Hamburg (dapd). Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat den Milliardenkredit der EZB für die Banken rechtfertigt. Es sei zwar "eine ungewöhnliche Maßnahme, auch in dieser Höhe", sie sei aber notwendig, um "den Kreditfluss in die Wirtschaft in Gang zu halten", sagte Weidmann dem "Stern" laut einer Vorabmeldung vom Mittwoch.
Die Europäische Zentralbank hatte in der vergangenen Woche den Banken zu einem Mini-Zins 489 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. "Es ist eine Überbrückungshilfe für die Banken, die erst dann wieder gefestigt dastehen können, wenn die Staatsschuldenkrise überwunden ist", sagte Weidmann.
Gleichzeitig lehnte er stärkere Eingriffe der Notenbanken zur Lösung der Krise ab. Dies würde die Stabilität der Währung infrage stellen und die Krise nur verschärfen.
dapd


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