Entdecken Sie Yahoo! mit Ihren Freunden

Entdecken Sie Nachrichten, Videos und andere Inhalte, die Ihre Freunde gelesen oder gesehen haben. Welche Ihrer Aktivitäten andere sehen, bestimmen Sie alleine.

Zuerst

WAS IHRE FREUNDE LESEN

    Samsung unter Verdacht der Marktmanipulation

    EU-Kommission leitet Untersuchung ein

    Der Elektronikkonzern Samsung könnte nach Einschätzung der Europäischen Kommission bei Handys und Tablet-PCs seine Marktmacht zum Schaden von Konkurrenten und Verbrauchern missbraucht haben. Die EU-Kommission in Brüssel leitete deshalb eine förmliche Untersuchung ein, wie die Behörde mitteilte. In Deutschland bestätigte ein Gericht das Verkaufsverbot für zwei Tablet-PCs des Konzerns.

    Die EU-Kommission erklärte, es gehe um den Verdacht, dass der südkoreanische Konzern "wesentliche Standard-Patentrechte genutzt hat, um den Wettbewerb zu verzerren". Samsung hatte sich 1998 verpflichtet, bestimmte eigene Patente an andere Unternehmen der Branche zu fairen Konditionen zu lizensieren.

    Es geht dabei um Patente, die für die Entwicklung von Standards für den gesamten Mobilfunk wichtig sind. Auf diese Weise soll die Standardisierung der Technologie sichergestellt werden.

    Die Südkoreaner stehen laut Kommission nun im Verdacht, sich nicht an diese Verpflichtung gehalten zu haben. Der Grund ist demnach, dass Samsung 2011 in mehreren EU-Staaten wegen angeblicher Verletzung von Patentrechten vor Gericht zog. Betroffen war unter anderem der US-Elektronikkonzern Apple.

    Apple und Samsung streiten sich derzeit vor einer Vielzahl Gerichten und Behörden weltweit um angebliche gegenseitige Design- und Patentverletzungen. In einem solchen Streit unterlag Samsung am Dienstag Apple: Der Konzern darf zwei Modelle seines Tablet-Computers Galaxy Tab in Deutschland nicht vertreiben. Das Oberlandesgericht Düsseldorf urteilte, der Vertrieb des Galaxy Tab 10.1 und des Galaxy Tab 8.9 verstoße gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb.

    Die Richter begründeten ihre Entscheidung, Samsung habe mit diesen Modellen den Tablet-Computer iPad von Apple in unlauterer Weise nachgeahmt. Die Entscheidung gilt nicht für das Nachfolgemodell Galaxy Tab 10.1N, das Samsung im vergangenen November speziell für Deutschland auf den Markt gebracht hatte. Die Entscheidung des Düsseldorfer Zivilsenats ist rechtskräftig. Ein Gericht in Den Haag hatte vergangene Woche entschieden, Samsung dürfe das Galaxy Tab 10.1 in den Niederlanden weiter vertreiben.

    Über die Nachfolgeversion Galaxy Tab 10.1N streiten Samsung und sein US-Konkurrent Apple derzeit vor dem Düsseldorfer Landgericht. Dieses hatte Ende Dezember befunden, dass Samsung das neue Modell vorerst weiter vertreiben darf. Seine endgültige Entscheidung will das Landgericht am 9. Februar verkünden.

    Quizaction

     

    10 Kommentare

    • Lars Willen  •  vor 3 Monaten
      bei ebay gekauft-wie hoch ist die strafe für mich? komm ich am pranger,oder in welchen jahrhundert leben die richter
    • Michael  •  vor 3 Monaten
      Der Tablet computer ist ein konzept, so wie ein auto... trotzdem gibt es zahllose automarken mit ähnlich aussehenden und funktionierenden autos...

      Warum wird wohlk das lenovo thinkpad nicht angegriffen? RICHTIG! Lenovo gehört zur hälfte der Volksrepublik china und der fährt man besser nicht vor den karren...
    • Bernd  •  vor 3 Monaten
      Als hätte apple nie geklaut. In Star Tek werden schon seit den 90ern Computer benutzt die wie ipads ausehen.
    • Carlo  •  vor 3 Monaten
      Geklaut ist geklaut. Ende. Wer sich mit der Geschichte von Apple ein wenig besser auskennt, weiß auch, dass das voll gerecht ist. Die haben an dem Teil schon gearbeitet, da war Samsung noch ein Apple Zulieferer und wusste nicht mal, dass es mal Computer selbst bauen wird. Ihr habt ja vielleicht eine Ahnung. Ohje.
      • Andreas vor 3 Monaten
        Ja sicher Appel hat das Tablet insgesamt eigendlich von der Firma Siemens Nixdorf geklaut die darauf ein Patent haben und dieses nicht verkauft haben oder auch nur zur freigabe gebracht haben, des weiteren ist die Sache des Berührungs empindlichen Bildschirms das Heute in allen Tablet und in jedem Smartphone ist; ist auch eine Geklaute Sache in der ein Deutsches gericht urteilte das Siemen diese der Allgemeinheit kostenfrei zur Verfügung stellen muss, nach dem Appel und Motorola geklagt haben. Erzähle also nicht so einen Scheiss wenn du nicht weisst wovon du redest, Wenn alle Patente die da geklaut wurden den Patentinhabern zugesprochen und bezahlt würden gebe es appel nicht mehr alleine weil das Milliarden an Strafen wäre.
        Das ganze heist nicht das der Mac nicht gut wäre, aber das war OS2 auch.
    • hallo  •  vor 3 Monaten
      samsung vor!!!
    • steely dan  •  vor 3 Monaten
      unlauterer wettbewerb in einer globalisierten welt,da müssten aber noch ganz andere produkte verboten werden...
    • Daniel  •  vor 3 Monaten
      was das nun bringen soll? Amazon verkaufts nämlich auch weiterhin-auch an deutsche Kunden^^
    • Roman  •  vor 3 Monaten
      an apple a day ,keeps windows away
    • Kramer Andreas  •  vor 3 Monaten
      finde das dieses urteil zu weit geht! überall reden diese heinis von globlisierung , aber wenn es an ihr eingemachtes geht dann verhindern die sgar gerichtich das knkurenz entsteht! mit den urteil für appe deutschland haben sie sich kein gefalen getan! werd es im ausland bestellen! zum übe werden w0mit sich deutsche gericht abkämpfen da bleibt für ein wuff keine zeit!
      • hallo vor 3 Monaten
        lern erstmal deutsch!!
    • Ulrich  •  vor 3 Monaten
      Wenn jetzt noch jemand glaubt, dass Samsung sich an das Verkaufsverbot halte, glaubt
      er sicher auch an den Weihnachtsmann!

      Da wird auf das selbe Modell einfach eine andere Nummer geschrieben und schon gehts
      weiter!