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    Fünf in Schweiz verunglückte Bergsteiger waren Deutsche

    Ursache vermutlich verdeckte Eisschicht unter Schnee

    In den Schweizer Alpen sind fünf deutsche Bergsteiger tödlich verunglückt. Die am Dienstag abgestürzten Bergsteiger seien deutsche Staatsbürger, teilte die Polizei im Kanton Wallis mit. Während erste Ermittlungen ergaben, dass die Verunglückten nicht angeseilt waren, vermutete ein Bergführer, der am Abend vor dem Unglück noch mit den Deutschen gesprochen hatte, eine unter Neuschnee verborgene Eisschicht als Ursache des Absturzes.

    Die Deutschen waren am Dienstagnachmittag beim Abstieg vom Gipfel des 4010 Meter hohen Lagginhorn mehrere hundert Meter tief abgestürzt. Ein sechstes Mitglied der Gruppe, das wegen körperlicher Beschwerden den Aufstieg kurz vor dem Gipfel abgebrochen hatte, alarmierte die Bergrettung, die aber nichts mehr tun konnte.

    Unter den Todesopfern sind den Polizeiangaben zufolge die 14-jährige Tochter und der 20-jährige Sohn des überlebenden Mannes. Zudem starben ein 44-jähriger Mann mit seinem 17-jährigen Sohn und ein 21-jähriger Bekannter. Die Berliner Polizei teilte ihrerseits mit, dass zwei der Verunglückten aus der Hauptstadt kamen. Die anderen drei Todesopfer stammten nach Angaben des Auswärtigen Amtes aus Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen.

    Bergführer Arthur Anthamatten sagte der Nachrichtenagentur AFP, dass es am Lagginhorn geregnet und am Gipfel wahrscheinlich geschneit habe. "Sie sind also vermutlich weggerutscht, weil Eis unter dem Schnee war." Er habe am Montagabend noch in der von seiner Familie betriebenen Berghütte mit den Urlaubern gesprochen, berichtete Anthamatten. Dabei hätten ihm die Deutschen erzählt, dass sie schon öfter Berge erklettert hätten und am Dienstagmorgen ganz früh aufbrechen wollten. "Das Mädchen erzählte einem meiner Mitarbeiter, dass sie sich freut, den Gipfel zu erklimmen."

    Anthamatten zeigte sich geschockt vom Tod der Deutschen. "So ein Unglück kann immer mal passieren. Aber doch nicht fünf Menschen auf einmal."

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