Alle Jahre wieder treffen sich die Winterschwimmer vom Verein Berliner Seehunde am Orankesee zu ihrem traditionellen Weihnachtsschwimmen am 1. Feiertag. Und obwohl in diesem Jahr die Außentemperatur mit plus 8 Grad Celsius deutlich über dem Gefrierpunkt lag, machte doch das Eisbaden seinem Namen alle Ehre. Dank der klirrenden Kälte in der vergangenen Woche hatte sich auf dem Gewässer eine ordentliche Eisschicht gebildet. Und so stürzten sich die "Seehunde" in die Fluten - manche mit Kostüm, manche ohne.
"Das Eisbaden, das hat so einen besonderen Kick. Das ist wie für die Läufer die lange Strecke, das ist für die Eisbader ins kalte Wasser. Und das ist wunderbar, man fühlt sich danach wunderbar. Das ist wahrscheinlich auch so ein Adrenalinausstoß, und man ist entspannt, man ist wunderbar, der Körper, der jodelt, das ist schön. Das kann man nicht so beschreiben, das muss man selbst erleben. Bitte schön!"
Sogar einen Schönheitseffekt wollen die Kaltbader bei ihrem Hobby entdeckt haben:
"Ja, man spart. Man spart Kosmetik, weil die Haut wird so schön glatt, ohne dass man was reinschmieren musste und das im hohen Alter, das ist gut."
"Die Haut ist hinterher wie Samt und Seide. Ganz wirklich wahr."
In Süddeutschland war von Eis und Schnee hingegen weiter nichts zu spüren. Nach Rekordtemperaturen von um die Plus 20 Grad am Montag genossen auch am Dienstag viele Münchener das frühlingshafte Wetter standesgemäß - im Biergarten.
ORT: BERLIN, MÜNCHEN