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    Völlig unerwartet: Frau bringt Baby zur Welt

    Es ist nicht so, dass McKenzie Acierno nicht wüsste, wie sich eine Schwangerschaft anfühlt. Immerhin hat die Amerikanerin bereits zwei Kinder zur Welt gebracht. Deshalb ist das, was sie gerade erlebt hat, noch absurder: Plötzlich bekam die Frau aus dem US-Bundesstaat Ohio schreckliche Bauchschmerzen – und kurze Zeit später hielt sie ihr drittes Kind in den Armen. Dass in den vergangenen Monaten ein Baby in ihr herangewachsen war, hatte sie nicht einmal geahnt.

    Überraschte Eltern: Mike und McKenzie Acierno (Screenshot: WKYC.com)Panisch wählte Mike Acierno frühmorgens die Notruf-Nummer. „Meine Frau hat schlimme Bauchschmerzen“, sagte er der Person am anderen Ende der Leitung. „Und wir wissen nicht, warum.“ Als die Polizistin Sandy Davis das Haus des Ehepaares Acierno in Geneva-on-the-Lake im US-Bundesstaat Ohio erreichte, stellte sich der Grund für die Bauchschmerzen ziemlich bald heraus. McKenzie Acierno hatte Geburtswehen und war im Begriff, ein kleines Mädchen zur Welt zu bringen. „Ich war da, als die Fruchtblase platzte“, so die Polizistin gegenüber dem TV-Sender „WKYC“. In dem Moment, in dem sie sich zu der Frau herabgebeugt habe, sei bereits der Kopf des Babys zu sehen gewesen.

    Zu diesem Zeitpunkt bestand auch für die werdende Mutter kein Zweifel mehr daran, was sich gerade abspielte. Schließlich hatte McKenzie Acierno bereits zwei Geburten hinter sich. „Als ich das Gefühl bekam, dass ich stark pressen muss, dachte ich mir: Okay. Jetzt erinnere ich mich daran“, sagte sie gegenüber dem Fernsehsender. Ehemann Mike befolgte währenddessen völlig perplex die Anordnungen, die ihm die Polizistin gab. „Handtücher! Handschuhe! Heißes Wasser!”, habe sie gerufen. „Als ich zurückkam, hielt sie das Baby schon in ihren Armen“, so der frischgebackene Vater. „Ich verbrachte den restlichen Tag damit, völlig geschockt ins Leere zu starren.“

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    Glücklicherweise standen die Eltern nach der unerwarteten Geburt nicht mit leeren Händen da: Sie hatten die Spielsachen und Kleidungsstücke ihrer zweijährigen Tochter Gianna aufbewahrt. Damit ist die kleine Tori vorerst bestens ausgestattet.

    Für McKenzie Acierno kam die Geburt ihres dritten Kindes deshalb so überraschend, weil sie zu keinem Zeitpunkt während ihrer rund 40-wöchigen Schwangerschaft die typischen Symptome verspürt hatte. Bis vor zwei Monaten hatte sie – wenn auch in nicht ganz regelmäßigen Abständen – sogar noch ihre Monatsblutung bekommen. Nicht ein einziges Mal soll sie bemerkt haben, dass sich in ihr etwas bewegte.

    Die anfangs verblüfften Eltern sind mittlerweile sehr glücklich über die Geburt ihrer kerngesunden Tochter. „Wir haben so ein Glück“, sagte die Mutter dem Sender. Damit sie und ihr arbeitsloser Mann den Familienzuwachs auch weiter unbesorgt genießen können, sammeln Freunde der Aciernos nun Spenden für die beiden.



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