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    Verdächtiger in den USA verschanzt sich in befestigter Waldhöhle

    In diesem unterirdischen Bunker hatte sich der Waffennarr verschanzt. (Bild: Reuters)Der Mann war für das letzte Gefecht gut gerüstet. Mit mindestens 13 Feuerwaffen, großen Mengen Munition und mehreren Propangasflaschen hatte sich ein 41-Jähriger in einem selbst gebauten Bunker in den Wäldern des US-Staats Washingtons verschanzt. Der Mann, der angeblich Angst vor dem jüngsten Gericht hatte, wird verdächtigt, Frau und Tochter getötet zu haben. Als Spezialkräfte das befestigte Erdloch am Samstag stürmen, finden sie nur noch seine Leiche - er hatte sich vermutlich selbst gerichtet.

    Nach dem Mann wurde gesucht, weil er am vergangenen Wochenende seine Frau und seine Tochter getötet haben soll und sein Haus in Brand gesetzt haben soll. Nach Informationen von "Spiegel Online" hatte der Mann wohl Angst vor einem baldigen Ende der Welt - dies hatte seine Tochter ihrem Freund erzählt. Nach einer 22-stündigen Belagerung versuchte die Polizei zunächst, ihn mit Tränengas aus seinem Bunker zu treiben. Als das Gas keine Wirkung zeigte, sprengte das Einsatzkommando den Eingang des Bunkers und stürmte die Höhle.

    Hinweise von Wanderern

    Seine Familie beschrieb den Mann als Waffennarr mit der Einstellung eines Überlebenskämpfers. Die Anlage war nach Angaben von Sheriff Cindi West "schwer befestigt". Der Mann soll acht Jahre damit verbracht haben, die Höhle in den Berg in einem beliebten Wandergebiet östlich von Seattle zu graben.

    Die Polizei brauchte mehrere Stunden in dem Waldgebiet, um seinen Bunker zu finden. Hinweise erhielten sie von Fotos der Gegend, die in dem Haus des Verdächtigen gefunden wurden sowie von Wanderern. Der Mann war nicht mehr gesehen worden, nachdem am vergangenen Wochenende seine Frau und seine Tochter tot aufgefunden worden waren. Die Hintergründe der Tat waren unklar.

    dapd/Yahoo!

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