen von Außen diktierten Machtwechsel in Syrien.

    Bei der Eröffnung der Konferenz hatte Annan noch einmal vor einem Scheitern gewarnt. Es drohe ein Übergreifen auf die Region und "eine neue Front für den internationalen Terrorismus".

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